Switzerland

Ein Klub verärgert alle: Warum Lausanne das Feindbild Nummer 1 ist

Schon die nordamerikanischen Besitzer um Ken Stickney machten sich in der Liga keine Freunde, als sie nach ihrem Absprung bei Kloten auch in Lausanne eine Hochpreis-Politik betrieben und ihr Team hochrüsteten, Stars wie Joël Vermin, Christoph Bertschy, Ronalds Kenins oder Tobias Stephan ins Waadtland köderten. Seither gilt der LHC als Preistreiber.

Das hat sich nicht geändert, seit im Mai das Trio mit den beiden in der Region ansässigen Geschäftsleuten Zdenek Bakala und Gregory Finger sowie Ex-NHL-Verteidiger und Olympiasieger Petr Svoboda den Klub übernommen haben.

Glauser bereits im Sommer geangelt

Dass ganz nach NHL-Vorbild Spieler in Tauschgeschäften wegtransferiert wurden und die Verhandlungen über Corona-Lohnverzichte mit harten Bandagen geführt werden, so dass sich die Spieler von einem Anwalt vertreten lassen, dürfte die Konkurrenz nicht belasten. Doch dem Vernehmen nach ist Lausanne auch in Zeiten, in denen fast überall die Erkenntnis gereift ist, dass es so nicht weiter gehen kann und die Löhne in den Griff bekommen werden müssen, auf dem Transfermarkt weiterhin in der Offensive. Bereits im Sommer angelte man sich Nati-Verteidiger Andrea Glauser von den SCL Tigers für nächste Saison.

So waren es auch die Waadtländer, die sich bei den Diskussionen unter den Sportchefs über die Einführung eines Transfer-Stopps, gegen ein solches Gentemen's Agreement stemmten.

«Die machen sowie, was sie wollen»

«Die machen sowie, was sie wollen», heisst es hinter vorgehaltener Hand bei der Konkurrenz. Viele der Sportchefs der übrigen NL-Klubs waren deshalb zur Ansicht gelangt, dass sie ein Transfer-Stopp auch einhalten würden, selbst wenn Lausanne nicht mitmacht. Schliesslich halten sich weiterhin alle anderen Klubs ans Gentlemen's Agreement, wonach die Spieler die Agenten selbst bezahlen müssen, obwohl der SC Bern dieses aufgekündigt hat. Die Überlegung: Irgendwann hat Lausanne seinen Kader gefüllt – und wird danach nicht mehr die Löhne hochtreiben, wenn der Transfer-Stopp aufgehoben wird.

Doch die CEOs entschieden sich dann gegen ein Transfer-Embargo, ganz nach dem Motto: Entweder machen alle mit, oder man lässt es bleiben. Was bleibt, ist der Ärger über den Elefant im Porzellanladen vom Genfersee, der dazu auch noch auf dem Eis schwer zu stoppen ist.

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