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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Migrationskrise: Zahl der Flüchtlinge auf den Hauptrouten sinkt im ersten Quartal 2021

Die neusten Entwicklungen

Die griechischen Inseln, Libyen, die Balkanroute und neuerdings der Ärmelkanal: Noch immer versuchen täglich Menschen, die Grenzen zu Europa zu überwinden. Das ist gefährlich – und die Überlebenden landen meist in Lagern, welche sich in katastrophalem Zustand befinden.

Flüchtinge und Migranten aus verschiedenen afrikanischen Ländern an Bord des Rettungsschiffes der spanischen NGO Open Arms am 15. Februar 2021.

Flüchtinge und Migranten aus verschiedenen afrikanischen Ländern an Bord des Rettungsschiffes der spanischen NGO Open Arms am 15. Februar 2021.

Bruno Thevenin / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Die Zahl der unerlaubten Grenzübertritte in die EU auf den Hauptmigrationsrouten ist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent zurückgegangen. Insgesamt wurden bis Ende März rund 24 000 Fälle registriert, wie die EU-Grenzschutzagentur Frontex am Montag (19. 4.) in Warschau mitteilte. Frontex gab keine Gründe für den Rückgang an. Auf der Route über das östliche Mittelmeer – also über die Türkei und Griechenland – sank die Zahl der illegalen Grenzübertritte auf 3322, ein Rückgang um 71 Prozent im Vergleich mit dem ersten Quartal 2020. Über das westliche Mittelmeer nach Spanien ging die Zahl im Jahresvergleich um 12 Prozent zurück, hier waren es 2615. Einen Anstieg auf mehr als das Doppelte der Vorjahreswerte gab es auf der Route über das zentrale Mittelmeer nach Malta und Italien. Hier wurden 8845 illegale Grenzübertritte verbucht.  Nur wenig Veränderung gab es auf der Westbalkanroute. Die Zahl lag hier während der ersten drei Monate des laufenden Jahres bei 6000 – etwa gleich viel wie im Vorjahreszeitraum.
  • Der ehemalige italienische Innenminister Matteo Salvini kommt wegen Blockade von Bootsmigranten vor Gericht. Dem Chef der rechten Lega-Partei wird vorgeworfen, im August 2019 das private spanische Rettungsschiff «Open Arms» mit Migranten an Bord längere Zeit auf dem Meer aufgehalten und am Anlaufen italienischer Häfen gehindert zu haben. Jetzt soll ein Gericht in Palermo prüfen, ob Salvini dabei Gesetze verletzt hat. Ein Richter in der sizilianischen Hauptstadt beschloss am Samstag (17. 4.) die Eröffnung eines Prozesses. Er setzte den 15. September als Starttermin fest. Salvini soll sich laut Berichten wegen Amtsmissbrauchs und Freiheitsberaubung verantworten. Der Lega-Chef weist die Vorwürfe einer Straftat zurück. Er argumentierte stets, er habe im Interesse Italiens und gemeinsam mit der damaligen Mitte-Rechts-Regierung unter Giuseppe Conte gehandelt. Salvini hatte als Minister mehrfach Schiffe mit Bootsmigranten so lange aufgehalten, bis andere EU-Länder sich zur Aufnahme der Menschen bereit erklärt hatten. Salvini könnten bei einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft drohen.
  • Vor der Küste Tunesiens sind mindestens 41 Migranten aus Afrika ums Leben gekommen. Das teilten die tunesischen Behörden am Freitag (16. 4.) mit. Das Boot, mit dem sie am späten Donnerstag in Richtung der italienischen Insel Lampedusa aufgebrochen waren, sei vor dem Küstenort Sidi Mansour gesunken. Die Küstenwache suche nach weiteren Opfern sagte  der Direktor des tunesischen Katastrophenschutzes, Mouard Mechri, der Nachrichtenagentur Reuters.
  • Frankreichs Küstenwache hat 84 Migranten gerettet, die beim Überqueren des Ärmelkanals in Seenot geraten waren. In den frühen Morgenstunden des Samstags (10. 4.) wurden Menschen aus vier Booten in Sicherheit gebracht, wie es in einer Mitteilung der Behörde hiess. Auf den Booten befanden sich demnach auch 8 Kinder, darunter drei Babys. Alle seien wohlauf.

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