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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Militärputsch in Burma: Diplomaten lehnen sich gegen Militärjunta auf, Proteste gehen weiter

Die neusten Entwicklungen

In Burma reissen die Proteste auch Wochen nach dem Militärputsch nicht ab. Armee und Polizei gehen immer härter gegen Demonstranten vor. Die frühere Freiheitsikone Aung San Suu Kyi ist seit dem 1. Februar in Haft und ohne Kontakte zur Aussenwelt. Ihr Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

Die Demonstrationen gegen den Militärputsch reissen nicht ab.

Die Demonstrationen gegen den Militärputsch reissen nicht ab.

Reuters

Die neusten Entwicklungen

  • Burmesische Diplomaten lehnen sich gegen die Militärjunta auf. Der von den Putschgenerälen ernannte neue Uno-Botschafter konnte sein Amt nicht antreten. Die Uno-Mission Burmas in New York bestätigte am Freitag (5. 3.), dass Botschafter Kyaw Moe Tun weiter auf seinem Posten bleibe. Dieser war vom neuen Regime am letzten Samstag entlassen worden, nachdem er die Mitgliedsländer der Uno aufgefordert hatte, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um den Putsch in Burma rückgängig zu machen. Währenddessen hat die burmesische Botschaft in Washington eine Erklärung veröffentlicht, in der sie die Tötung von Demonstranten in Burma verurteilt. Ein Diplomat der Botschaft trat zurück, während drei weitere erklärten, sich der Bewegung des zivilen Widerstands anzuschliessen. 
  • Die Proteste gegen die Militärjunta werden auch am Freitag (5. 3.) fortgesetzt. In Mandalay versammelte sich eine grosse Zahl von Demonstranten, die riefen: «Das Steinzeitalter ist vorbei, wir haben keine Angst vor Euren Drohungen.» Die Polizei hat bisher nicht versucht, den Protestmarsch zu blockieren. Doch in Rangun setzten die Sicherheitskräfte erneut Gummigeschosse und Blendgranaten gegen Demonstranten ein. Zeugen berichten auch von Protesten in Pathein, westlich von Rangun. Der Uno-Menschenrechtsbeauftragte für Burma, Thomas Andrews, hat den Sicherheitsrat aufgerufen, einen weltweiten Stopp für Waffenlieferungen an Burma und gezielte Sanktionen gegen die Junta zu verhängen. YouTube hat indessen fünf Kanäle und mehrere Videos des burmesischen Militärs von seiner Plattform genommen. 
  • Bewaffnete Soldaten und Polizisten sollen in Burma das Videoportal Tiktok benutzt haben, um Demonstranten mit dem Tod zu drohen. Das wird von Forschern der Gruppe für digitale Rechte Myanmar (Mido) am Donnerstag (4. 3.) bekannt gemacht. Über 800 entsprechende Videos sollen sie auf der Plattform gefunden haben. Die chinesische Video-Sharing-App verkündete deshalb, Inhalte, die zu Gewalt aufrufen, zu entfernen. Facebook hatte bereits sämtliche Inhalte der burmesischen Armee blockiert und wurde im Gegenzug von den militärischen Putschisten gesperrt. Seither hatte Tiktok in Burma einen starken Anstieg der Downloads verzeichnet.

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