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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Hunderte verstossen gegen Schutzvorschriften auf Karnevalsfeiern in Israel, Biontech-Impfstoff kann in normalem Gefrierfach gelagert werden

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 112,8 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,5 Millionen Infizierte sind verstorben, über 63,5 Millionen genesen.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Pat Nabong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Bei Feiern anlässlich des jüdischen Karnevalsfestes Purim haben in Israel nach Angaben der Polizei Hunderte gegen Corona-Regeln verstossen. In Jerusalem lösten Beamte eine Party mit rund 250 Teilnehmern in einem Hotel auf, wie die Polizei am Freitag (26. 2)  mitteilte. An anderen Orten der Stadt wurden demnach weitere Feiern mit jeweils Dutzenden Gästen beendet. Aus Sorge vor einer Zunahme von Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat die Regierung anlässlich des Purim-Festes von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen nächtliche Lockdowns verhängt. Man darf sich dann nicht weiter als 1000 Meter von seiner Wohnung entfernen und auch nicht andere Haushalte besuchen. Partys dürfen nicht während der Lockdown-Stunden gefeiert werden.
  • Der Corona-Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer darf in den USA ab sofort bis zu zwei Wochen bei Temperaturen eines normalen Gefrierfachs transportiert und gelagert werden. Das wird die Handhabung des Impfstoffs erleichtern und den Einsatz auch an Orten wie Arztpraxen oder Apotheken vereinfachen, die nicht über weitaus kältere Gefrierfächer verfügen. Die amerikanische Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) erklärte am Donnerstag, die Erlaubnis werde bei der Corona-Impfkampagne für mehr Flexibilität sorgen und den Druck auf die Lieferkette für ultrakalte Gefriermodule senken. Bisher musste der Impfstoff bei minus 80 bis minus 60 Grad Celsius transportiert und gelagert werden. Nun sind begrenzt auf zwei Wochen auch Transport und Lagerung im Temperaturbereich von minus 25 bis minus 15 Grad erlaubt. 
  • Der Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs für eine engere Zusammenarbeit in der Corona-Krise ist am Donnnerstagabend (25. 2.) zu Ende gegangen. Dies teilte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mit. Vorrangig geht es darum, wie die Impfungen beschleunigt und die Virusmutationen bekämpft werden können. Debattiert wurde zudem über die Einführung eines gemeinsamen EU-Impfpasses in Verbindung mit möglichen Vorteilen beim Reisen. Das Wichtigste zum EU-Gipfel
  • In Italien steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen seit Tagen deutlich an. Am Donnerstag (25. 2.) registrierten die Behörden des Landes fast 20 000 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. So hoch war dieser Wert zuletzt in der ersten Januarhälfte gewesen. Die Zahl der Todesfälle blieb dagegen relativ stabil, sie lag bei gut 300 neuen Fällen. Fachleute schlugen wegen des Verlaufs der Infektionskurve Alarm: Nach rund vier Wochen relativer Stabilität zeigten die Wochenzahlen für den 17. bis 23. Februar eine Trendumkehr.
  • Ein Expertengremium in Grossbritannien hat die Warnstufe in der Coronavirus-Pandemie von der höchsten Stufe 5 auf 4 gesenkt. Das teilte das Gesundheitsministerium in London am Donnerstag (25. 2.)  mit. Die Gefahr eines Kollapses im Gesundheitssystem innerhalb von Wochen sei angesichts stetig sinkender Kennziffern nicht mehr gegeben, hiess es in der Mitteilung. Trotzdem warnten die Experten vor Nachlässigkeit. «Wir sollten uns keine Illusionen machen - die Ansteckungsrate, der Druck auf die Krankenhäuser und die Zahl der Todesfälle sind weiterhin hoch». 
  • Regierungen in aller Welt haben nach Erkenntnissen von EU-Ermittlern insgesamt 400 Millionen Dosen Impfstoffe angeboten bekommen, die nicht direkt von den Herstellern kommen. «Wir nennen das Geisterimpfstoffe, also irgendwelche mehr oder weniger obskuren Angebote, die auch schon an viele Staats- und Regierungschefs wohl gegangen sind», hiess es am Donnerstag (25. 2.) aus Kreisen der EU-Kommission. Die EU-Anti-Betrugsbehörde Olaf und die Strafverfolgungsbehörde Europol hätten Ermittlungen aufgenommen. Das Thema soll auch am Videogipfel der Staats- und Regierungschefs der EU zur Sprache kommen. Oft wisse man im Vorfeld nicht, ob es sich um echten Impfstoff handele, hiess es weiter. Es könne auch «Salzwasser in kleinen Fläschchen» sein.
  • Pfizer/Biontech hat eine Studie gestartet, um die Wirkung einer dritten Dosis gegen Virusmutationen zu testen. Wie der amerikanisch-deutsche Hersteller am Donnerstag (25. 2.) mitteilte, wird in der gleichen Studie zudem auch geprüft, ob man gegen die Mutationen auch einen angepassten Impfstoff mit zwei Injektionen entwickeln kann. 
  • New Yorker Forscher haben eine neue Coronavirus-Variante identifiziert. Die Mutante B.1.526 wurde erstmals im November in Blutproben in New York entdeckt. Mitte Februar machten durch die Variante ausgelöste Covid-19-Erkrankungen bereits 12 Prozent aller Infektionen in der Millionenstadt aus. Dies gab die Hochschule Columbia University Vagelos College of Physicians and Surgeons am Mittwoch (24. 2.) bekannt. 

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