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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Die italienische Mafia nutzt die Pandemie für ihre Machenschaften, Impfstoff von Johnson & Johnson steht in den USA vor der Genehmigung,

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 112 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,5 Millionen Infizierte sind verstorben, über 63 Millionen genesen.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Pat Nabong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Die italienische Mafia hat die Corona-Pandemie für ihre Machenschaften ausgenutzt. Die Mafiosi hätten im vergangenen Jahr Menschen und Unternehmen mit Geld unterstützt, die in finanzielle Not geraten waren, wie aus dem Bericht der Anti-Mafia-Behörde (DIA) über das erste Halbjahr 2020 hervorgeht. Diese Menschen drohten jedoch dadurch von der Mafia mit der Zeit «aufgesogen» oder zu Instrumenten für Geldwäsche zu werden.
    Die Experten sehen auch eine mögliche Gefahr, dass Gelder aus dem EU-Wiederaufbaufonds in die Hände der Mafia geraten könnten. Mit den Hilfsmitteln aus Brüssel will Italien nach der Pandemie unter anderem in die Wirtschaft investieren. Es sei daher massgeblich, die Signale der Mafia-Gruppen abzufangen, wenn sie versuchten, an die Gelder zu kommen.
  • Der Impfstoff von Johnson & Johnson bietet laut neuen Untersuchungen in den Vereinigten Staaten einen hohen Schutz, besonders gegen schwere bis tödliche Covid-19-Verläufe. Wie die «New York Times» mit Berufung auf eine Studie der amerikanischen «Food and Drug Administration» am Mittwoch (24. 2.) berichtet, kann das Vakzin zudem die Ausbreitung des Virus reduzieren. In der entsprechenden Untersuchung wies der Impfstoff eine Wirksamkeit von 86 Prozent gegen schwere Verläufe in den USA und von 82 Prozent in Südafrika, wo eine Mutation grassiert. Die Gesamtwirkung gegen die hochansteckende Südafrikanische Variante liegt laut dieser neuen Studie bei 64 Prozent und damit sieben Punkte höher als in früheren Analysen. Laut der «New York Times» könnte die amerikanische Gesundheitsbehörde den den Impfstoff bereits am Samstag genehmigen.
  • Israels Gesundheitsministerium darf in der Corona-Krise Daten über Nichtgeimpfte weitergeben. Das israelische Parlament billigte am Mittwoch (24. 2.) einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Demnach dürfen die Daten von Bürgern, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, an örtliche Behörden, an das Erziehungs- sowie das Sozialministerium übermittelt werden. «Ziel ist es, diesen Einrichtungen zu ermöglichen, die Menschen persönlich dazu zu ermutigen, sich impfen zu lassen», hiess es in einer Mitteilung des Parlaments. Das Gesetz schreibt vor, dass die Personendaten nur zur Ermutigung zum Impfen dienen dürfen. Sie können nur von bestimmten Zuständigen eingesehen werden und sollen danach gelöscht werden.
  • Die österreichische Gemeinde Mayrhofen im Zillertal in Tirol wird wegen einer Häufung von Coronafällen isoliert. Dort wurde bei 29 von 42 Infizierten die zuerst in Südafrika aufgetauchte Coronavirus-Variante festgestellt. Von Samstag bis kommenden Mittwoch dürfen nur Personen mit einem negativen PCR-Coronatest das Gemeindegebiet verlassen, teilte das Land Tirol am 24. 2. mit. Die Bevölkerung wird zu zwei PCR-Tests verpflichtet. Schulen und Handel bis auf Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken in Mayrhofen bleiben bis Mittwoch geschlossen. 
  • Die Türkische Ärztevereinigung (TBB) hat scharfe Kritik an Grossveranstaltungen der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP geübt. «Es zeigt, dass die AKP nicht mal die Leben ihrer eigenen Wähler respektiert», sagte die TBB-Vorsitzende Sebnem Korur Fincanci der Deutschen Presseagentur am Mittwoch (24. 2.). Es sei diskriminierend und respektlos, Veranstaltungen abzuhalten, während ein Grossteil der Gesellschaft durch pandemiebedingte Regeln in Nöten stecke. Die AKP hält bereits mehrere Wochen in Folge Parteikongresse ab. Videos der Veranstaltungen zeigen grosse Menschenmengen.  
  • Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis hat eine deutliche Verschärfung der Corona-Massnahmen angekündigt. Man müsse eine «totale Katastrophe in den Krankenhäusern» abwenden, sagte der 66-Jährige am Mittwoch. Über die Details sollte im Laufe des Tages mit der Opposition sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern beraten werden. Konkret wurde Babis nicht, sagte aber: «Wenn es keinen Kontakt gibt, kann auch keine Übertragung stattfinden.» 
  • Polens Regierung plant laut Gesundheitsminister Adam Niedzielski die Einführung von Kontrollen an der Grenze zu Tschechien und der Slowakei. Mit Blick auf die epidemiologische Situation in den beiden Nachbarländern wolle man den Verkehr an Polens südlicher Grenze einschränken, sagte Niedzielski am Mittwoch (24. 2.) dem Radiosender Tok.fm. Voraussichtlich werde dies ab Samstag gelten. Im Nachbarland Ungarn wurde derweil am Mittwoch (24. 2.) als bisher einziges EU-Land mit der Verabreichung des chinesischen Impfstoffs von Sinopharm begonnen. Angesichts des Mangels an westlichen Impfstoffen setzt der rechtsnationale Ministerpräsident Viktor Orban verstärkt auf die russischen und chinesischen Produkte.

Football news:

Borussia Dortmund kann Boateng einladen. Verteidiger Jerome Boateng wird den FC Bayern im Sommer im Transferfenster verlassen. Ein Fußballer, der ein freier Agent sein wird, kann bei Borussia Dortmund mitmachen. Wie behauptet Sportbuzzer.De Bei Dortmund denkt man darüber nach, einen Vertrag mit dem 32-jährigen Verteidiger zu unterschreiben. Wenn ein solcher Deal stattfindet, muss Boateng auf eine deutliche Gehaltsminderung verzichten. Beim FC Bayern bekommt er rund 12 Millionen Euro im Jahr. Die Borussia will die Zahl der erfahrenen Spieler mit Führungsqualitäten im Kader erhöhen. Angesichts der Lage der Mannschaft in der Bundesliga-Tabelle kann der Klub nicht mit teuren Transfers rechnen, denn der Einzug von Borussia Dortmund in die Champions League ist derzeit fraglich
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Piqué kann mit Real Madrid auf Sticheleien spielen. Barcelona-Verteidiger Gerard Piqué kann mit Real Madrid in der 30.Runde der Champions League spielen. Nach As-Informationen hat sich der Spanier gestern Abend einen Stich ins Knie zugezogen, damit er am Clásico teilnehmen kann. Ärzte haben bestätigt, dass solches Verfahren die einzige Chance von Piqué ist, auf das Feld zu kommen, weil während des Spiels der Schmerz, den der Fußballer erfährt, ihm nicht erlauben wird, auf dem Maximum zu handeln