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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Militärputsch in Burma: Mindestens vier Tote und mehrere Verletzte bei Protesten gegen die Junta, Militär feuert burmesischen Uno-Botschafter

Die neusten Entwicklungen

In Burma reissen die Proteste auch Wochen nach dem Militärputsch nicht ab. Armee und Polizei gehen immer härter gegen Demonstranten vor. Die frühere Freiheitsikone Aung San Suu Kyi ist seit dem 1. Februar in Haft und ohne Kontakte zur Aussenwelt. Ihr Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

Die Demonstrationen gegen den Militärputsch reissen nicht ab.

Die Demonstrationen gegen den Militärputsch reissen nicht ab.

Reuters

Die neusten Entwicklungen

  • Die burmesische Polizei hat am Sonntag (28. 2.) bei Demonstrationen in mehreren Städten mindestens vier Menschen erschossen und mehrere verletzt. Dies berichten örtliche Medien und ein Oppositionspolitiker. Eine weitere Person sei vermutlich aufgrund eines Herzinfarkts gestorben, nachdem die Polizei eine Kundgebung von Lehrern in Rangun, der grössten Stadt des Landes, gewaltsam aufgelöst hatte. Schon am frühen Sonntagmorgen haben sich Hunderte von Demonstranten, teilweise mit Masken und Helmen, in Rangun versammelt. Polizei und Militär hatten am Samstag Hunderte von Demonstranten unter Einsatz von Gewalt festgenommen. Zum Bericht
  • Der burmesische Uno-Botschafter Kyaw Moe Tun ist nach Kritik an der Militärjunta gefeuert worden. Das vermeldete das burmesische Staatsfernsehen am Sonntag (28. 2.). Kyaw Moe Tun hatte am Freitag (26. 2.) die internationale Gemeinschaft vor der Uno-Vollversammlung dazu aufgerufen, der Machtübernahme durch die Militärjunta in seinem Land ein Ende zu setzen. «Wir brauchen das stärkstmögliche Handeln der internationalen Gemeinschaft, um den Militärputsch zu beenden, um die Unterdrückung unschuldiger Menschen zu stoppen, die Macht wieder dem Volk zu geben und die Demokratie wiederherzustellen», hatte er am Freitag in New York gesagt.
  • Der von der Militärjunta eingesetzte neue Chef der burmesischen Wahlkommission hat am Samstag (28. 2.) das Ergebnis der Parlamentswahl vom November für ungültig erklärt. Thein Soe habe die Entscheidung am Freitag bei einem Treffen mit politischen Parteien des südostasiatischen Landes mitgeteilt, berichtete die Zeitung «The Irrawaddy». Der Schritt der Wahlkommission heizte die Proteste in Burma erneut an.
  • Die gestürzte und unter Hausarrest stehende Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist an einen neuen, bisher unbekannten Ort gebracht worden. Wie das Informationsportal «Myanmar Now» am Freitag (26. 2.) unter Berufung auf Parteikreise bekannt gab, ist sie vor sechs Tagen aus dem Haus in der Hauptstadt Naypyitaw abgeführt worden. Suu Kyi befindet sich seit dem Militär-Coup am 1. Februar in Haft. Die Militärbehörden nahmen nicht Stellung
  • Facebook hat die Opposition gegen den Putsch in Burma ausgebaut. Seiten, die in Verbindung zu Burmas Armee stehen, wurden auf Facebook und Instagram gesperrt, Werbungen gelöscht – auch staatlichen und medialen Einrichtungen sind von der Sperre betroffen.  «Die Ereignisse seit dem Putsch vom 1. Februar, einschliesslich der tödlichen Gewalt, haben die Notwendigkeit dieses Verbots herbeigeführt», schreibt Facebook am Mittwoch (24. 2.) in einer Medienmitteilung. 

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