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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Südafrikanische Corona-Variante auch in Panama und Kuba nachgewiesen, Biden will per Erlass Corona-Hilfen durchsetzen

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 98,1 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 2,1 Millionen Infizierte sind verstorben, über 54 Millionen genesen.

Eine Seelsorgerin hält Mitte Januar in einem Spital in Los Angeles die Hand eines verstorbenen Covid-19-Patienten, während sie mit den Angehörigen telefoniert.

Eine Seelsorgerin hält Mitte Januar in einem Spital in Los Angeles die Hand eines verstorbenen Covid-19-Patienten, während sie mit den Angehörigen telefoniert.

Jae C. Hong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Erstmals sind in Kuba und Panama Infektionen mit der zuerst in Südafrika aufgetretenen Coronavirus-Variante B.1.351 gemeldet worden. Diese wurde bei jeweils einer Person festgestellt, die aus Südafrika eingereist war, wie die Gesundheitsministerien beider Länder unabhängig voneinander am Freitag (22. 1.) mitteilten. In  Panama sei der 40-Jährige seit seiner Einreise am 5. Januar isoliert worden - zunächst in einem Hotel, nach dem positiven Test vergangenen Sonntag dann in einem Krankenhaus. Aus Kuba hiess es, der Reisende habe keine Symptome. Die Menschen, mit denen er Kontakt gehabt habe, seien negativ getestet worden. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass das Virus in der mutierten Form bereits auf der Karibikinsel zirkuliere. Die in Südafrika entdeckte Corona-Variante weist laut Experten Ähnlichkeiten mit der Virus-Mutation aus Grossbritannien auf, habe sich aber unabhängig entwickelt. Beide Varianten sind nach derzeitigem Kenntnisstand ansteckender als das Ursprungsvirus. Die südafrikanische Mutation B.1.351 - auch als 501Y.V2 bekannt - ist inzwischen auch in Deutschland aufgetaucht.
  • Die zuerst in Grossbritannien entdeckte Mutation führt möglicherweise zu mehr Todesfällen als das bisher vorherrschende Virus. Es gebe Hinweise, dass die Variante «mit einer höheren Sterblichkeit verbunden sein kann», erklärte der britische Premierminister Boris Johnson am Freitag (22. 1.) an einer Medienkonferenz. Bisher ist bekannt, dass der neue Virusstamm zwischen 50 bis 70 Prozent ansteckender ist als das ursprüngliche Coronavirus. Der wissenschaftliche Berater der Regierung, Patrick Vallance, warnte aber, die These der höheren Letalität sei sehr unsicher. Experten in Grossbritannien gehen nicht davon aus, dass die Schutzwirkung der bisher verwendeten Impfstoffe durch die britische Virus-Variante beeinträchtigt wird.
  • In der EU gibt es erneut Ärger mit einem Impfstoffhersteller: AstraZeneca wird im Fall einer Zulassung seines Corona-Impfstoffes weniger Dosen liefern als geplant. Die Zulassung wird für die nächsten Tage erwartet. Grund der Verzögerung sei eine geringere Produktion an einem Standort in der europäischen Lieferkette. AstraZeneca hat den Impfstoff zusammen mit der britischen Universität Oxford entwickelt. Er wird in Grossbritannien bereits genutzt. In dieser Woche war es bereits zu einem Lieferengpass der Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer gekommen. 
  • Der amerikanische Präsident Joe Biden will per Erlass neue Hilfen für die Bevölkerung in der Corona-Krise einführen. Dazu gehört eine bessere Versorgung Bedürftiger mit Lebensmitteln, wie das Weisse Haus am Freitag (22. 01.) mitteilte. Ausserdem wolle Biden durchsetzen, dass Arbeitnehmer, die ihre Jobs wegen Corona-Risiken aufgeben, Arbeitslosengeld bekommen. Zudem wolle er die Übermittlung beschlossener Direktzahlungen an Einwohner verbessern. Bei den Lebensmittelhilfen geht es unter anderem um die Versorgung einkommensschwacher Familien. Nach Angaben des Weissen Hauses sind in den USA etwa 29 Millionen Erwachsene und 12 Millionen Kinder von einer «Hungerkrise» betroffen. Viele Kinder aus ärmeren Haushalten sind auf Schul-Essen angewiesen - was ihnen nun fehlt, weil Bildungseinrichtungen wegen der Pandemie geschlossen sind. Pläne für ein neues riesiges Konjunkturpaket stossen derweil auf Widerstand im Senat.
  • Dänemark will vorerst keine Reisenden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ins Land lassen. Man habe einen konkreten Tipp von einem Bürger bekommen, der Zweifel aufgeworfen habe an den Corona-Tests, die vor der Abreise am Flughafen in Dubai gemacht worden seien. Das sagte der dänische Verkehrsminister Benny Engelbrecht am Freitag (22. 1.) im dänischen Fernsehen DR. Der Flugverkehr von und nach den Vereinigten Arabischen Emiraten werde vorerst für fünf Tage ausgesetzt, bis sichergestellt sei, «dass der erforderliche negative Test tatsächlich ein echter Test ist, der ordnungsgemäss durchgeführt wurde», wird Engelbrecht in einer Medienmitteilung zitiert. Seine Begründung: «Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass Mutationen über Dubai ins Land gekommen sind, und wir können einen solchen Verdacht nicht ignorieren.»
  • Die britische Regierung hat Medienberichte zurückgewiesen, laut denen alle positiv auf Corona getesteten Menschen in England je 500 Pfund (gut 600 Franken) erhalten sollen. Es sei keine Ausweitung der Sonderzahlung geplant, sagte ein Sprecher des Premierministers Boris Johnson am Freitag (22. 1.). Derzeit bekommen Menschen, die Sozialleistungen erhalten und nicht von zu Hause arbeiten können, 500 Pfund bei einer Corona-Erkrankung. Mehrere Zeitungen hatten berichtet, die Regierung wolle mit der Sonderzahlung für eine bessere Einhaltung der Selbstisolation sorgen. Es handele sich dabei um die «bevorzugte Position» des Gesundheitsministeriums. Das Ministerium wollte die Berichte nicht kommentieren, laut denen eine Ausweitung zusätzlich bis zu 453 Millionen Pfund in der Woche kosten würde, zwölf Mal so viel wie bisher. Offenbar war der Widerstand des Finanzministeriums zu gross: «Das wird nicht passieren», zitierte die Nachrichtenagentur PA aus Ministeriumskreisen. Wie der «Guardian» unter Berufung auf interne Regierungsdokumente schrieb, lassen sich nur 17 Prozent der Menschen mit Corona-Symptomen testen, nur jeder vierte positiv Getestete hält sich an die Vorschriften und bleibt zehn Tage in Quarantäne. 15 Prozent der Betroffenen gingen einfach weiter zur Arbeit - aus Angst, ihren Job zu verlieren.
  • Wegen des grössten Covid-19-Ausbruchs seit März 2020 hat die chinesische Regierung am Freitag (22. 1.) in Teilen Pekings mit Massentests begonnen. In Schanghai wird das gesamte Krankenpflegepersonal getestet. China hatte bereits einen Teil-Lockdown über Peking verhängt. Die Massnahme betrifft 1,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und soll verhindern, dass ein Covid-19-Ausbruch im Norden des Landes auf die Hauptstadt übergreift. Am Freitag verzeichnete China 103 Neuinfektionen, nach 144 am Vortag. Der Distrikt Daxing, wo sich auch der neue Flughafen befindet, wurde nach dem Auftreten von sechs Infektionen abgeriegelt. Wie das Gesundheitsamt laut Staatsmedien am Mittwoch (20. 1.) berichtete, handelt es sich nach ersten Untersuchungen um importierte Infektionen. Seit Anfang Januar meldete China landesweit mehr als tausend Neuinfektionen, vor allem in den nördlichen Provinzen.
  • Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen die 27 EU-Staaten nicht notwendige Reisen weiter einschränken. Doch sollen die europäischen Grenzen für Waren und Pendler möglichst offen bleiben. Dies berichtete EU-Rats-Chef Charles Michel am Donnerstagabend (21. 1.) nach einem EU-Videogipfel. Die gefürchteten neuen Virusvarianten sollen gezielter aufgespürt werden und die Impfkampagne besser in Schwung kommen. Es soll einen EU-Impfpass geben, aber vorerst keine Vorteile für Geimpfte, etwa beim Reisen.

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Laporte wurde erneut Präsident von Barcelona. Mit ihm nahm der Klub 6 Trophäen im Jahr 2009
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