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Switzerland

Ein Defekt oder eine brennende Kerze

Der genaue Hergang des Kirchturmbrandes in Herzogenbuchsee konnte nicht ermittelt werden. Der Kirchgemeinderat hofft, dass das Gotteshaus zur Weihnachtsfeier 2020 wieder genutzt werden kann.

Der Brand hat sich bis zur Turmspitze ausgebreitet. Foto: Thomas Peter

Der Brand hat sich bis zur Turmspitze ausgebreitet. Foto: Thomas Peter

Was war der Auslöser? Diese Frage stellte sich nach dem Kirchturmbrand in Herzogenbuchsee von Heiligabend. Die Ermittlungen zur Ursache gestalteten sich bekanntlich aufgrund der Zerstörung wie auch der damit verbundenen beschränkten Begehbarkeit des Kirchenturms schwierig. Nun aber konnten sie, wie die Kantonspolizei Bern mitteilt, abgeschlossen werden.

Erkenntnissen der Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen zufolge sei das Feuer im Bereich des Erdgeschosses des Kirchenturms ausgebrochen. Es habe sich in der Folge bis zur Turmspitze ausgebreitet. Den Brand ausgelöst habe dabei entweder ein technischer Defekt an den elektrischen Gebäudeinstallationen oder eine brennende Kerze, heisst es.

Sachschaden von mehreren Millionen Franken

Wegen der grossen Zerstörung könne die genaue Brandursache aber nicht mehr abschliessend bestimmt werden. Die Ermittlungsarbeiten waren bereits in der Nacht des Brandes aufgenommen worden. Sie gestalteten sich insofern besonders aufwändig, als im Vorfeld auf dem Schadenplatz zunächst Teile des Gebäudes gesichert werden mussten - wegen der Gefahr herunterfallender Gegenstände.

Der Sachschaden, teilt die Polizei mit, dürfte nach aktuellsten Schätzungen mehrere Millionen Franken betragen. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen werde die Polizei den Sachverhalt an die zuständige Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau rapportieren.

Der Wiederaufbau hat begonnen

Mittlerweile hat sich auch der Kirchgemeinderat zu Wort gemeldet. Er bedankt sich in einer Medienmitteilung bei der Polizei für die aufwändigen Abklärungen und betont darin, dass die aktuellen Brandschutzmassnahmen der Kirche den gesetzlichen Vorgaben entsprechen würden. Sie seien im Rahmen der Sanierung 2018 überprüft worden. Der Kirchgemeinderat werde sie erneut zum Thema machen und allenfalls im Zuge des Wiederaufbaus der Kirche verstärken.

Auch das Innere der Kirche wurde in Mitleidenschaft gezogen. Foto: PD

Inzwischen wurde mit dem Einrüsten des Kirchenschiffs und des Turms begonnen. Die Arbeiten zur Wiederinstandsetzung werden längere Zeit beanspruchen. Der Kirchgemeinderat hofft, dass das Gotteshaus zur Weihnachtsfeier 2020 wieder genutzt werden kann.

Der Kirchturmbrand hat in der Bevölkerung weitherum Betroffenheit ausgelöst. Die Anteilnahme sei gross gewesen, teilt der Kirchgemeinderat mit. Aufgrund vielfacher Anfragen wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Bis heute seien rund 30’000 Franken an Spenden eingegangen. (swl)

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