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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: EU holt beim Impfen auf, USA lockern Reisebeschränkungen vorerst nicht, neuer Höchststand von Neu-Infizierten in Tokio

Die neusten Entwicklungen

Rund 194 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 4,1 Millionen Infizierte sind gestorben. Rund 3,8 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Jen Psaki, die Pressesprecherin des Weissen Hauses, kündigt im Weissen Haus an, dass die USA ihre Einreisebestimmungen noch nicht lockern.

Jen Psaki, die Pressesprecherin des Weissen Hauses, kündigt im Weissen Haus an, dass die USA ihre Einreisebestimmungen noch nicht lockern.

Oliver Contreras / imago

Die neusten Entwicklungen

  • Während der Olympischen Spiele ist die Zahl der Neuinfektionen in Tokio auf einen Rekordstand gestiegen. Am Dienstag meldete die Hauptstadt 2848 Neuinfektionen binnen eines Tages. Damit wurde der vorherige Höchststand vom Januar übertroffen. Experten hatten schon vor dem Beginn der Spiele gewarnt, dass die Neuinfektionen binnen eines Tages während des Spektakels auf über 3000 steigen könnten. Die Lage könnte «kritisch» werden, hiess es. Tokio befindet sich im mittlerweile vierten Corona-Notstand.
  • In der EU haben 70 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Wie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag (27. 7.) mitteilte, haben zudem 57 Prozent der Volljährigen bereits den vollen Impfschutz. Damit habe Europa im weltweiten Vergleich aufgeholt. Unter anderem waren etwa die USA oder Israel zunächst deutlich schneller darin, der Bevölkerung Impfangebote zu machen. 
  • Die USA wollen die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Reisende aus Europa und anderen Staaten vorerst nicht aufheben. «Wegen der Delta-Variante werden wir die bestehenden Reisebeschränkungen an dieser Stelle beibehalten», sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Jen Psaki, am Montag (26. 7.). Wegen der Delta-Variante würden die Corona-Fallzahlen steigen – vor allem unter den Ungeimpften. «Und es scheint wahrscheinlich, dass sich das in den kommenden Wochen fortsetzen wird», so Psaki weiter. Die EU hatte die Mitgliedsstaaten bereits im vergangenen Monat aufgefordert, Beschränkungen für Reisende aus den USA und mehreren anderen Ländern schrittweise aufzuheben. Deutschland hatte daraufhin Einreisen unter anderem aus den USA «zu allen zulässigen Aufenthaltszwecken einschliesslich Tourismus» wieder erlaubt. Dass die USA im Gegenzug ihre Einschränkungen für Reisende aus Europa nicht lockerten, sorgte für Kritik unter anderem aus der deutschen Wirtschaft. Eine Einreise aus dem Schengen-Raum in die USA ist für Ausländer in der Regel weiterhin nur mit Ausnahmegenehmigung möglich. 
  • Wer aus Spanien oder den Niederlanden nach Deutschland kommt und weder genesen noch geimpft ist, muss in Quarantäne. Seit Mitternacht (27. 7.) gelten Spanien und die Niederlande als Hochinzidenzgebiete. Mit der Entscheidung vom Freitag (23. 7.) hatte die Bundesregierung auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern reagiert. Die Quarantäne dauert 10 Tage, wer nach fünf Tagen einen negativen Test vorweist, kann die Frist indes verkürzen. Die Reisebranche hatte die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert.
  • Moderna will die Studie über die Wirkung der Corona-Impfung auf Kinder unter 12 Jahren erweitern. Das Unternehmen gab bekannt, es hoffe, mehr Sicherheitsdaten zu sammeln. Es wird vermutet, dass mRNA-Impfstoffe seltene Nebenwirkungen am Herz auslösen könnten. «Ziel ist es, die Sicherheitsdatenbank zu vergrössern. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, seltenere Ereignisse zu erkennen», sagte eine Sprecherin von Moderna in einer Stellungnahme von Montag (26. 7.). Die Zeitpläne für die Studien würden regelmässig neu bewertet. Moderna geht davon aus, dass eine Zulassung für Kinder unter 12 Jahren per Ende 2021 oder Anfang 2022 möglich ist. Die Firma diskutiert den Vorschlag für eine erweiterte Studie demnach mit der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA. 
  • Nach dem medizinischen Personal müssen in New York ab Mitte September auch alle städtischen Mitarbeiter entweder einen Impfnachweis vorlegen oder sich wöchentlich testen lassen. Das teilte Bürgermeister Bill de Blasio am Montag (26. 7.) mit. Unter die zum Schulanfang in Kraft tretende Regelung fallen rund 340 000 städtische Angestellte, darunter auch Polizisten und Lehrpersonal. Für alle medizinischen Mitarbeiter der Spitäler für Veteranen hingegen gilt nun eine Impfpflicht. Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwestern und andere medizinische Angestellte haben acht Wochen Zeit, sich impfen zu lassen, wie das Veteranenministerium am Montag bekanntgab. Bei der Anordnung handelt es sich um die erste Impfpflicht einer grösseren Bundesbehörde. Die Gesundheitseinrichtungen des Veteranenministeriums beschäftigen nach eigenen Angaben rund 367 000 Mitarbeiter und sind für die Versorgung von mehr als neun Millionen Personen zuständig. Kalifornien führt ähnliche Regelungen für alle staatlichen Beschäftigten ein. Das amerikanische Justizministerium erklärte, Impfauflagen der Behörden oder privater Unternehmen seien legal. 
  • In Frankreich gilt künftig für Beschäftigte im Gesundheitswesen eine Corona-Impfpflicht. Das Parlament in Paris stimmte in der Nacht zum Montag (26. 7.) entsprechenden Plänen von Präsident Emmanuel Macron zu. Betroffen sind zum Beispiel Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die Abgeordneten billigten trotz landesweiter Proteste auch die Verschärfung anderer Regeln. Damit muss man im Alltag nun häufiger nachweisen, dass man negativ getestet oder geimpft ist beziehungsweise eine Erkrankung überstanden hat.

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