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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Teenager sollen in den USA schon im Herbst geimpft werden, England öffnet am Montag die Schulen wieder

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 116,6 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 2,59 Millionen Infizierte sind verstorben, rund 66 Millionen genesen.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Pat Nabong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Jugendliche sollen in den USA bereits ab dem kommenden Herbst gegen das Coronavirus geimpft werden. Das sagte am Sonntag (7. 3.) Anthony Fauci, der medizinische Chefberater des amerikanischen Präsidenten Joe Biden. Laut Fauci dürften High-School-Schülerinnen und -Schüler bereits in der zweiten Jahreshälfte den Zugang zu Vakzinen erhalten. Grundschulkinder dagegen erst ab dem Jahr 2022. Die Vereinigten Staaten impfen im Durchschnitt 2,1 Millionen Menschen pro Tag gegen das Coronavirus. Trotzdem pendelt sich die Zahl der Neuinfektionen bei rund 60 000 bis 70 000 Fällen pro Tag ein. Deshalb wies Fauci darauf hin, wie wichtig es sei, die Schutzmassnahmen weiterzuführen. Dies auch, weil eine neue Variante sich derzeit in New York ausbreite und Impfungen sowie Therapien mit monoklonalen Antikörpern gegen diese Mutante nur bedingt zu wirken scheinen.
  • An diesem Montag (8. 3.) öffnen in England alle Schulen nach rund zwei Monaten wieder die Türen. Gesundheit ist im Vereinigten Königreich Sache der einzelnen Landesteile, in Schottland etwa sind einige Schüler bereits seit einer Woche wieder im Unterricht. Um die Situation unter Kontrolle zu halten, hat die Regierung nach eigenen Angaben knapp 57 Millionen Corona-Schnelltests an Schulen und Colleges geschickt. Ausserdem sollen Familien mit Schulkindern künftig jede Woche pro Person zwei Tests machen können. Die Teststrategie ist ein zentraler Bestandteil von Johnsons Plan für einen Ausstieg aus den Corona-Massnahmen. Dabei sind die Schulöffnungen der erste Schritt. Für den 21. Juni peilt die Regierung das Ende aller Restriktionen an. Ein weiterer Grundpfeiler der Strategie ist die Impfkampagne. Bisher haben etwa 21,5 Millionen Menschen landesweit eine erste Dosis erhalten. Bis Ende Juli will die Regierung allen Erwachsenen eine erste Impfung anbieten. 
  • Die israelische Regierung hat weitere Corona-Lockerungen für Geimpfte beschlossen. So können ab Sonntag Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder öffnen, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Samstagabend (6. 3.) mitteilte. Dabei gilt unter anderem, dass im Innenbereich nur Gäste mit Grünem Pass bedient werden dürfen. Ungeimpfte dürfen nur im Aussenbereich Platz nehmen. Studenten mit Grünem Pass dürfen zudem ab Sonntag an ihre Hochschulen zurückkehren. Ungeimpfte können den Lehrveranstaltungen weiterhin nur per Video folgen.
  • Der Dalai Lama ist gegen das Coronavirus geimpft worden und hat mehr Menschen dazu aufgerufen, es ihm gleichzutun. Das geistige Oberhaupt der Tibeter erhielt am Samstag (6. 3.) in einem Krankenhaus der nordindischen Stadt Dharamsala die erste Dosis einer Covid-19-Impfung. Ein Video auf seinem offiziellen Twitter-Account zeigt, wie der 85-Jährigen eine Spritze in den rechten Oberarm bekam. «Mehr Menschen sollten den Mut haben, sich für die Injektion zu entscheiden», sagte der Dalai Lama.
  • In zahlreichen europäischen Städten demonstrieren Menschen gegen die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In Wien versammelten sich Tausende unter Transparenten mit Aufschriften wie «Kurz muss weg», um gegen die Massnahmen ihrer Behörden zu protestieren. Bei einer Gegenkundgebung fuhren Fahrradfahrer wild klingelnd durch die Strassen. Auch in der schwedischen Hauptstadt Stockholm oder der irischen Stadt Cork versammelten sich Unzufriedene auf der Strasse.
  • Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie soll es in Barcelona wieder ein grosses Popkonzert mit 5000 Zuschauern geben. Die Eintrittskarten für den Auftritt der spanischen Indie Popband Love of Lesbian am 27. März waren binnen Stunden ausverkauft, wie die Veranstalter am Samstag (6. 3.) auf Twitter mitteilten. Bei dem Konzert in der für bis zu 24 000 Gästen ausgelegten Mehrzweckhalle «Palau de Sant Jordi» müssen die Fans erstmals keinen Sicherheitsabstand mehr halten. Allerdings gelten andere strenge Schutzmassnahmen wie ein vorheriger Schnelltest, Fiebermessen am Eingang und das Tragen einer FFP2-Schutzmaske.
  • In Deutschland haben die Discounter Aldi und Lidl am Samstag (6. 3.) mit dem Verkauf von Schnelltests begonnen. Aldi begrenzte die Abgabe wegen der erwartet hohen Nachfrage auf eine Packung pro Kunde. In mehreren Filialen waren die Tests rasch ausverkauft, wie deutsche Medien berichten. Bei Lidl kann man die Schnelltests vorerst nur online bestellen. Allerdings brach die Website unter dem Ansturm rasch zusammen. Zwar konnte man ein Fünferpack in den virtuellen Warenkorb legen, allerdings hiess es danach, die Website sei nicht erreichbar, wie auch die NZZ selbst ausprobierte. 

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