Switzerland

Editorial: Wer ist schuld an der verdorbenen Skisaison?

Massiver Druck aus dem Ausland führt zu starken Einschränkungen in den Skigebieten. Daran sind die Beteiligten nicht ganz unschuldig.

Chefredaktor Arthur Rutishauser.

Chefredaktor Arthur Rutishauser.

Foto: Urs Jaudas

Eigentlich ahnte man es schon lange. Die Skisaison wird in Corona-Zeiten zum Problem. Volle Kabinen, volle Terrassen und volle Restaurants, Clubs und Bars beim Après-Ski – das verträgt sich nicht mit all den Massnahmen, die zur Pandemiebekämpfung nötig sind. Darum ist es durchaus verständlich, dass Frankreich, Italien und Deutschland kurzerhand verbieten, was sich in ihren Ländern sowieso nur eine kleine Minderheit von meist Gutbetuchten leistet.

In der Schweiz oder in Österreich ist das natürlich ganz anders. Bei uns hängt die Wirtschaft der ganzen Bergregion an diesem Geschäft. Obwohl die ausländischen Gäste fehlen werden, muss die Saison nicht einmal schlecht werden, denn in normalen Zeiten verlassen mehr Schweizer ihr Land, um die Sonne am Strand zu geniessen, als ausländische Skitouristen zu uns kommen. Da geht es uns besser als den Österreichern. Die haben eine Bahnkapazität, die zweieinhalbmal grösser ist als die in der Schweiz, und ihr Heimmarkt gibt weniger Kaufkraft her.

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