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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: USA verzeichnen über 600 000 Tote

Die neusten Entwicklungen

Über 176 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 3,8 Millionen Infizierte sind gestorben. Über 2,3 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Eine Ladung des AstraZeneca-Impfstoffs trifft im Rahmen des Covax-Impfprogramms in El Salvador ein. Aufnahme vom März 2021. In ärmeren Ländern stehen noch immer kaum Impfstoffe zur Verfügung.

Eine Ladung des AstraZeneca-Impfstoffs trifft im Rahmen des Covax-Impfprogramms in El Salvador ein. Aufnahme vom März 2021. In ärmeren Ländern stehen noch immer kaum Impfstoffe zur Verfügung.

Jose Cabezas / Reuters

Die neusten Entwicklungen

  • Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 600 000 Menschen gestorben. Das ging am Dienstag (15. 6.) aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in der amerikanischen Stadt Baltimore hervor. In keinem anderen Land der Welt sind so viele Tote im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2 erfasst worden. In den USA leben rund 330 Millionen Einwohner. Die Vereinigten Staaten sind in absoluten Zahlen auch mit Blick auf die nachgewiesenen Infektionen – mittlerweile knapp 33,5 Millionen – das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land.
  • Israel hebt wegen der anhaltend niedrigen Zahl von Corona-Neuinfizierten die Maskenpflicht bis auf wenige Ausnahmen auf. Ab Dienstag (15. 6.) müssen etwa nur noch ungeimpfte Besucher und Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Masken tragen. Hintergrund ist das erhöhte Risiko der Patienten und Senioren, krank zu werden. Auch Personen, die sich auf dem Weg in ihre Quarantäne befinden, sowie Passagiere und Personal in Flugzeugen müssen weiter Masken tragen. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Montagabend (14. 6.) mit. Israel hatte wegen des starken Rückgangs von Corona-Neuinfektionen und schweren Erkrankungen die staatlichen Beschränkungen bereits per 1. Juni weitgehend aufgehoben. Seither gab es im Freien keine Maskenpflicht mehr.
  • Die volle Impfung mit zwei Dosen der Vakzine von Biontech/Pfizer und AstraZeneca verhindert zu einem hohen Grad die Spitaleinweisung wegen einer Infektion mit der zuerst in Indien aufgetretenen Delta-Variante. Laut einer Analyse von Public Health England vom Montag (14. 6.) beträgt die Wirksamkeit beim Impfstoff von Biontech/Pfizer 96 Prozent, bei dem von AstraZeneca und der Universität Oxford 92 Prozent. Die Resultate sind vergleichbar mit der Schutzwirkung bezüglich der Alpha-Variante, die zuerst in Grossbritannien zirkulierte. 
  • Wegen der rapiden Ausbreitung der Delta-Variante müssen sich die Menschen in England für weitere Corona-Lockerungen noch länger gedulden. Der britische Premierminister Boris Johnson verlängerte am Montag (14. 6.) die noch geltenden Corona-Massnahmen bis zum 19. Juli, wie er bei einer Pressekonferenz in London erklärte. Das Impfprogramm soll nun nochmals beschleunigt werden.
  • Die globale wöchentliche Zahl an Covid-Fällen ist sieben Wochen in Folgen gefallen – der längste Rückgang seit Beginn der Pandemie. Dieser Trend verdecke jedoch die beunruhigende Zunahme von Krankheits- und Todesfällen in vielen einzelnen Ländern, warnte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag (14. 6.) in Genf. Der Anstieg in Afrika sei besonders alarmierend, da diese Region weltweit am wenigsten Impfdosen, Tests und Sauerstoff für Patienten zur Verfügung habe, sagte Tedros.
  • Die EU-Länder haben sich darauf geeinigt, Reisebeschränkungen koordiniert und schrittweise zu lockern. «Mit Beginn des Sommers wird den Bürgerinnen und Bürgern das Reisen erleichtert – mit nur begrenzten und verhältnismässigen Reisebeschränkungen, wenn überhaupt», teilte EU-Justizkommissar Didier Reynders am Montag (14. 6.) mit. So sei vorgesehen, dass vollständig Geimpfte und Genesene keinen Reisebeschränkungen unterliegen sollen. Zudem sei vorgesehen, dass Menschen aus Regionen mit wenigen Infektionen ebenfalls ohne Beschränkungen reisen können.

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