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Diese 19 Posts zeigen, wie es im Innern des Quarantäne-Schiffs wirklich aussieht

Medienschaffende wollen rein, die Passagiere raus: Das Quarantäne-Schiff «Diamond Princess» im Hafen von Yokohama. Bild: AP

Diese 19 Posts zeigen, wie es im Innern des Quarantäne-Schiffs wirklich aussieht

Seit Anfang letzter Woche ist das Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» unter Quarantäne. Die japanischen Gesundheitsbehörden setzten das Schiff im Hafen von Yokohama fest, als der Verdacht aufkam, dass einige Passagiere das Coronavirus haben.

Der Verdacht bestätigte sich.

Mittlerweile sind von den ca. 2500 Passagieren und 1000 Crewmitgliedern über 200 Menschen am Virus erkrankt, gab das japanische Gesundheitsministerium am Donnerstag bekannt. Die Betroffenen wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht.

Unter den Passagieren an Bord sind nach Erkenntnissen des Aussendepartements (EDA) in Bern auch zwei Schweizer Staatsangehörige. Die Quarantäne gilt noch bis mindestens zum 19. Februar.

Ziemlich bald fingen einige «Insassen» an, ihre Eindrücke im Internet zu posten. Die folgenden Posts zeigen, wie das Leben unter Quarantäne so ist.

Passagiere heften Dankesbriefe ans Personal an die Zimmertüren:

Text des Tweets (ungefähr): «Ich arbeitete auf der Diamond und wollte auch die positiven Seiten zeigen, da die Medien ziemlich negativ berichten. Diese Bilder sind von einem Freund von mir und sagt, die Crew schätze die Briefe sehr.»

«Der Captain gab Bescheid, dass Japan 45 Ärzte, 55 Krankenschwestern und 45 Apotheker für die ‹Diamond Princess› bereitstellt. Danke, Japan.»

Ziemlich grosse Auswahl:

Zu Zeiten des Internet lässt sich eine Quarantäne leichter ertragen. Endlich mal Zeit, die Oscars live mitzuverfolgen:

Wo es was zu sehen gibt, sind Gaffer nicht fern:

Ältere Passagiere mit Gesundheitsprobleme wurden zuerst getestet. Diejenigen, deren Test negativ ausfiel, können das Schiff frühzeitig verlassen

So ist der Stand am Donnerstag

Der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato gab am Donnerstag bekannt, dass die Regierung Senioren mit chronischen Krankheiten früher von Bord gehen lassen werde, sofern sie negativ getestet wurden und das wünschen. Sie müssen allerdings in spezielle vom Staat bereitgestellte Unterkünfte, bis die vorsorgliche Isolation endet.

Bisher wurden Tests vorrangig bei Menschen vorgenommen, bei denen ein erhöhtes Risiko einer Infektion besteht. Alle rund 3600 Passagiere und Crewmitglieder zu testen, sei wegen begrenzter Test-Geräte logistisch schwierig, hatte es zwischenzeitlich geheissen.

Wie am Donnerstag verlautete, geht der Staat bei den Untersuchungen jetzt unabhängig von Symptomen gruppenweise vor und testet mehr Personen. Vor dem Parlament sagte Kato laut Medien, man erwäge, alle Menschen an Bord zu testen, wenn sie das Schiff verlassen haben. (jaw/sda/dpa)

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