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Epstein-Vertraute: Vom Luxusleben ins Knastelend: In der Zelle von Ghislaine Maxwell (59) regnet es Kot

Ghislaine Maxwell (59), die frühere Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019), beklagt sich über miserable Haftbedingungen. In ihrer Zelle regne es förmlich Kot. Ihr Anwalt schrieb am Dienstag einen Brief an den zuständigen Richter, wonach aus dem Lüftungsschacht über Maxwell «Ungezieferkot» falle. Letzte Woche habe zudem «rohes Abwasser» ihre Isolationszelle geflutet. Sie musste in eine andere verlegt werden.

Schon Epstein, der Prominente mithilfe Maxwells mit sexuell ausgebeuteten Minderjährigen versorgt haben soll, litt unter den Knastbedingungen. Hinter Gitter nahm er sich das Leben - wobei die genauen Todesumstände nicht restlos geklärt sind. Wächter waren zum Zeitpunkt des Todes abgelenkt. Dass Epstein über zahlreiche mächtige Freunde verfügte, die seine Dienste in Anspruch genommen hatten, dies schürte Spekulationen, dass der High-Society-Zuhälter für immer zum Schweigen gebracht worden war.

Damit Maxwell nichts zustösst, wird sie im Metropolitan-Gefängnis in Brooklyn rund um die Uhr überwacht. Maxwell beklagt sich laut ihrem Anwalt über «Hyper-Überwachung». Wächter würden sie nie aus den Augen lassen. Dies sei «höchst unangemessen und aufdringlich», heisst es laut «Insider» in Maxwells Beschwerdeschreiben weiter.

Vergebliche Kautionsanträge

Von einem Leben in Saus und Braus in offenbar schmutzige Einzelhaft in einem New Yorker Gefängnis, das als notorisch überlastet gilt: Maxwell hat mit ihrer Beschwerde nur ein Ziel vor Augen, den Knast so schnell wie möglich zu verlassen. Nicht nur der Schmutz und die harschen Umstände setzen ihr zu. Maxwell fürchtet offenbar auch um ihr Leben im Gefängnis.

Das jüngste Anwaltsschreiben ist ein weiterer von zahlreichen Versuchen der ehemaligen britischen Gesellschaftsdame, sie vor dem Prozess gegen Kaution aus dem Gefängnis zu entlassen. Ein Ende April mit einem Kautionsantrag eingereichtes Foto zeigt Maxwell mit einem Bluterguss um ihr linkes Auge - ihr Anwalt nannte es ein «blaues Auge». Maxwells Gesicht wirkt eingefallen und zeigt neue Falten. Soweit lehnten Richter alle Kautionsanträge ab.

In einem kürzlichen Antrag beschrieben ihre Anwälte Maxwells Haftbedingungen als «passend für Hannibal Lecter», den kannibalischen Serienmörder einer verfilmten Romanreihe, «aber nicht für eine 59-jährige Frau, die für niemanden eine Bedrohung darstellt». Maxwell habe Haare und an Gewicht verloren. Eingesperrt können sie sich auch kaum mehr konzentrieren. (kes)

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