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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Hoffnung für die Olympischen Spiele, WHO-Notfallzulassung für chinesischen Corona-Impfstoff, England hebt striktes Reiseverbot auf

Die neusten Entwicklungen

Über 155,6 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 3,2 Millionen Infizierte sind nach WHO- Angaben gestorben, rund 91 Millionen genesen.

Ein Arzt in Deutschland trägt die Corona-Impfung im Impfzeugnis eines Patienten ein.

Ein Arzt in Deutschland trägt die Corona-Impfung im Impfzeugnis eines Patienten ein.

Jens Schlueter / Getty Images Europe

Die neusten Entwicklungen

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hofft trotz weltweit hoher Corona-Zahlen auf eine Durchführung der Olympische Spiele. «Es ist unsere Hoffnung, dass die Olympischen Spiele stattfinden können», sagte der WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan am Freitag (7. 5.) in Genf. Man sehe zurzeit keinen Grund zur Absage der Sommerspiele in Tokio. Zuletzt waren weltweit fast sechs Millionen Neuinfektionen pro Woche gemeldet worden, so viele wie seit Beginn der Pandemie nicht. Veranstalter hätten in den vergangenen sechs Monaten gezeigt, dass Sportveranstaltungen wie Fussballspiele sicher abgehalten werden können, wenn auch ohne Zuschauer, sagte Ryan. Olympische Spiele seien komplexer, weil es so viele verschiedene Veranstaltungen gebe. Es brauche deshalb eine gute Logistik und gutes Risikomanagement.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für den chinesischen Corona-Impfstoff von Sinopharm eine Notfallzulassung erteilt. Dies sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag (7. 5.) in Genf. Dank der Zulassung können UN-Organisationen das Mittel nun kaufen und verteilen. Das könnte die weltweite Impfkampagne beflügeln, wenn China wie versprochen an das internationale Impfprogramm Covax liefert. Der Entscheid der WHO ist vor allem für Länder relevant, die keine eigenen Zulassungsstellen haben. Sie nutzen die WHO-Qualitätsprüfung als Grundlage für ihre eigene Zulassung. 
  • Nach mehr als vier Monaten striktem Ausreiseverbot dürfen die Menschen in England ab Mitte Mai unter strengen Auflagen wieder ins Ausland reisen. «Wir müssen sicherstellen, dass die Länder, mit denen wir uns wieder verbinden, sicher sind», sagte der britische Verkehrsminister Grant Shapps, der die Lockerung ab dem 17. Mai am Freitag (7. 5.) bestätigte. Ein Ampelsystem bestimmt je nach Infektionslage einzelner Länder, welche Regeln bei der Einreise beziehungsweise Rückkehr nach England gelten. So müssen Rückkehrer und Einreisende aus «gelben Ländern», zu denen zunächst auch die Schweiz und Deutschland gehören, vor ihrer Einreise sowie am Tag zwei und acht nach ihrer Ankunft einen Test machen und sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Wer aus «roten Ländern» einreist, muss sogar auf eigene Kosten für zehn Tage in ein Quarantäne-Hotel. Nur Einreisenden aus «grünen Ländern» bleibt die Quarantäne erspart – auch sie müssen sich jedoch testen lassen. Zu Beginn gehören nur zwölf Länder zu jenen mit grünem Status, darunter Portugal, Israel, Island und Australien.
  • Grossbritannien registriert immer häufiger Infektionen mit der aus Indien bekannten Mutante B.1.617 und stuft die Virusvariante neu als «besorgniserregend» ein. Die Variante sei deswegen besorgniserregend, da sie sich als ansteckender erwiesen habe als andere, erklärte Susan Hopkins von der Gesundheitsbehörde Public Health England am Freitag (7. 5.) in London. Die anderen Merkmale der Variante werden noch untersucht. Zurzeit gebe es noch keine Hinweise darauf, dass die in Indien entdeckte Variante eine schwerere Erkrankung verursache, sagte Hopkins. Ausserdem deute noch nichts daraufhin, dass die derzeit eingesetzten Impfstoffe weniger wirksam seien. Derzeit sind in Grossbritannien 520 Fälle der Variante bekannt, in der vergangenen Woche waren es noch 202. Zwei weitere in Indien entdeckte Varianten – B.1.617.1. und B.1.617.3 – bleiben in England weiterhin unter Beobachtung.
  • Spanien beendet dieses Wochenende den sechsmonatigen Corona-Notstand. Vielerorts gab es am Freitag Streit darüber, welche alten oder neuen Einschränkungen von Sonntag an noch gelten. Ärger droht auch auf den Balearen mit der Ferieninsel Mallorca. Dort kündigten Gastwirte eine Art Aufstand gegen Pläne der Regionalregierung an. Die Zeitung «El País» sprach von «Chaos». Auf Mallorca erklärten mehrere Gastronomen, entgegen einer Anordnung der Regionalregierung die Innenräume von Restaurants, Bars und Kneipen noch in der Nacht zu Sonntag wieder öffnen zu wollen.
  • Arme Länder müssen wegen der Krise in Indien länger auf Impfstoff warten. Sie erhalten versprochene Impfdosen nicht, weil Indien die Produktion aus dem indischen Serum-Institut nun selbst beansprucht. Dort hatte das internationale Impfprogramm Covax, auf das sich viele ärmere Länder bei der Versorgung mit Impfstoff verlassen, einen grossen Teil seiner Impfdosen bestellt. Bis Mai hätte das Serum-Institut laut Verträgen 110 Millionen Impfdosen an Covax liefern sollen. Es kamen aber nur 20 Millionen an. Wichtig sei, Menschen zu versorgen, die bereits die erste Dosis des Impfstoffs von Astrazeneca erhalten hätten, sagte eine Covax-Sprecherin am Freitag (7. 5.) zur Deutschen Presseagentur sagte. Dafür fehlten noch 20 Millionen Dosen.

In Uruguay gab es in den vergangenen zwei Wochen die meisten Neuinfektionen pro Kopf

Neu bestätigte Infektionen und Todesfälle in den letzten 14 Tagen, pro 100 000 Einwohner, nach Land

Land Tote
Uruguay 1084,9 23,5
Bahrain 1005,1 3,4
Zypern 721,7 2,7
Schweden 681 2,7
Argentinien 664,9 12,6
Kroatien 608,3 15,2
Niederlande 603,5 1,7
Litauen 579,2 6,5
Türkei 571,3 5,8
Costa Rica 551,2 4,3

Die Entwicklungen in der Schweiz finden Sie hier.

Die dritte Welle hat Europa fest im Griff. In vielen Ländern wurden die Massnahmen wieder verschärft.

Wo Covid-19 in Europa am stärksten verbreitet ist

Coronavirus-Fälle pro 100 000 Einwohner in der letzten Woche, nach Region

In Deutschland gilt im Kampf gegen die dritte Corona-Welle seit dem 24. April eine «Notbremse» mit schärferen einheitlichen Beschränkungen. Sie beinhaltet unter anderem nächtliche Ausgangssperren ab einer Inzidenz von 100, Schulschliessungen ab 165 und einheitliche Regeln für den Einzelhandel. Stand 7. Mai haben 31,5 Prozent der Bürgerinnen und Bürger mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Ab Sonntag (9. 5) sollen für Geimpfte und Genesene die Lockerungen gelten, die bisher nur Menschen mit negativen Corona-Tests vorbehalten waren. Vorgesehen ist zudem, dass sich vollständig geimpfte oder genesene Personen unbeschränkt treffen können. Bei Treffen mit anderen Personen sollen sie nicht mitgezählt werden.

Genaueres zur Situation in Deutschland erfahren Sie hier.

Deutschland befindet sich in der dritten Welle

Bestätigte neue Coronavirus-Fälle in Deutschland, gleitender 7-Tage-Durchschnitt

Die Regierung in Frankreich lockert ab dem 19. Mai die geltenden strengen Einschränkungen schrittweise. Zunächst wird die nächtliche Ausgangssperre nach hinten verschoben, Ende Mai soll sie dann ganz aufgehoben werden. Ebenfalls vom 19. Mai an sollen Restaurants, Cafés und Bars ihre Aussenbereiche wieder öffnen dürfen. Museen, Kinos und Theater wird der Betrieb ebenfalls wieder erlaubt. Vom 9. Juni an soll Touristen aus dem Ausland mit einem «Gesundheitspass» die Einreise nach Frankreich wieder erlaubt werden. Seit dem 3. Mai dürfen sich die Franzosen wieder frei im ganzen Land bewegen.

Teile Österreichs dürfen seit dem 3. Mai in allen Bundesländern die Geschäfte und viele Dienstleister wieder öffnen. Eine Ausgangssperre gilt von 20 bis 6 Uhr. Zudem ist das Tragen einer FFP2-Maske im öffentlichen Verkehr, Geschäften oder auf Märkten Pflicht. Zwischen 6 und 20 Uhr dürfen sich maximal zwei Haushalte treffen.

Italien lockerte Mitte April in den meisten Regionen die Corona-Beschränkungen. Seit dem 26. April wurden einige Öffnungsschritte wie der Start der Aussengastronomie in bestimmten Regionen unternommen. Vorgesehen ist ein Stufenplan mit Lockerungen von April bis Juli.

Im Vereinigten Königreich wird der Lockdown schrittweise aufgehoben: Seit dem 12. April sind in England alle Geschäfte, Coiffeursalons, die Aussenbereiche von Restaurants und Pubs geöffnet, ebenso Fitness-Studios, Schwimmbäder, Zoos und Vergnügungsparks. Die Regierung strebt an, bis zum 21. Juni alle Einschränkungen aufzuheben. Die übrigen Landesteile Schottland, Wales und Nordirland lockern ebenfalls ihre bisher harten Lockdown-Einschränkungen nach einem leicht anderen Fahrplan.

In Spanien hat das Parlament den Notstand bis 9. Mai verlängert. Mehrere Regionen führten eine Abriegelung ihres Territoriums ein, unter anderem Katalonien, Madrid sowie Kantabrien. Nach dem 9. Mai sollen die Massnahmen nach dem Willen der Regierung in Madrid aber gelockert werden. Allerdings haben einzelne Regionalregierungen angekündigt, an Beschränkungen weiter festzuhalten.

Tschechien, Slowenien und Bahrain sind pro Kopf am stärksten getroffen

Total der bestätigten Coronavirus-Fälle (in Tausend) auf 100 000 Einwohner seit Beginn der Pandemie, 20 Länder* mit den meisten Fällen pro Kopf

051015TschechienSlowenienBahrainSerbienUSASchwedenMoldauEstlandIsraelLitauenNiederlandeBelgienFrankreichPanamaGeorgienKroatienPortugalUngarnSchweizLibanon

In den Niederlanden wurden am 28. April die Restriktionen gelockert. Die abendliche Ausgangssperre wurde aufgehoben, Geschäfte durften unter Auflagen öffnen, Restaurants im Aussenbereich Gäste bewirten. Privat sind neu zwei Gäste statt bisher nur einer erlaubt.

In Belgien hat die Regierung eine Lockerung der Massnahmen beschlossen. Das Verbot nicht unbedingt notwendiger Auslandsreisen wurde aufgehoben. Seit dem 26. April sind der Einzelhandel ohne Terminvergabe sowie die Coiffeure wieder geöffnet, Treffen im Freien sind mit zehn statt vier Personen erlaubt. Weitere Lockerungen sind für den Mai geplant.

Schweden wurde zu Beginn der Pandemie stark isoliert von den umliegenden Staaten, weil das Land – im internationalen Vergleich – eher lockere Massnahmen beschlossen hatte. Im November und Februar hat das Land aber mehrmals strengere Regeln eingeführt. Das Tragen von Masken in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird seit Dezember 2020 empfohlen.

In Dänemark sind Kinos, Theater und Fitnesstudios seit der ersten Maiwoche nach langem Lockdown wieder geöffnet. Alle Schüler bis zur achten Klasse sowie die Abschlussklassen kehrten zum Präsenzunterricht zurück. Die Versammlungsgrenze in geschlossenen Räumen wurde auf 25 Teilnehmer angehoben, draussen liegt sie bei 75. Als Voraussetzung für einen Besuch im Kino, Theater oder Fitnessstudio gilt, dass man per App in seinem Corona-Pass einen maximal 72 Stunden alten negativen Test, eine Impfung oder eine überstandene Infektion vorweisen kann. Bereits Ende April durften Gastronomiebetriebe wieder öffnen.

In Norwegen wird empfohlen, nicht mehr als zwei Gäste in den eigenen vier Wänden zu begrüssen. Seit Ende Januar gelten strenge Einreisebeschränkungen: Einreisende müssen einen negativen Corona-Test vorweisen und zehn Tage in Quarantäne gehen.

Ungarn, Tschechien und Bosnien-Herzegowina haben am meisten Tote pro Kopf zu beklagen

Total der Corona-Todesfälle pro 100 000 Einwohner seit Beginn der Pandemie, 20 Länder* mit den meisten Toten pro Kopf

UngarnTschechienBosnien-Herz.Nordmazed.BulgarienMoldauSlowakeiBelgienSlowenienItalienBrasilienPeruGBPolenKroatienUSAMexikoSpanienPortugalFrankreich289,6276,7265,4242240,8222,5218,6212,9205,1202,8197,6193,7191,3181,7180,8176,7171167,2165,4158,1

Russland hat bereits Mitte August 2020 den weltweit ersten Corona-Impfstoff zugelassen: Sputnik V. In der Hauptstadt Moskau als erster Metropole wurde Anfang Dezember mit Impfungen begonnen, allerdings kommt das Land nicht schnell voran, der Andrang in der Bevölkerung ist nicht gross. Die Nachfrage nach Sputnik V kommt vor allem aus dem Ausland. In Russland gilt eine allgemeine Maskentragpflicht.

Tschechien hat eine heftige dritte Welle hinter sich gebracht. Von Anfang März bis nach Ostern galt ein Lockdown. Nun folgten erste Lockerungen: Seit Anfang April ist unter Einschränkungen Sport im Freien wieder erlaubt. Ab dem 10. Mai an dürfen auch alle Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen, die Anzahl Kunden im Geschäft wird aber begrenzt.

In der Slowakei sind seit dem 19. April Geschäfte, Hotels, Coiffeure und Kirchen wieder geöffnet. Es gelten allerdings Personenbegrenzungen, ausserdem ist häufig ein negativer Corona-Test Voraussetzung. Seit dem 26. April dürfen Gastronomiebetriebe erstmals in diesem Jahr wieder ihre Aussenbereiche öffnen.

In Griechenland sind die Spitäler überlastet, die Intensivbetten fast vollständig belegt. Trotz täglich steigender Fallzahlen hat die Regierung Anfang April die Massnahmen gelockert. Allerdings sind Reisen im Land nach wie vor zu unterlassen. Einreisende aus der EU und einigen anderen Ländern dürfen seit dem 19. April auf die Quarantäne verzichten, wenn sie seit mindestens zwei Wochen vollständig geimpft sind oder einen negativen PCR-Test vorzeigen. Athen plant, die Tourismussaison am 15. Mai für eröffnet zu erklären.

In der Türkei steckt in einem dreiwöchigen landesweiten Lockdown. Die Menschen dürfen bis zum 17. Mai nur noch aus triftigen Gründen wie etwa zum Einkaufen auf die Strasse. Von den Restriktionen nicht betroffen sind etwa der Bausektor und Betriebe, die für die Aufrechterhaltung von Produktion und Lieferketten wichtig sind. Touristen sind von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen.

In Serbien dürfen die Einwohner zwischen vier verschiedenen Impfstoffen wählen (Pfizer/Biontech, AstraZeneca, Sputnik V und Sinopharm). Um keine abgelaufenen Impfdosen vernichten zu müssen, ermöglichte man zeitweise sogar eine kostenlose Impfung für Ausländer. 22 Prozent der Erwachsenen haben bereits zwei Impfdosen erhalten (Stand: 3. 5.).

Die USA sind das Land mit den weltweit meisten bestätigten Corona-Fällen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist aber rückläufig. Das Land zählt rund 32,6 Millionen Infektionsfälle. Über 580 000 Menschen sind nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben (Stand 5. 5.). Seit Februar müssen in den USA alle Reisenden in Zügen, Metros, Bussen oder Flugzeugen eine Maske tragen. Die Maskentragpflicht gilt auch für den Aufenthalt in Bahnhöfen, Bus-Stationen oder Flughäfen. Die Massnahme gilt bis 13. September. Verstösse können mit 250 Dollar Strafe geahndet werden. Wiederholungstäter müssen bis zu 1500 Dollar zahlen. Seit dem 19. April ist jeder Erwachsene ab 16 Jahren in den USA impfberechtigt. Bisher sind bereits mehr als 250 Millionen Impfungen verabreicht worden, 42 Prozent der Erwachsenen sind bereits vollständig geimpft (Stand 7. 5.).

In den USA sinken die Neuinfektionen

Bestätigte neue Coronavirus-Fälle in den USA, gleitender 7-Tage-Durchschnitt (in Tausend)

Für Kanada besteht derzeit eine Einreisesperre. Reisende, die über Land von den USA einreisen, müssen einen negativen Test vorweisen. Je nach Region ist das Tragen einer Maske in öffentlichen Innenräumen und Verkehrsmitteln Pflicht.

Die Todesfälle in Nordamerika

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), nordamerikanische Länder

Die Todesfälle in Nordamerika - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), nordamerikanische Länder

Diese fünf lateinamerikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf mittel- und südamerikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Diese fünf lateinamerikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf mittel- und südamerikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Brasilien ist nach den USA und Indien das Land mit den drittmeisten Infizierten und verzeichnet am zweitmeisten Corona-Tote (Stand 7. 5.). Brasilien testet wenig, weshalb von einer höheren Dunkelziffer auszugehen ist. In vielen Teilen des Landes kommt das Gesundheitswesen an sein Limit. Trotz den hohen Ansteckungszahlen ist nur die Einreise auf dem Landweg beschränkt. Brasilien hat mit verschiedenen Mutationen zu kämpfen.

In Chile ist seit Anfang März die Zahl der Erkrankten deutlich gestiegen, die Intensivstationen sind fast vollständig ausgelastet. Die Ein- und Ausreise ist nur noch Staatsbürgerinnen und in Chile lebenden Personen erlaubt. Weite Teile des Landes sind in einem strengen Lockdown, es gilt eine Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens. Mit rund 35 Prozent liegt Chile bei der vollständig geimpften Bevölkerung weltweit auf einem der vordersten Plätze. Innerhalb der ersten beiden Mai-Wochen können sich bereits Personen zwischen 35 und 45 Jahren impfen lassen. Ein Grossteil wird mit dem chinesischen Vakzin Sinovac geimpft.

Diese fünf asiatischen Länder verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf asiatische Länder mit den meisten Todesfällen

Diese fünf asiatischen Länder verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf asiatische Länder mit den meisten Todesfällen

China ist das Ursprungsland der Pandemie. Durch starke Massnahmen hat das Land das Virus unter Kontrolle bekommen – wie viele andere asiatische Länder auch. Allerdings steigen in vielen Regionen Asiens die Infektionszahlen wieder. Bis Jahresende sollen laut Staatsmedien 80 Prozent der mehr als 1,3 Milliarden Chinesen geimpft werden.

Indien verzeichnet Anfang Mai einen Höchststand bei den nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen und Todesfällen. Die Lage verschärft sich weiter, weil viele Spitäler völlig überlastet sind und der medizinische Sauerstoff ausgeht. Einige Länder – darunter die Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und die USA – liefern Beatmungsgeräte und Sauerstoff an den Subkontinent. Verantwortlich für den Anstieg ist eine neue Mutation, die als «Doppelmutation» bezeichnet wird. Derzeit ist kein neuer landesweiter Lockdown geplant, lediglich lokal werden einzelne Restriktionen verhängt. Mitte Januar startete Indien das grösste Impfprogramm der Welt. Das Land exportiert seine Impfstoffe auch ins Ausland. Die Lieferungen wurden allerdings von der indischen Regierung gestoppt, was eine Verzögerung der weltweiten Impfkampagne zur Folge hatte.

Südkorea gilt wegen seiner Test- und Quarantänemassnahmen als Vorbild. Das Land hat die Pandemie trotz gelegentlichen Ausbrüchen insgesamt gut unter Kontrolle und musste nie einen landesweiten Lockdown durchführen.

In Japan steigen die Infektionszahlen seit Ende März erneut an. Etwa zur gleichen Zeit hatte die Regierung im Grossraum Tokio einen zweimonatigen Notstand aufgehoben. Einen harten Lockdown gab es bisher nie. Trotz Kritik laufen die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele, die im Sommer stattfinden sollen.

In Australien gab es einige strenge und lang andauernde Lockdowns. Die Impfkampagne ist in Verzug geraten, weil Australien stark auf den AstraZeneca-Impfstoff gesetzt hatte, dieser aber wegen möglichen Nebenwirkungen bei jüngeren Menschen neu nur an über 50-Jährige verabreicht wird. Ein Reisekorridor mit dem Nachbarland Neuseeland, der am 19. April geöffnet wurde, musste Ende April wieder geschlossen werden, weil in Australien wieder ein Corona-Fall entdeckt worden war. Für Touristen aus dem restlichen Ausland bleiben die Grenzen bis mindestens Mitte 2021 geschlossen.

Neuseeland konnte das Coronavirus durch strenge Massnahmen und genaue Kontaktverfolgung bereits mehrmals unter Kontrolle bringen. Es gab insgesamt nur rund 2600 Fälle und 26 Tote (Stand 7. 5.). Mitte Februar begannen die Impfungen.

Diese fünf Länder im Nahen Osten haben die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf Länder aus dem Nahen Osten mit den meisten Todesfällen

Diese fünf Länder im Nahen Osten haben die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf Länder aus dem Nahen Osten mit den meisten Todesfällen

Israel gilt als «Impfweltmeister»: Mehr als 60 Prozent der Einwohner sind bis Anfang Mai zweimal gegen das Coronavirus geimpft worden. Geimpfte und Genesene besitzen einen Grünen Passes, der als Voraussetzung zum Zugang zu Fitness-Studios, Kultureinrichtungen und Schwimmbädern gilt. Seit dem 18. April gilt im Freien keine Maskenpflicht mehr und die Schulen sind wieder vollständig geöffnet.

In Iran sind wieder strengere Restriktionen, Ausgangssperren und Schliessungen in Kraft. Aufgrund von Neujahrs-Feierlichkeiten um den 20. März stiegen die Fallzahlen stark an. Das Land kämpft mit einer vierten Welle.

Zahlreiche Länder haben Reisebeschränkungen oder Ausgangssperren erlassen. Viele Regierungen in Afrika werden autoritär regiert. Beschränkungen wurden zum Teil unreflektiert verhängt, obwohl viele Menschen von der Hand in den Mund leben. Dies führte zu Revolten wie in Kamerun, Simbabwe oder Niger. Die Sicherheitskräfte haben diese bisher gewaltsam niedergeschlagen.

Auch wenn nach Ansicht von Experten die Dunkelziffer höher liegen könnte, so ist der gesamte afrikanische Kontinent im globalen Vergleich aber am wenigsten von der Pandemie betroffen . Die Ansteckungszahlen blieben bisher unter den Prognosen.

Der vergleichsweise stärksten Ausbruch von Corona-Infektionen verzeichnete lange Südafrika. Wie in Grossbritannien ist auch in Südafrika eine Mutation des Virus aufgetreten, die weltweit Sorgen bereitet. Daher haben viele Staaten den Flugverkehr nach Südafrika eingestellt oder eingeschränkt. Seit Mitte April gehen aber die Infektionszahlen in Südafrika wieder zurück und verharren auf tiefem Niveau.

In Ägypten werden Anfang Mai Geschäfte, Einkaufszentren und Restaurants bereits um 21 Uhr geschlossen. Grosse Versammlungen und Konzerte wurden für diesen Zeitraum verboten. Strände und Parks werden zwischen dem 12. und 16. Mai geschlossen bleiben.

Afrika will beim Kampf gegen das Coronavirus auch bis zu 300 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V einsetzen. Die bisher schon beschafften 270 Millionen Dosen von AstraZeneca, Pfizer/Biontech und Johnson & Johnson seien bereits von den 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union gebucht. Ab Mai sollen Impfungen mit Sputnik V möglich sein.

Im Januar wurde in den meisten EU-Staaten und der Schweiz mit dem Impfen begonnen. In der EU sind mittlerweile (Stand Anfang Mai) vier Vakzine zugelassen, in der Schweiz drei.

Das erste Land, das einen Impfstoff zugelassen hat, war Russland. Noch vor Abschluss der üblichen klinischen Tests wurde am 11. August 2020 das Vakzin «Sputnik V» für Impfungen freigegeben. Anfang Dezember 2020 haben einige Länder wie Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate den Impfstoff des chinesischen Unternehmens Sinopharm zugelassen. In China selbst erhielt das Vakzin die Zulassung am 30. Dezember 2020.

In der Europäischen Union (durch die EMA) und der Schweiz (durch Swissmedic) wurde Mitte Dezember der erste Impfstoff gegen Sars-CoV-2 zugelassen. Die Behörden erteilten auch der Entwicklung des Mainzer Unternehmens Biontech und seines amerikanischen Partners Pfizer die Marktzulassung. Anfang Januar gab die EU und wenige Tage später die Schweiz zudem grünes Licht für den amerikanischen Moderna-Impfstoff. Der Impfstoff der britisch-schwedischen Firma AstraZeneca wurde Ende Januar für den europäischen Markt zugelassen. Einige europäische Länder warten indes auf mehr Daten zur Wirksamkeit unter älteren Personen, darunter auch die Schweiz (Stand: Ende April). Mitte März erteilte die EU auch dem Impfstoff von Johnson & Johnson die Zulassung. Am 22. März meldete Swissmedic, dass das Johnson & Johnson Vakzin auch in der Schweiz zugelassen wird, bestellt wurde es allerdings nicht.

Insgesamt forschen rund 300 Institute an diversen Corona-Impfstoffen. Bereits in einzelnen Ländern Zulassungen erhalten haben rund zehn Impfstoffe, wobei aus China vier Impfstoffe stammen. Ein Dutzend Vakzine hat zudem Mitte Februar die letzte Entwicklungsstufe durchlaufen.

Corona-Impfung: Können wir trotz Mutationen weltweite Herdenimmunität erreichen?

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Der AstraZeneca-Impfstoff gilt als zentral bei der Bekämpfung der Pandemie, da er im Gegensatz zu den Vakzinen von Moderna und Biontech bei Kühlschrank-Temperaturen gelagert werden kann. Trotzdem hat das Vakzin mit dem Namen Vaxzevria in der Öffentlichkeit mittlerweile einen angeschlagenen Ruf.

Seit Monaten kritisieren Behördenvertreter die intransparente und teilweise fehlerhafte Kommunikation des Konzerns. In den Vereinigten Staaten rügten die Gesundheitsbehörden AstraZeneca Ende März für die Veröffentlichung von «potenziell irreführenden» Wirksamkeitsdaten. In Europa zog AstraZeneca aufgrund nicht eingehaltener Lieferversprechen den Zorn der EU-Kommission auf sich. Negativ auf das Image des Impfstoffs wirkten sich auch Berichte über Nebenwirkungen aus: In sehr seltenen Fällen erlitten Personen nach der Verabreichung Blutgerinnsel. Gesundheitsbehörden verschiedener Länder empfehlen den Impfstoff als Vorsichtsmassnahme inzwischen nur noch für ältere Altersgruppen.

Unter Fachleuten geniesst das Vakzin allerdings weiterhin einen sehr guten Ruf: Das Risiko gravierender Nebenwirkungen des Impfstoffs gilt gegenüber der Wahrscheinlichkeit einer Corona-Infektion mit schwerem Verlauf als vernachlässigbar.

Die grosse Impfaktion gegen das Coronavirus ist im Dezember angelaufen. Inzwischen wurden weltweit schon über eine Milliarde Corona-Impfungen durchgeführt (Stand: 3. 5.). Allerdings muss in der Regel zweimal geimpft werden. Die Zahl der verabreichten Impfdosen unterscheidet sich also von der Zahl der geimpften Personen.

Nach Einschätzung von Pfizer-Chef Albert Bourla könnte eine dritte Spritze als Auffrischung und anschliessend eine jährliche Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff notwendig werden.

Über 1 Milliarde Dosen Corona-Impfstoff wurden weltweit bereits verabreicht

Anzahl der bereits verabreichten Impfdosen gegen das Coronavirus weltweit (in Milliarden)

Betrachtet man die Zahl der Impfungen relativ zur Grösse der Bevölkerung, haben Israel, die Seychellen, Chile und einige Golfstaaten bisher die meisten Impfdosen verabreicht. In Europa hat Grossbritannien die Nase vorn. In Deutschland gab es Kritik an einem schleppenden Impfstart. Die Schweiz liegt in Bezug auf vollständig Geimpfte prozentual knapp vor Deutschland, bei der Zahl der einfach Geimpften jedoch hinten.

Eine Übersicht über den Impf-Fortschritt in den Ländern Schweiz, Deutschland, Österreich und Israel finden sie hier.

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Corona-Impfung finden Sie hier.

Die Pandemie hat die Welt seit über einem Jahr in Griff. Sie hat das Wirtschaftsleben zeitweise fast zum Erliegen gebracht. Zahlreiche Länder wurden in Lockdowns oder Shutdowns geschickt, Unternehmen standen teilweise still, Lieferketten waren unterbrochen, Gesundheitssysteme kamen an den Rand eines Kollapses.

Es ist schwierig, die Schäden zu beziffern. Gewiss ist, dass Billionensummen vernichtet wurden. Statt des von Prognostikern erwarteten Wachstums kam es zu einem Einbruch der Weltwirtschaft um rund 6 Prozent. Das ist weit gravierender als in der Finanzkrise von 2008/2009. In keinem einzigen Land ist im Jahr 2020 die Wirtschaft gewachsen – ausser in China. Es wird Jahre dauern, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht sein wird.

Schätzungen von der WHO und der Weltbank gehen davon aus, dass die Pandemie global Kosten in der Höhe von 2 bis 5 Prozent des globalen BIP auslösen könnte.

Rund 5 Billionen Dollar hat die Pandemie – laut Schätzungen vom März 2021 – die Weltwirtschaft allein im vergangenen Jahr gekostet. Ökonomen gehen davon aus, dass etwa 90 Prozent der gesamten ökonomischen Kosten auf den Verlust an Produktion durch Ausfälle von Arbeitnehmern zurückgehen. Zudem gehen aufgrund der Unsicherheit Konsum und Investitionen zurück. Das wiederum drückt auf die Importe und hat so Folgen für alle Handelspartner.

IMF-Chefökonomin Gita Gopinath rechnet damit, dass bis zum Jahr 2025 gegen 28 Billionen Dollar an Wertschöpfung verloren gehen werden. Sie befürchtet, dass 90 Millionen Menschen wieder in extreme Armut zurückfallen könnten.

Die Corona-Krise könnte über 20 Millionen Arbeitsplätze vernichten. In vielen Ländern hat die Kurzarbeit die schlimmsten Entwicklungen abgefedert. Schätzungen sind allerdings schwierig, die Entwicklung hängt entscheidend davon ab, wie lange die Pandemie die Welt noch in Griff hat.

Die Gruppe der 30 wichtigsten Industrieländer (G-30) schätzt in einer Studie vom Dezember 2020, dass die direkte Unterstützung aus Steuermitteln für Unternehmen, Beschäftigte und Arbeitslose weltweit mehr als 12 Billionen Dollar beträgt. Vieles ist erst angekündigt. Ob die Gelder ausbezahlt werden, ist ebenso offen wie die Frage, ob die Gelder bei den Betroffenen überhaupt ankommen. Die Staatsverschuldung dürfte jedenfalls stark zunehmen. Da die Verzinsung von Anleihen grosser Industrieländer um die null Prozent beträgt und die Notenbanken mit dem Kauf von Staatsanleihen die Märkte erheblich unterstützen, scheint das Risiko von Staatspleiten aber gering.

In der Corona-Krise verändert sich die Wirtschaftslage fast im Wochenrhythmus. Wir zeigen mit neuartigen Daten den Verlauf der Krise.

Anfang Januar 2020 teilte die WHO mit, dass eine mysteriöse Lungenerkrankung in der zentralchinesischen Metropole Wuhan durch ein neuartiges Coronavirus verursacht werde. Die chinesischen Behörden meldeten die Krankheit der WHO erstmals am 31. Dezember 2019. Laut verschiedenen Studien sind die ersten Fälle von Covid-19 in Wuhan Ende November oder Anfang Dezember 2019 aufgetreten. Gleichzeitig gibt es auch Hinweise darauf, dass das neue Coronavirus schon Wochen oder Monate früher in Südchina zirkuliert haben könnte, möglicherweise sogar im August. Der Stammbaum des Virus lässt sich über die Veränderungen in seinem Genom nachvollziehen (Details hier).

Die am engsten mit dem Virus verwandten Viren sind Fledermausviren, was darauf hindeuten könnte, dass Fledermäuse an der Infektionskette beteiligt sind. Die WHO hält einen tierischen Ursprung für das wahrscheinlichste Szenario. Zum Erklärstück

Sars-CoV-2: Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («severe acute respiratory syndrome coronavirus 2»). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde Covid-19 («coronavirus disease 2019») genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die den Erreger Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

Ein ausführliches Glossar mit den zwanzig wichtigsten Begriffen in Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier.

Mitarbeit: toc., wej., ran., kus., ni., slz., koe., gam., nyf., bso., esb., kkl., nbe., tsm., lat., ela., koa., nth., joe., cke. jum. ful., nad., ebl., lat., wde., fma., med., vmo., bet., ann., win., bbu., naw., cov., ine., nil. mit Agenturmaterial

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Italien gewann mit insgesamt 32:0 Punkten 11 Spiele in Folge
Eden Hazard: Ramos ist einer der besten Verteidiger der Fußballgeschichte. Ich hoffe, dass er noch alles vor sich hat, sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid und Belgiens Nationalspieler Eden Hazard über Abwehrspieler Sergio Ramos, der den Klub verlassen hat. Der Spanier steht seit 2005 für die Mannschaft. In der Zusammensetzung von Real Ramos fünfmal gewann die spanische Meisterschaft, vier-die Champions League, und viermal wurde der Besitzer des Supercup von Spanien
Mancini ersetzte Donnarumma gegen Sirigu in der 89.Minute des Italien-Spiels gegen Wales
Italien spielt im Achtelfinale gegen die Ukraine oder Österreich
Italiens Mancini hat 30 Spiele in Folge ohne Niederlage. Das Team von Trainer Roberto Mancini hat die SiegesSerie Auf 30 Spiele verlängert. Es ist eine Wiederholung der besten Leistung in der Geschichte des Teams
Der 37-jährige Пандев Karriere in der Nationalmannschaft beendet Nord-Mazedonien nach der Euro 2020
Wissen Sie, warum auf den T-Shirts der türkischen Nationalmannschaft Namen stehen? Die Namen im Land erschienen später im Fußball-erst 1934-m