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Donald Trump und die «Proud Boys»: Ein gefährlicher Präsident

Eigentlich sollte sich niemand mehr darüber wundern, dass Donald Trump ständig an sich selbst denkt. Dass er sich während der ersten TV-Debatte mit seinem Kontrahenten Joe Biden weigerte, eine extremistische Gruppierung fehlgeleiteter Chauvinisten zu verurteilen, ist deshalb Programm.

Die «Proud Boys», so nennen sich die selbsternannten Beschützer der «westlichen Zivilisation», haben sich auf die Seite Trumps geschlagen. Ergo ist der Präsident der Meinung, dass es falsch wäre, sich klar von ihren gewalttätigen Provokationen zu distanzieren.

«Haltet euch zurück und haltet euch bereit»

Stattdessen parierte er den Vorwurf, er toleriere gezielte Angriffe gegen «Recht und Ordnung», sofern sie von seinen rechtsextremen Verbündeten kämen, mit einem Aufruf an die Proud Boys: «Stand down and stand by!» Übersetzt: «Haltet euch zurück» und «haltet euch bereit», für den Fall der Fälle, schliesslich müsse «jemand» gegen die marodierenden Linksextremisten vorgehen.

Dazu lassen sich die «Proud Boys» nicht zweimal bitten. Bereits am Mittwoch kursierte der Slogan «Stand down and stand by» im Internet, als handle es sich bei den Anhängern der «Proud Boys» um die Prätorianergarde des amerikanischen Präsidenten.

Und vielleicht sind sie das auch: Eine Gruppierung, die nur existiert, weil Trump ihr immer wieder Munition liefert. Dass er damit seinem Land schadet, scheint den Präsidenten nicht weiter zu stören. Das ist es, was Donald Trump derart gefährlich macht.

Renzo Ruf

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