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Er hatte seine Frau mit einem Kissen erstickt: Solothurner Wirtschaftsanwalt zu 13 Jahren Haft verurteilt

Natürlicher Tod oder vorsätzliche Tötung? Das erstinstanzliche Genfer Kriminalgericht musste sich mit einem heiklen Fall befassen, dessen Protagonist überregional bekannt ist.

Wie starb K.* in jener verhängnisvollen Nacht im Februar 2016? Das Genfer Kriminalgericht musste über einen komplexen Fall urteilen.

Wie starb K.* in jener verhängnisvollen Nacht im Februar 2016? Das Genfer Kriminalgericht musste über einen komplexen Fall urteilen.

Salvatore Di Nolfi / Keystone

Eine Feder. Müsste man den Prozess, der in Genf die ganze Woche angedauert hat, auf ein Wort reduzieren, es wäre dieses. Denn ein solches, 4,5 Zentimeter langes tierisches Produkt hatten Gerichtsmediziner in den Bronchien der verstorbenen K.* gefunden – und darum überhaupt erst die These eines unnatürlichen Todes in Betracht gezogen. Hatte sie ihr Ehemann P.*, ein einflussreicher Wirtschaftsanwalt aus Solothurn, in jener verhängnisvollen Nacht vom 27. auf den 28. Februar 2016 mit einem Kissen erstickt?