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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: EU-schickt 651 000 Impfdosen an Balkan-Länder,  in den USA können sich nun auch 16-Jährige impfen lassen

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 141,7 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 3 Millionen Infizierte sind gestorben, über 80,3 Millionen genesen.

Mehr als die Hälfte der rund 9 Millionen Israeli haben eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.

Mehr als die Hälfte der rund 9 Millionen Israeli haben eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.

Stephane Mahe / Reuters

Die neusten Entwicklungen

  • Die Europäische Union hilft den sechs nicht zur EU gehörenden Ländern des Balkans mit 651 000 Impfdosen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Dies sei ein erster Schritt, dem noch weitere folgen würden, sagte Österreichs Aussenminister Alexander Schallenberg. Österreich koordiniere die von Mai bis August laufende Aktion im Auftrag der EU. Die Dosen von Biontech/Pfizer seien von vorneherein für diese Art von Nachbarschaftshilfe reserviert worden. Die Hilfsaktion habe daher keinen Einfluss auf das Impftempo in der EU. Die Impfstoffe würden nach Notwendigkeit verteilt. So erhielten Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien und Albanien, wo erst sehr wenige Menschen geimpft sind, fast 500 000 Dosen. Der Rest gehe in das Kosovo, nach Montenegro und Serbien. Die Hilfe sei vor allem für das Gesundheits- und Pflegepersonal gedacht. Das letzte Wort aber hätten die Staaten selbst.
  • Die Vereinigten Staaten machen in ihrer Impfkampagne den nächsten Schritt und impfen jetzt auch gesunde 16-Jährige. Dies teilte unter anderem die amerikanische Vizepräsidentin Kamala Harris am Montag (19. 4.) auf Twitter mit. «Ab heute ist jeder Amerikaner ab 16 Jahren berechtigt, den Impfstoff zu erhalten. Der Präsident und ich fordern Sie dringend auf, sich impfen zu lassen. Es wird Sie, Ihre Lieben, Ihre Nachbarn und Ihre Gemeinschaft schützen», schrieb Harris in ihrem Tweet. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in den USA wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC bereits mit mindestens einer Dosis geimpft. Vollständig geimpft ist demnach bereits fast jeder dritte Erwachsene.
  • WHO-Gesundheitsexperten sprechen sich dagegen aus, dass Länder eine Impfung gegen das Coronavirus zur Voraussetzung für eine Einreisegenehmigung machen. Es sei noch zu wenig Klarheit darüber, ob und wie die Impfung die Weitergabe des Virus verhindere, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag (19. 4.) mit. Auf der anderen Seite wären solche Auflagen wegen der ungleichen Verteilung der Impfstoffe unfair. Sie würden Gräben zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern noch vertiefen. Der Ausschuss zeigte sich sehr besorgt über die ungleiche Verteilung des Corona-Impfstoffs in der Welt. Die Pandemie könne kaum überwunden werden, solange nicht alle Länder Zugang zu ausreichend Impfstoff, Medikamenten und Tests hätten. Er empfahl deshalb, die Ende Januar 2020 wegen des zirkulierenden Coronavirus erklärte «Notlage von internationaler Tragweite» aufrechtzuerhalten. 
  • Die Türkei meldet die höchste Zahl an Todesfällen an einem Tag im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie. Das Gesundheitsministerium teilte am Montag (19. 4.) mit, 341 Personen seien innerhalb von 24 Stunden an oder mit Covid-19 gestorben. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesopfer auf 36 267. Die Behörden meldeten am Montag zudem rund 55 000 Neuinfektionen an einem Tag, die Gesamtzahl der Infizierten in dem Land mit rund 84 Millionen Einwohnern stieg damit auf rund 4,3 Millionen.
  • Mehrere indigene Gemeinden in Mexiko lehnen die Corona-Impfung ab. Die meisten der impfunwilligen Ortschaften liegen nach Angaben der Gesundheitsbehörden in den indigen geprägten südlichen Gliedstaaten Oaxaca und Chiapas, erklärte Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador am Montag (19. 4.) in seiner täglichen Pressekonferenz in Mexiko-Stadt. Die ablehnende Haltung gegen das Impfen beruht demnach auf kulturellen und religiösen Überzeugungen sowie auf Angst vor möglichen Nebenwirkungen. In indigenen Gemeinschaften werden oft in Versammlungen Entscheidungen getroffen, die für alle Mitglieder gelten. Es gibt in Mexiko insgesamt rund 2500 indigene Gemeinden.
  • Erstmals seit Beginn der Pandemie sind wieder quarantänefreie Reisen zwischen Neuseeland und Australien möglich. Der erste Flug bediente am Montag (19. 4.) die Route zwischen der australischen Metropole Sydney und dem neuseeländischen Auckland. Während Neuseeländer schon seit Oktober ohne Quarantänepflicht nach Australien reisen konnten, mussten sie bisher bei der Rückreise nach Neuseeland zwei Wochen in Isolation. Australiens Premierminister Scott Morrison und Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern bezeichneten das bilaterale Abkommen in einer gemeinsamen Mitteilung als «weltweit einzigartig» und «Win-win-Situation» für beide Länder. Im neuseeländischen Queenstown auf der Südinsel war die Freude so gross, dass die ersten Passagiere aus Australien mit Musik und einem gratis Bungee-Sprung von der örtlichen Kawarau-Brücke begrüsst wurden.
  • Britische Wissenschafter wollen junge Menschen mit überstandener Corona-Infektion dem Virus gezielt erneut aussetzen. Sie wollen so herausfinden, welche Virusmenge für eine erneute Infektion erforderlich ist, wie das Immunsystem reagiert und was dies für die Entwicklung einer Immunität gegen den Erreger bedeutet. Dies teilten die gemeinnützige Stiftung Wellcome Trust und die Universität Oxford am Montag (19. 4.)  mit. Die Analysen sollen laut der britischen Regierung dazu beitragen, die Entwicklung von Corona-Impfstoffen und -Medikamenten zu verbessern und zu beschleunigen. Die neue sogenannte Human-Challenge-Studie mit gesunden jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die bereits einmal infiziert waren, soll noch im April beginnen. Kritiker weisen darauf hin, dass sich bei Covid-19 Langzeitschäden selbst bei jungen, gesunden Menschen nicht ausschliessen lassen.

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