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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Bhutan impft fast alle seine Erwachsenen in 13 Tagen, Pfizer-Chef hält dritte Dosis und jährliche Impfung für notwendig

Die neusten Entwicklungen

Über 138,8 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,9 Millionen Infizierte sind gestorben, rund 79 Millionen genesen.

Mehr als die Hälfte der rund 9 Millionen Israeli haben eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.

Mehr als die Hälfte der rund 9 Millionen Israeli haben eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.

Stephane Mahe / Reuters

Die neusten Entwicklungen

  • Bhutan impft fast all seine Erwachsenen in 13 Tagen. Das kleine Königreich im Himalaja hat binnen 13 Tagen rund 94 Prozent der Erwachsenen eine erste Dosis Corona-Impfstoff verabreichen lassen, meldete das Gesundheitsministerium am Freitag (16. 4.). Das entspricht rund 62 Prozent der etwa 770 000 Einwohner. Damit hat das Land eine ähnlich hohe Impfquote wie Israel. Nur auf den Seychellen ist die Quote höher, die Inselgruppe hat allerdings nur rund 100 000 Einwohner. Den verwendeten Impfstoff AstraZeneca hatte das Land kostenlos von seinem grossen Nachbarn Indien erhalten. Indien will mit seiner Impfstoffdiplomatie Ansehen und Einfluss mehren. Nach dem Erhalt der 550 000 Dosen wartete Bhutan wochenlang – denn für den Beginn der Impfkampagne wurde der 27. März gewählt, weil der Tag nach astrologischen Kriterien Glück bringen soll.
  • Nach Einschätzung von Pfizer-Chef Albert Bourla könnte eine dritte Spritze als Auffrischung und anschliessend eine jährliche Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff notwendig werden.  Es sei wahrscheinlich, dass bereits voll Geimpfte irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten eine weitere Impfdosis benötigten um den Impfschutz aufrecht zu erhalten.  Danach sei dann  wahrscheinlich eine jährliche Neu-Impfung notwendig. Doch das müsse noch bestätigt werden, sagte der Vorstandsvorsitzende des Pharmakonzerns dem Fernsehsender CNBC in einem am Donnerstag (15. 4.) veröffentlichten, aber bereits Anfang April geführten Interview. Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine grosse Rolle. Andere Wissenschafter und Pharma-Vertreter hatten sich bereits ähnlich geäussert. Pfizer und sein deutscher Partner Biontech sowie andere Hersteller untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe.
  • Angesichts der niedrigen Infektionszahlen in Israel will das Land die Maskenpflicht im Freien von Sonntag (18. 4.) an aufheben. Dies hat Gesundheitsminister Juli Edelstein am Donnerstag (15. 4.) entschieden, wie sein Sprecher bestätigte. Er folge damit den Empfehlungen von Gesundheitsexperten. In Innenräumen bleiben die bisherigen Anweisungen und die Maskenpflicht jedoch bestehen. Fast vier Monate nach Beginn der Impfkampagne werden in Israel immer weniger Neuinfektionen registriert. Bisher haben mehr als 5,3 Millionen der rund 9 Millionen Israeli eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.
  • Mittlerweile sind in den Ländern der europäischen WHO-Region mehr als eine Million Todesfälle in Verbindung mit Corona-Infektionen registriert worden. Dies meldete das Regionalbüro der WHO. Jede Woche kommen derzeit 1,6 Millionen Neuinfektionen hinzu, wie WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag (15. 4.) während seiner regelmässigen Online-Pressekonferenz sagte, die er diesmal bei einem Besuch in Athen abhielt. «Das sind 9500 jede Stunde, 160 Menschen jede Minute.» Die WHO zählt mehr als 50 Länder zur europäischen Region, darunter neben der Europäischen Union auch die Türkei sowie Russland und die Ukraine. Im Europäischen Wirtschaftsraum – dazu gehören die EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein – hat die EU-Gesundheitsbehörde bisher knapp 630 000 mit Corona in Verbindung stehende Todesfälle verzeichnet.
  • Für Touristen aus EU-Ländern soll von diesem Montag an die einwöchige Quarantänepflicht bei der Einreise nach Griechenland wegfallen. Dem Vorhaben der Regierung müsse am Freitag noch der Corona-Expertenstab zustimmen, berichtete am Donnerstag (15. 4.) die Tageszeitung «Kathimerini». Voraussetzung sei, dass die Einreisenden entweder vollständig geimpft sind oder einen aktuellen, negativen PCR-Test vorweisen können. Auch wird ein Teil der Ankommenden weiterhin per Zufallsprinzip noch einmal getestet.

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