Switzerland

Die Schweiz im Würgegriff von Corona

Seit vielen Wochen geht die Corona-Pandemie um, und die Schweiz hängt fest zwischen den Mühen des Lockdown und der Hoffnung auf dessen schrittweises Ende. Wo stehen wir, wo gehen wir hin, fragte «NZZ Standpunkte» den Ökonomen Reiner Eichenberger.

Das Unvordenkliche ist real geworden: Mit der Corona-Pandemie rollt eine Krise über den Globus und die Schweiz hinweg, wie wir sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gesehen haben. Die vom Bundesrat ergriffenen einschneidenden Massnahmen zum gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung sind unbestritten. Sie sind darauf angelegt, das öffentliche Leben stillzulegen, damit die Epidemie nicht zum Flächenbrand wird. Der Lockdown trifft die Wirtschaft extrem hart. Der Stillstand kostet Milliarden und wohl unzählige geschäftliche Existenzen.

Mit dem Wirtschaftswissenschafter Reiner Eichenberger unter­halten sich NZZ-Chef­redaktor Eric Gujer und die Politikphilo­sophin Katja Gentinetta über die Lage. Was ist von Eichenbergers Idee zu halten, aktiv eine «medizinisch kontrollierte Ansteckung» durchzuführen, um die Wirtschaft vor dem Kollaps zu retten? Welches sind die Alternativen? Lauern hinter der Corona-Krise noch grössere Gefahren wie eine neue Euro- oder Finanzkrise? Wie wird das Corona-Trauma die Welt verändern?

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