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Endloses Gesundheits-Drama: Fährt Marc Marquez nie mehr MotoGP?

Sehen wir je wieder Marc Marquez, wie er auf seine unnachahmliche Weise das MotoGP-Höllengefährt beherrscht? Die Zweifel werden immer grösser. Das Gesundheits-Drama um seinen gebrochenen Oberarm geht weiter und weiter. Und ein gutes Ende ist nach der dritten Operation weiter weg denn je!

Das Drama um den Töff-Superstar beginnt im Juli beim ersten MotoGP-Rennen der Saison. Marquez stürzt beim GP in Jerez schwer. Er fällt unglücklich und bricht sich den rechten Oberarm.

Nach einem ersten Eingriff steigt er vier Tage später bereits wieder auf sein Motorrad. Eine irre Aktion. Der Spanier muss schnell einsehen, dass die Schmerzen noch zu gross sind und ein Renneinsatz unter diesen Umständen keinen Sinn macht.

Stockender Genesungsverlauf

Im August folgt eine zweite Operation, da die eingesetzte Titanplatte ersetzt werden muss. Diese habe angeblich bei einem Haushaltsunfall Schaden genommen. Der 27-Jährige soll versucht haben, eine klemmende Terrassentür zu öffnen.

Obwohl sein Honda-Team noch im Herbst von einem zufriedenstellenden Genesungsverlauf schwadroniert, ist da längst klar, dass genau das eben nicht der Fall ist. Die «Gazzetta dello Sport» berichtet von einer drohenden Pseudarthrose, also der verzögerten oder gänzlich ausbleibenden Knochenheilung.

Diese Woche folgt nun quasi die Bestätigung dafür. Marquez wird in Madrid zum dritten Mal operiert. Acht Stunden dauert der komplizierte Eingriff. Dabei wird die Titanplatte ein weiteres Mal ersetzt. Damit der Trümmerbruch besser verheilen kann, transplantieren die Ärzte Knochen vom Beckenkamm zum Oberarm.

Beginnt der Knochen nun zu heilen?

Experten gehen davon aus, dass der Honda-Star nun für weitere sechs Monate ausfallen wird, bis er genesen ist. Die Wintertests, welche vom 19. bis 21. Februar 2021 in Sepang stattfinden, kommen also viel zu früh. Und auch ein Start beim ersten Grand Prix der neuen Saison am 28. März in Katar steht auf der Kippe.

Doch gemäss «speedweek.com» wird unter Fahrerlager-Insidern mittlerweile gemunkelt, dass Marquez womöglich gar nicht mehr zurückkehren kann, wenn sein Körper die Knochenheilung nicht wieder in Gang bringt. Oder dass Marquez zumindest nie mehr in die Form kommen wird, die ihm acht WM-Titel einbrachte.

Bringt ein Ärzte-Pfusch plus sein wahnwitzig frühes Comeback den Ausnahmefahrer um seine Karriere? Denn dass die dritte OP im «Hospital Ruber Internacional» in Madrid gemacht wird und nicht mehr bei Rennfahrer-Arzt Xavier Mir in Barcelona, deutet auf viel Wirbel hinter den Kulissen hin.

Honda muss sich steigern

Sicher ist, Honda hofft auf eine möglichst schnelle Rückkehr vom Wunderfahrer Marquez, denn ohne ihn sehen sieht der grösste Töff-Hersteller der Welt in der MotoGP alt aus. Ersatzfahrer Stefan Bradl (De) schaffte keinen Podestplatz. In der abgelaufenen Saison konnten die Japaner keinen einzigen Sieg einfahren, in der Team-WM landete man auf Rang neun von 11 Teams. Der beste Pilot auf dem Markt ist der dreifache MotoGP-Vizeweltmeister Andrea Dovizioso, der Ducati verlässt und ohne Job für 2021 ist. (sst/md)

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