Switzerland

Drei Kandidaten kämpfen um einen Sitz

In Kaiseraugst kommt es am Sonntag zur Kampfwahl. Um den frei werdenden Sitz von Gemeinderat Heinz Hassler (SP). Mit Reto Bernardi (FDP), Oliver Jucker (SP) und Diana Montandon (parteilos) wollen sich gleich drei Kandidaten den freien Sitz im Exekutiv-Gremium ergattern.

Als zweifacher Familienvater teilt sich Bernardi die Betreuung der Kinder mit seiner Frau. Beide arbeiten Teilzeit. Wichtig ist für Bernardi denn auch, dass in Kaiseraugst die Infrastruktur für Familien, in denen beide Eltern teile berufstätig sind, gegeben sind. Ein weiterer Wunsch von Bernardi ist die Wiederbelebung des Liebrüti-Zentrums.

«Ein wichtiger Bestandteil meiner Jungend», wie er sagt. Bernardi geht davon aus, dass Stimmen für ihn «sicher vorhanden» sein werden. «Ich bin in der Liebrüti aufgewachsen und seit über 40 Jahren in Kaiseraugst zu Hause», sagt er. Aber auch die anderen Kandidaten hätten ihre Stärken und Netzwerke. Deshalb sei es für ihn schwer, zu beurteilen, wie seine Chancen sind.

Auch Jucker will sich bei einer Prognose nicht aus dem Fenster lehnen. «Die Chancen gewählt zu werden, sind für alle Kandidierenden intakt», sagt er denn auch. Als Gemeinderat will Jucker mitgestalten und seine Erfahrungen einbringen. Ein Anliegen ist ihm die Thematik um das Recyclingunternehmen Thommen, die Sicherstellung der Grundversorgung – Lebensmittel, Ärzte, Apotheke und Post. Weiter möchte er, «das durch Landstrasse und Bahnlinie getrennte Dorf zusammen wachsen lassen».

Jucker ist der Ansicht, dass die Gemeinde derzeit gut dasteht. «Die Gemeindeaufgaben sollen auch in Zukunft mit guter Qualität und möglichst ressourcenschonend erbracht werden», sagt er. Selbstverständlich gebe es noch Probleme, die zu lösen seien. Hierbei denkt Jucker unter anderem an die Krähenproblematik oder an das Leben im Alter.

Montandon tritt als Kandidatin an, weil sie sich schon länger in der Gemeinde engagiert hat und sie möchte, dass sich die Bevölkerung in der Gemeinde genauso wohl fühlt wie sie selbst. Was sie ändern möchte ist, «dass mit der Natur nicht mehr so umgegangen wird wie jetzt». Hierbei spricht sie das Thema Littering an. Da Montandon parteilos ist, vertrete sie die Stimmen aller in Kaiseraugst und keine Meinung einer Partei.

Zudem würde sie mit ihrer Wahl den Frauenanteil im Gemeinderat steigern, wie sie sagt. Insgesamt stehe Kaiseraugst sehr gut dar. «Das soll so bleiben. Da ist ein Miteinander im Gemeinderat gefragt.» Zu ihren Chancen zur Wahl sagt sie, dass sie nicht alle in Kaiseraugst kennen würden; «aber die, die mich kennen, wissen, dass ich die Richtige für den Gemeinderat bin.»

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