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Er musste hohe Summe zahlen: Wieso Bayern-Boss Hainer einst Kobe Bryant (†41) verklagte

Er ist deutlich leiser als sein Vorgänger. Trotzdem will er mit dem grossen FC Bayern München Grosses erreichen und den Weg des Erfolgs zusammen mit Karl-Heinz Rummenigge, Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic weitergehen. Die Rede ist von Herbert Hainer, seit November 2019 Bayern-Präsident und Nachfolger von Uli Hoeness.

Der Fokus des 65-Jährigen liegt nicht nur auf Fussball. Wie schon bei Hoeness ist die Basketball-Abteilung der Bayern wichtiger Bestandteil der Strategie. Und das äusserst erfolgreich. In den letzten zwei Jahren ging der Titel jeweils nach München. In dieser Saison winkt der Hattrick.

Hainers Leidenschaft für Basketball kommt aus seiner vorherigen Tätigkeit. Von 2001 bis 2016 war der gebürtige Bayer CEO von Adidas. Er hat Verträge mit Superstars wie James Harden, Derrick Rose oder Dwight Howard ausgehandelt. Auch Kobe Bryant (†41) war als 18-jähriger Jüngling noch ein Adidas-Träger.

Kobe musste ziemlich hohe Summe zahlen

Dazu erzählt Hainer im Interview mit der «Bild am Sonntag» eine Anekdote: «Den Vertrag mit Kobe habe ich damals gemacht. Und ihn dann verklagt. Wir haben ihn als 18-Jährigen unter Vertrag genommen. Nach drei Jahren wurde es immer komplizierter, er hat sich über die Schuhe beschwert und das ein oder andere Mal provokativ in anderen Marken gespielt. Dann hat er uns wissen lassen, dass er aus seinem 10-Jahres-Vertrag aussteigen will. Wir haben dann Klage eingereicht und uns am Ende verglichen. Er hat Abstand bezahlt – in nicht geringer Höhe.»

Beide gingen ihren Weg. Hainer als erfolgreicher Manager und Geschäftsmann, Bryant als absoluter Basketball-Superstar und Sport-Idol. Im Januar wurde die Lakers-Legende abrupt aus dem Leben gerissen. Mit einem Hubschrauber stürzte «Black Mamba» ab. Mit an Bord: seine Tochter Gianna (†13), ein Pilot und sechs weitere Passagiere. Alle Insassen sterben, als der Heli bei starkem Nebel in einen Hügel fliegt und in Flammen aufgeht. (leo)

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