Switzerland

Die Schweizer Handballer kommen an der WM in der Realität an – sie verlieren gegen Norwegen 25:31

Nach dem Startsieg gegen Österreich zeigen die Norweger der Schweizer Handball-Nationalmannschaft an der WM in Ägypten die Grenzen auf.

Eine Kanterniederlage abgewendet, mehr lag nicht drin: Die Schweizer und Andy Schmid sind gegen Norwegen chancenlos.

Eine Kanterniederlage abgewendet, mehr lag nicht drin: Die Schweizer und Andy Schmid sind gegen Norwegen chancenlos.

Urs Flüeler/ Keystone

Die Schweizer Handballer sind an der WM in Ägypten angekommen: im positiven und im negativen Sinn. Positiv war, dass sich die Schweizer auf das Spiel gegen Norwegen normal vorbereiten konnten. Anders als beim Sieg zum Auftakt gegen Österreich mussten sie nicht direkt vom Flughafen in die Halle hetzen und die Partie schlecht verpflegt beginnen.

Negativ an der endgültigen Ankunft war, dass an einer WM nicht nur limitierte Gegner wie Österreich antreten. Die Norweger sind ein anderes Kaliber, an den letzten zwei WM haben sie Silber gewonnen. Und mit Sander Sagosen haben sie den besten Spieler der Welt im Team.

Die Norweger gewinnen 31:25 und wecken die Schweizer aus dem Traum auf, den der eine oder andere nach dem Sieg gegen Österreich geträumt hat. Die Skandinavier sind für die Schweizer zu abgeklärt, von der verpatzten Startphase lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen.

Den Schweizern hingegen fehlen im Angriff die Mittel gegen die kompakte Deckung des Gegners. Zwar verteidigen sie selbst nach Kräften, und die Goalies sind stärker als noch im Startspiel. Trotzdem knallen die norwegischen Rückraumspieler ihnen die Bälle um die Ohren. Kurz nach der Pause ist die Partie entschieden.

Immerhin geben die Schweizer nicht auf und wenden eine Kanterniederlage wie vor einem Jahr zum EM-Auftakt gegen Schweden ab. Mehr liegt aber nicht drin. Die nächste Gelegenheit, einen Grossen zu ärgern, haben die Schweizer schon am Montag. Dann spielen sie gegen Frankreich. Das ist der Rekordweltmeister. Die WM hat begonnen.

Rangliste: 1. Frankreich 2/4 (63:52). 2. Norwegen 2/2 (55:53). 3. Schweiz 2/2 (53:56). 4. Österreich 2/0 (53:63).

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