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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Italien verlängert Corona-Massnahmen bis nach Ostern, Impfungen verhindern in Grossbritannien in 80 Prozent der Fälle Spitaleinweisungen von über 80-Jährigen

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 114,4 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 2,5 Millionen Infizierte sind verstorben, über 64,6 Millionen genesen.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Pat Nabong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Österreich will sich bei Corona-Impfstoffen künftig nicht mehr auf die Europäische Union verlassen. Kanzler Sebastian Kurz kritisierte am Dienstag (2. 3.), die EU-Arzneimittelbehörde EMA sei zu langsam bei der Zulassung und es komme zu Lieferengpässen der Pharmahersteller. «Wir müssen uns daher auf weitere Mutationen vorbereiten und sollten nicht mehr nur von der EU abhängig sein bei der Produktion von Impfungen der zweiten Generation.» Kurz kündigte eine enge Zusammenarbeit mit Dänemark und Israel an. Die EU-Kommission steht auch in Deutschland in der Kritik, weil sie für die Beschaffung der Corona-Impfstoffe zuständig ist und die Mengen vorerst nicht ausreichen. Die Impfkampagne in der EU läuft viel langsamer als etwa in Israel oder Grossbritannien. Die Kommission spielte die Bedeutung der österreichisch-dänischen Initiative am Dienstag herunter.
  • Italien verlängert zentrale Corona-Beschränkungen wie die Reisesperren im Land um einen Monat bis nach Ostern. Ausserdem müssen alle Schulen in Hochrisiko-Gebieten, sogenannten Roten Zonen, schliessen. Das teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza in Rom mit. Ministerpräsident Mario Draghi unterschrieb am Dienstag (2. 3.) ein entsprechendes Dekret. Damit bleibt es in der ersten grossen Reisezeit zu Ostern bis 6. April verboten, die Grenzen zwischen den 20 italienischen Regionen zu überqueren. Ausnahmen gibt es etwa für die Arbeit und in Notfällen. Grund für die Massnahmen ist die ansteckendere britische Virus-Variante, welche in Italien mit deutlich über 50 Prozent der Fälle vorherrschend sei.
  • Nach einer siebenwöchigen Corona-Zwangsschliessung haben die Gastwirte auf Mallorca erstmals wieder Gäste empfangen. In Folge einer deutlichen Verbesserung der Pandemie-Lage auf der spanischen Ferieninsel dürfen sie seit Dienstag (2. 3.) wieder öffnen, vorerst allerdings nur die Aussenbereiche. Spätestens um 17 Uhr müssen alle Restaurants, Cafés und Kneipen wieder schliessen. Zudem dürfen vorerst lediglich höchstens 50 Prozent der Tische draussen aufgestellt werden - bei einer Besetzung von maximal je vier Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten.
  • Die Weltgesundheitsorganisation rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. «Es wäre sehr verfrüht und unrealistisch zu glauben, dass wir bis Ende des Jahres mit diesem Virus fertig werden», sagte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan am Montagabend (1. 3.) in Genf. Bei klugem Handeln könnten jedoch die Spitaleinweisungen, die Todesfälle und die Tragödie beendet werden, die mit dieser Pandemie einhergehen.
  • Die Impfstoffe von Pfizer und AstraZeneca verhindern in Grossbritannien in 80 Prozent der Fälle Spitaleinweisungen von über 80-Jährigen. Dieses Ergebnis einer Studie gab die zuständige englische Behörde bekannt. Dieses Resultat dürfte die Erklärung dafür sein, weshalb die Fälle von Verlegungen in die Intensivstationen von über 80-jährigen Patienten in Grossbritannien in den letzten Wochen auf einstellige Zahlen gesunken sei, erklärte Gesundheitsminister Matt Hancock und bezeichnete dies als sehr ermutigend. In Grossbritannien wurden inzwischen über 20 Millionen Menschen geimpft, rund 30 Prozent der Bevölkerung. 

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