Switzerland

Eklat beim Finale: Deshalb ist Preuss der schlimmste Bachelor ever

1.

Er hat mit einem Schwan geprügelt


Man muss sich das ja erst mal auf der Zunge zergehen lassen: Sebastian Preuss (29) hat einen Mann mit einem lebendigen Schwan verprügelt. Hä, wie? Jawoll!
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Hast du Sebastian Preuss bei «Der Bachelor» verfolgt?

Und so soll sich das Ganze zugetragen haben: 2008 hat Preuss seinen 18. Geburtstag bei einer Grillparty an der Münchner Isar gefeiert. Dort soll es dann zum Streit mit einem Mann gekommen sein.

Als dieser mit seiner Freundin ans Flussufer gegangen sei, um Schwäne zu füttern (frag nicht, wir geben bloss die damalige Presseberichterstattung wider), habe Preuss einen Schwan gepackt und damit auf sein Opfer eingeschlagen. Der Schwan überlebte (der Mann auch). Und für Preuss ist es nur ein Delikt von acht, das ihn in Untersuchungshaft brachte.

Nachdem diese alte Geschichte für Schlagzeilen gesorgt hatte, bezog Preuss Stellung. Er habe die Tat damals auf Rat seines Anwalts gestanden, um einer hohen Haftstrafe zu entgehen, sagte er. Und beteuerte im RTL-Interview: Er würde einem Tier niemals etwas antun.

2.

Er ist ein Widerspruch in sich


«Ich mag es nicht, wenn sich eine Frau verbastelt», sagte Sebastian, bevor er Kandidatin Leah nach Hause schickte. «Sie hat gespritzte Lippen, sie hat Silikonbrüste. Das ist mir too much.» Nur: Zuvor hatte er Leahs Lippen noch innig getestet. Bei anderen Frauen, die ganz offensichtlich ebenfalls chirurgisch nachgeholfen haben, sah er ausserdem überhaupt kein Problem.

Leahs Rauswurf war nur ein Widerspruch von vielen. Die Zuschauer merkten schnell: Was Preuss sagt, ist nicht unbedingt das, was Preuss meint. Ein «Bild»-Redaktor hat bei einer Episode genau hingeschaut und nachgezählt: In 85 Minuten und 51 Sekunden hat sich Sebastian sechsmal selbst widersprochen.

3.

Er bedrängt die Frauen


Geht Sebastian die Luft beim Smalltalk aus – was oft schon nach ein paar Sätzen der Fall ist –, wechselt er in den Körperkontakt-Modus. So knutschte und fummelte er sich im Laufe der Wochen durch seine Kandidatinnen wie kein anderer vor ihm.

Und übte dabei immer wieder subtil Druck aus: Wenn die Frau nicht spurte, versuchte er sie mit perfiden Sprüchen wie «Du solltest an deinem Verhalten arbeiten» oder «Du bist doch ein kluges Mädchen» doch noch rumzukriegen.

Ein «Nein» existiert in seinem Wortschatz nicht. «Fühlst du dich nicht wohl mit mir?», fragte er Linda, als sie sich beim Kussversuch von ihm wegdrehte. Schon in der nächsten Nacht der Rosen warf er sie dann raus.

Sebastians selbst definierte Strategie zeigt eindrücklich, wie er tickt: «Ich versuche herauszufinden, welche Nähe ich zu welchem Mädchen finde.» Und weils so (un)schön ist, gleich noch ein paar sexistische Preuss-Perlen:
- «Ich will eine feste Frau. Irgendwas zum Vögeln oder so suche ich nicht.»
- «Vanessa ist leider abgereist, also nehm ich mir die Desiree. Sie ist von aussen ziemlich zart.»

4.

Er ist ein Mamisöhnchen


Noch nie zuvor stand ein TV-Bachelor derart in der Kritik wie Sebastian Preuss. Der Kickboxer teilt aber nun mal lieber aus (als einzustecken) und startete deshalb kurz vor dem Staffel-Finale eine PR-Offensive.

Wer hat wohl die schönsten Worte für ihn übrig? Klar, seine Mutter. «Er ist kein Macho, kein Narzisst und kein Sexist. Das ist einfach purer Unsinn», stellte Conny Preuss unlängst gegenüber «Bild» klar. «Es wird gerade nur das Schlechte bei ihm rausgepickt.»

Nur: Das würde jede Mutter von ihrem Kind behaupten. Oder hast du schon mal «Ich habe meinen Sohn zu einem Macho und Sexisten erzogen» gehört? Eben.

Conny weiss übrigens auch ganz genau, wer die beste Frau für ihren Sohn wäre: seine Ex. «Für mich hatte er schon die Frau fürs Leben», sagt sie.

5.

Im Finale schiesst er den Schwan, äh, Vogel ab


Falls du die «Bachelor»-Staffel eifrig verfolgt hast und das Finale nicht abwarten kannst, hör jetzt auf zu lesen. Sofort! Denn:

SPOILER-ALARM!

Während nämlich auf RTL am Mittwoch erst das Halbfinale über die Bildschirme flimmerte, ist auf TVNow.ch schon das Finale verfügbar. Und da kommt es zu einem absoluten Novum.

**Letzte Chance: SPOILER!**

Model Wioletta und Journalistin Diana sind Sebastians Finalistinnen. Doch neun Wochen unter der mexikanischen Sonne haben dem Bachelor gar nicht gutgetan: Beim grossen Showdown entscheidet er sich für ... gar keine.

«Mit der letzten Rose würde ich ihr ein Versprechen geben, und ich weiss nicht, ob ich dieses Versprechen halten kann», redete er sich um Kopf und Kragen. Aber hey, es bleibt ja immer noch sein Mami.

(kfi)