Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Johnson&Johnson Impfstoff erhält Notfallzulassung in den USA, alle englischen Haushalte mit Schulkindern werden ab Montag zweimal in der Woche getestet

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 113,7 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,5 Millionen Infizierte sind verstorben, über 64,1 Millionen genesen.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Pat Nabong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat dem Corona-Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Das teilte die FDA am Samstag (Ortszeit) mit. Damit ist - nach den Impfstoffen des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer sowie des amerikanischen Pharma-Unternehmens Moderna - nun ein dritter Corona-Impfstoff in den USA bedingt zugelassen. Ein Vorteil ist, dass das Vakzin nur einmal gespritzt werden muss, während für die Impfung mit den beiden anderen Präparaten jeweils zwei Dosen erforderlich sind. Ende Januar hatte Johnson & Johnson ein Zwischenergebnis seiner Phase-III-Studie mit rund 44 000 Probanden bekanntgegeben, demzufolge der Impfstoff vier Wochen nach Verabreichung einen 66-prozentigen Schutz vor mittleren oder schweren Covid-19- Krankheitsverläufen biete und zu 100 Prozent gegen einen besonders schweren Krankheitsverlauf mit Spitaleinweisung und Tod schütze. Das Unternehmen kündigte an, man werde sofort mit den Lieferungen in die USA beginnen. Bis Mitte 2021 will Johnson&Johnson 100 Millionen Impfdosen in die USA liefern. 
  • Alle englischen Haushalte mit Kindern im Schulalter werden ab Montag Corona-Schnelltests für die ganze Familie erhalten, mit denen sie sich zweimal in der Woche testen können. Damit will das britische Gesundheitsministerium die Rückkehr der Schüler in die Schulen ermöglichen. Das Gesundheitsministerium teilte mit, die Corona-Tests könnten ab Montag an 500 Verteilstellen oder von Testzentren am Arbeitsplatz oder in den Gemeinden abgeholt werden.  Schüler und Studenten an weiterführenden Schulen oder Colleges erhielten ihre ersten Tests in den Schulen. Kinder in Primarschulen sollten von ihren Eltern zu Hause getestet werden. So soll vor allem verhindert werden, dass symptomfreie, aber ansteckende Schüler in die Schulen kommen und das Virus verbreiten. 
  • In Brasilien wollen zwölf Gliedstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília ihre Massnahmen gegen eine rasante Ausbreitung des Coronavirus verschärfen. Die Massnahmen reichen von Einschränkungen bei nicht lebensnotwendigen Dienstleistungen über die Schliessung von Schulen bis hin zu einer nächtlichen Ausgangssperre, wie das brasilianische Nachrichtenportal «G1» am Freitagabend (26. 2.) berichtete. Zuletzt hatten verschiedene Gliedstaaten vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems gewarnt. Brasilien ist eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder.
  • Nach der Meldung einer einzigen Corona-Neuinfektion in der neuseeländischen Stadt Auckland ist ein Lockdown von mindestens einer Woche verhängt worden. Das gab Premierministerin Jacinda Ardern am Samstag (27. 2.) bekannt. Zurzeit sei unklar wie es zu der Ansteckung gekommen sei, sagte Ardern weiter. In Auckland gab es bereits am 14. Februar einen dreitägigen Lockdown, nachdem drei Corona-Neuinfektionen in einer Familie aufgetreten waren. Ab Sonntagmorgen sind in der grössten Stadt Neuseelands unter anderem Schwimmbäder, Museen, Kinos und Spielplätze geschlossen. Schulen bleiben weiterhin geöffnet, bieten jedoch nur Notbetreuung an. Das Ziel Neuseelands ist die Eliminierung des Virus im eigenen Land. Zwischen vereinzelten harten Lockdowns ist das Land bisher immer wieder für  Wochen oder Monate zu einem normalen Leben zurückgekehrt. 
  • Der amerikanische Präsident Joe Biden hat angesichts neuer Coronavirus-Varianten vor der Gefahr erneut steigender Covid-19-Fallzahlen gewarnt. «Das Schlimmste, was wir jetzt tun können, ist, in unserer Wachsamkeit nachzulassen», sagte Biden am Freitagabend (26. 2.) bei einem Besuch in Houston im Gliedstaat Texas. Er rief die Amerikaner dazu auf, sich impfen zu lassen. Die Impfungen seien sicher und wirksam. Biden appellierte zudem an seine Landsleute, Masken zu tragen. Es sei keine politische Aussage, ob man einen Mund-Nasen-Schutz trage oder nicht. Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 510 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus ums Leben gekommen. Zur Zeit stagniert die Zahl der täglichen Neuinfektionen bei 70 000. 
  • Ein Berater-Komitee der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA hat sich für eine Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs des amerikanischen Konzerns Johnson & Johnson ausgesprochen. Bei der live übertragenen Video-Schalte des Treffens am Freitag (26. 2.) stimmten die Fachleute des Gremiums einstimmig für die Zulassung. Die endgültige Entscheidung trifft die FDA, die aber meistens den Empfehlungen der Experten folgt. Es wäre nach den Impfstoffen vom Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem Partner Pfizer und vom Pharma-Unternehmen Moderna der dritte in den USA bedingt zugelassene Corona-Impfstoff - und der erste, der nur einmal gespritzt werden muss. Bereits Mitte der Woche hatte die FDA dem Impfstoff von Johnson & Johnson ein erstes gutes Zeugnis ausgestellt. Auch die EU-Arzneimittelbehörde EMA und die Schweizer Behörde Swissmedic prüfen den Impfstoff von Johnson & Johnson. Der zuständige Ausschuss der EMA könnte seine Bewertung Mitte März abgeben.
  • Tschechien hat die Bewegungsfreiheit der Menschen im ganzen Land drastisch eingeschränkt. Sie dürfen ihren jeweiligen Bezirk von Montag (1. 3.) an nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Das gab Innenminister Jan Hamacek am Freitagabend (26. 2.) bekannt. Erlaubt bleiben Fahrten zur Arbeit, zum Arzt und zu Behörden, wenn entsprechende Nachweise erbracht werden. Spaziergänge und Sport in der Freizeit sind sogar nur in der eigenen Stadt oder Gemeinde möglich. Die Massnahmen gelten zunächst für drei Wochen. Die Einhaltung soll nicht nur von der Polizei, sondern auch von 5000 Soldaten kontrolliert werden. Tschechien hat im Moment die höchste Infektionsrate der EU. Die Zahl der Corona-Toten im Land ist seit Beginn der Pandemie auf fast 20 000 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Prag am Freitag mit. Das Land hat rund 10,7 Millionen Einwohner.
  • Bei Feiern anlässlich des jüdischen Karnevalsfestes Purim haben in Israel nach Angaben der Polizei Hunderte gegen Corona-Regeln verstossen. In Jerusalem lösten Beamte eine Party mit rund 250 Teilnehmern in einem Hotel auf, wie die Polizei am Freitag (26. 2)  mitteilte. An anderen Orten der Stadt wurden demnach weitere Feiern mit jeweils Dutzenden Gästen beendet. Aus Sorge vor einer Zunahme von Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat die Regierung anlässlich des Purim-Festes von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen nächtliche Lockdowns verhängt. Man darf sich dann nicht weiter als 1000 Meter von seiner Wohnung entfernen und auch nicht andere Haushalte besuchen. Partys dürfen nicht während der Lockdown-Stunden gefeiert werden.
  • Der Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs für eine engere Zusammenarbeit in der Corona-Krise ist am Donnnerstagabend (25. 2.) zu Ende gegangen. Dies teilte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mit. Vorrangig geht es darum, wie die Impfungen beschleunigt und die Virusmutationen bekämpft werden können. Debattiert wurde zudem über die Einführung eines gemeinsamen EU-Impfpasses in Verbindung mit möglichen Vorteilen beim Reisen. Das Wichtigste zum EU-Gipfel

Football news:

Neymar: Verdankt Mbappé die Anpassung in Frankreich und die Freude, hier zu sein
Joau Felix ist wieder verletzt. Er wird 10 Tage fehlen
Mit Hoffenheim und Bayer hat sich die Bundesliga von den Spielen am Montag verabschiedet. Ihre Absage wurde von den Fans gefordert
Mino Raiola: Borussia Dortmund will Holland im Sommer nicht verkaufen. Ich respektiere diese Position, aber das bedeutet nicht, dass ich mit ihr einverstanden bin
Alexander Golovin: Ich habe Freude daran, solche Übertragungen zu geben. Das ist meine Arbeit
West Brom erzielte 8 Tore in den letzten 2 Spielen. In den letzten 10 Spielen erzielte nur 6
VAHR zählte das Tor von West Brom wegen Abseits nicht. Obwohl der Torschütze wahrscheinlich in der richtigen Position war