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Die talentierten Hughes-Brothers: Diese Familie hat das Hockey in den Knochen

Die drei Hughes-Brüder haben Eishockey im Blut. Sie wurden alle in der ersten Runde des NHL-Drafts gezogen: Quinn (22) als Nummer 7 von Vancouver, Jack (21) als Nummer 1 von New Jersey) und Luke (18) als Nummer 4 ebenfalls von den Devils.

Vielleicht liegt es an den Genen. Vater Jim spielte Eishockey, wenn auch auf überschaubarem Niveau (1 Spiel in der AHL), und war später als Trainer tätig. Und Mutter Ellen Weinberg-Hughes holte 1992 mit den USA WM-Silber. «Es ist in unseren Knochen», sagte Jack, der die Endphase der Saison wegen einer Verletzung verpasste, einst gegenüber ESPN.

Eine Medaille wie seine Mutter und sein Bruder Quinn (Bronze 2019) strebt nun auch Luke an. Der Verteidiger wurde nach einer Saison bei der University of Michigan, wo mit Owen Power, Matty Beniers, Kent Johnson weitere Supertalente engagiert waren, für die WM nominiert.

Der jüngste Hughes ist der grösste

Und der Teenager hält sich gut, vor allem, wenn man bedenkt, dass er erstmals gegen Erwachsene spielt. Ihm gelangen zwei sehenswerte Assists und gegen Österreich erlöste er die Amerikaner mit dem Treffer in der Verlängerung, als er allein vor Goalie David Kickert die Nerven behielt.

Während sich Verteidiger Quinn (7,85 Mio. Dollar Jahreslohn) und Stürmer Jack (8 Mio. ab nächste Saison) bereits als Stars in der NHL etabliert haben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Luke bei den Profis für Furore sorgen wird. Auch er ist ein begnadeter Schlittschuhläufer, aber im Gegensatz zu seinen eher kleingewachsenen Brüdern mit 1,88 Meter auch noch gross.

Während Quinn und Jack in Florida, wo Papa Jim bei den Orlando Solar Bears in der AHL Coach war, zur Welt kamen, ist Luke 2003 in New Hampshire geboren, als sein Vater als Assistenzcoach bei den Boston Bruins tätig war.

Mutter und Vater als Förderer

Mutter Ellen war es, die den Hughes-Brothers das Einmaleins des Hockeys beibrachte und dabei vor allem Wert aufs Schlittschuhlaufen legte, wovon alle drei noch heute profitieren. Auch später, als die Familie weiter nach Toronto zog, standen die Kids jede freie Minute auf dem Eis. Meist auf gefrorenen Tennisplätzen. «Ihre Leidenschaft fürs Eishockey wuchs im Freien», so Vater Jim.

«Es spielte keine Rolle, was wir gemacht haben», erzählte Vancouver-Verteidiger Quinn ESPN. «Ob beim Wakesurfen, Skifahren, Hockeyspielen oder Rennen, es war stets ein Wettkampf. So wird man besser.»

Und als Papa Jim bei den Toronto Maple Leafs für die Weiterentwicklung von Talenten zuständig war, gab er seinen Jungs die gleichen Tipps wie Jungprofis wie William Nylander, der bei der Hughes-Familie wohnte. Zudem heuerte die Hughes-Familie schon vor neun Jahren einen Performance-Coach an.

USA wartet seit dem «Miracle on Ice» von 1980 auf Gold

Eine Silber- und eine Bronze-Medaille hat die Hughes-Familie schon. Und jetzt träumt Luke von Gold. Sehr lange ist es her, dass die Amerikaner, die in den letzten zehn Jahren viermal Bronze gewannen und Platz 4 der Weltrangliste belegen, ganz oben standen. Das war 1980 bei den Olympischen Spielen in Lake Placid, dem sogenannten «Miracle on Ice».

An Biss und Talent fehlt es Luke Hughes & Co. in Helsinki nicht. Die Schweiz sollte gewarnt sein.

Eishockey-WM 2022 – Gruppe A

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Eishockey-WM 2022 – Gruppe B

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