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Ein Hausarzt kämpft gegen ein lebenslängliches Berufsverbot

Ein 51-jähriger Arzt, der vom Bezirksgericht Zürich wegen Schändung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und mit einem lebenslänglichen Berufsverbot belegt worden war, hat vor Obergericht erstmals sein Schweigen zu dem Fall gebrochen. Er bestreitet die Handlungen nicht, diese seien aber medizinisch begründet gewesen.

Das Bezirksgericht Zürich verhängte ein lebenslängliches Berufsverbot gegen den Arzt.

Das Bezirksgericht Zürich verhängte ein lebenslängliches Berufsverbot gegen den Arzt.

Science Photo Library / Imago

«Die Vorwürfe stimmen nicht», sagt der beschuldigte 51-jährige Arzt im Gerichtssaal. Er wolle mit seiner Berufung erreichen, dass er wieder in seinem Traumberuf, in dem er 25 Jahre tätig gewesen sei, arbeiten könne. Nach dem vorinstanzlichen Entscheid hatte ihm die Gesundheitsdirektion die Bewilligung entzogen. Er mache deshalb derzeit eine Auszeit und arbeite nicht. Im Gegensatz zum vorinstanzlichen Prozess sei seine Ehefrau nun informiert und stehe voll und ganz hinter ihm. Denn sie kenne ihn und wisse, dass die Vorwürfe nicht wahr seien.