Switzerland

Ein Spinnsiech und Gentleman: Die vielen Gesichter des Mauro Caviezel

Der «Spinnsiech»

Das der neben der Piste so bedächtige Bündner im Rennen wirklich gar keine Risiken scheut, demonstriert Mauro bei der letzten Kombi-Abfahrt am Lauberhorn mit seinem verrückten Sprung über den Hundschopf – er streift das Fangnetz und fliegt haarscharf an einer Katastrophe vorbei. Die Berner Oberländer Ski-Fans nennen ihn deshalb einen «Spinnsiech!». ORF-Co-Kommentator Hans Knauss fragt sich in diesem Moment: «Hat vor dem Start vielleicht die Freundin Schluss gemacht? Fährt er deshalb wie ein potenzieller Selbstmörder?» Mauros Antwort: «Meine Linie war in diesem Fall zu frech. Aber bezüglich meiner Freundin kann ich Hans beruhigen, bei mir zu Hause ist alles in Ordnung.»

Das Multi-Talent

Caviezel gibt auch in anderen Sportarten eine richtig gute Figur ab. Im letzten Winter beeindruckt er in einem Eishockey-Training in Bäretswil ZSC-Legende Morgan Samuelsson mit seiner Schusstechnik und den schlittschuhläuferischen Qualitäten. Morgan zu Mauro: «Wenn Du dich als Kind nicht für den Skisport entschieden hättest, hättest du es auch im Eishockey weit bringen können». Potenzial hätte der 31-Jährige auch als Biathlet: 2018 trifft er in einem Plausch-Wettkampf auf der Lenzerheide im Liegendschiessen vier von fünf Scheiben.

Der Gentleman

Der Bronze-Medaillengewinner der WM 2017 fällt im Ski-Zirkus auch mit seinen tadellosen Manieren auf. Er begegnet seinen Mitmenschen immer mit viel Respekt und drückt sich meistens sehr gepflegt aus. Harmonie wird in der Familie generell gross geschrieben. Mauro verbringt einen grossen Teil seiner Freizeit mit seinen Eltern Martina und Markus, seinem Bruder Gino und den Schwestern Sandro und Giannina in der Sommer-Residenz im Tessin oder in Caviezels Hauptwohnsitz auf der Lenzerheide.

Der Modell-Athlet

Swiss-Ski-Männerchef Tom Stauffer sagt es ganz klar: «Mauro gehört körperlich zu den stärksten Athleten im Weltcup-Zirkus.» Dass seine Kraft-und Konditionswerte besonders gut sind, führt Caviezel auf die Kreativität von seinem Trainer Tom Jäger zurück: «Tom hat schon mein grosses Jugend-Idol Silvano Beltrametti gecoacht. Für mich ist er so etwas wie der MacGyver unter den Kondi-Trainern. Ähnlich wie der TV-Geheimagent lässt sich auch Tom für unsere Trainings immer wieder ungewöhnliche, aber sehr wirkungsvolle Methoden einfallen».

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