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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Militärputsch in Burma: Massenproteste gehen unvermindert weiter, Sitzung im Uno-Sicherheitsrat beantragt

Die neusten Entwicklungen

In Burma reissen die Proteste auch Wochen nach dem Militärputsch nicht ab. Armee und Polizei gehen immer härter gegen Demonstranten vor. Die frühere Freiheitsikone Aung San Suu Kyi ist seit dem 1. Februar in Haft und ohne Kontakte zur Aussenwelt. Ihr Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

Die Demonstrationen gegen den Militärputsch reissen nicht ab.

Die Demonstrationen gegen den Militärputsch reissen nicht ab.

Reuters

Die neusten Entwicklungen

  • Die Massenproteste gegen die Militärjunta in Burma gehen trotz massiver Polizeigewalt unvermindert weiter. Am Mittwoch (3. 3.) gingen Sicherheitskräfte wieder in verschiedenen Landesteilen brutal gegen Demonstranten vor, wie lokale Medien berichteten. Dabei seien unter anderem in der früheren Hauptstadt Rangun erneut Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschosse eingesetzt worden. In sozialen Netzwerken berichteten Beobachter, dass die Polizei auch wieder mit scharfer Munition geschossen habe.
  • Angesichts anhaltender Gewalt nach dem Militärputsch soll der Uno-Sicherheitsrat erneut über die Krise beraten. Wie mehrere Diplomaten am Dienstag (2. 3.) übereinstimmend berichteten, beantragte Grossbritannien für Freitag dazu eine Sitzung hinter verschlossenen Türen in New York. Eine Uhrzeit stand zunächst noch nicht fest. Am Dienstag gingen Sicherheitskräfte wieder in zahlreichen Landesteilen mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten vor. Unter anderem habe die Polizei Tränengas, Blendgranaten, Wasserwerfer und Gummigeschosse eingesetzt, hiess es. Dabei soll es erneut viele Verletzte gegeben haben, so unter anderem in der früheren Hauptstadt Rangun - und in der nördlichen Kleinstadt Kalay.
  • Indonesien und Malaysia haben die neue Militärführung in Burma bei einem Online-Sondertreffen der Asean-Staaten zur Freilassung der politischen Gefangenen aufgerufen, allen voran der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Zudem fordern beide Länder, dass die Führung in Burma in einen Dialog zur Lösung der Krise nach dem Putsch vom 1. Februar tritt, wie am Dienstag (2. 3.) nach den Gesprächen der Aussenminister der Vereinigung Südostasiatischer Staaten bekannt wurde. Die Asean-Staaten erklären sich bereit, bei Bedarf eine Rolle in den Verhandlungen zu übernehmen. 
  • Die entmachtete und festgesetzte Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist am Montag (1. 3.) per Videokonferenz an einem Gerichtstermin erschienen. Sie wurde weiterer Vergehen beschuldigt, wie ein Anwalt mitteilte. Es gehe dabei um das Veröffentlichen von Informationen, die «Angst oder Panik auslösen» könnten. Laut den Anwälten schien Suu Kyi in guter gesundheitlicher Verfassung zu sein. Die Politikerin war am Freitag an einen neuen, unbekannten Ort gebracht worden.
  • Die burmesische Polizei hat am Sonntag (28. 2.) bei Demonstrationen in mehreren Städten mindestens 18 Personen getötet und mehrere verletzt. Das teilte das Uno-Menschenrechtsbüro mit. Eine Person sei vermutlich aufgrund eines Herzinfarkts gestorben, nachdem die Polizei eine Kundgebung von Lehrern in Rangun, der grössten Stadt des Landes, gewaltsam aufgelöst hatte. Schon am frühen Sonntagmorgen haben sich Hunderte von Demonstranten, teilweise mit Masken und Helmen, in Rangun versammelt. Polizei und Militär hatten am Samstag Hunderte von Demonstranten unter Einsatz von Gewalt festgenommen. Zum Bericht

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