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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in Deutschland: Städte und Gemeinden für «Notbremse» bei Öffnungen, Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen Impfpass

Die neusten Entwicklungen

Das Robert Koch-Institut hat am Samstag 9762 Neuinfektionen und 369 Todesfälle gemeldet. 2848 Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt, 4544 Betten sind frei. 3,9 Millionen Menschen haben eine Erstimpfung erhalten, zwei Millionen eine Zweitimpfung.

Noch liegt nicht genügend Impfstoff vor, um alle Menschen direkt impfen zu können. Deswegen wurde nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eine Reihenfolge festgelegt.

Noch liegt nicht genügend Impfstoff vor, um alle Menschen direkt impfen zu können. Deswegen wurde nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eine Reihenfolge festgelegt.

Klaus-Dietmar Gabbert / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Samstag (27. 2.) 9762 Neuinfektionen und 369 neue Todesfälle. Am Vortag waren es 9997 Neuinfektionen und 394 neue Todesfälle gewesen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen bundesweit bei 63,8 – und damit höher als am Vortag (62,6). In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie über 2,43 Millionen Menschen angesteckt, 69 888 Personen sind gestorben.
  • Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich für hohe Bussgelder ausgesprochen, sollte sich jemand bei Impfungen vordrängeln. «Das wäre ein starkes Signal», erklärte sie mit Blick auf Überlegungen der Bundesregierung, bis zu 25 000 Euro Bussgeld für solche Fälle zu verhängen. «Aber es muss auch klar sein, dass kein Impfstoff weggeworfen wird», sagte die SPD-Politikerin dem Berliner «Tagesspiegel». In Rheinland-Pfalz gebe es klare Regeln: «Wenn Impfstoff an einem Tag absehbar übrig ist, werden Menschen aus der gleichen Prioritätengruppe kontaktiert.»
  • Der Deutsche Städte- und Gemeindebund plädiert für eine Regelung, um bereits erfolgte Lockerungen notfalls wieder zurückzunehmen. Es sei «sinnvoll, eine Corona-Notbremse vorzusehen, so dass bei dramatischen Entwicklungen Öffnungen auch wieder rückgängig gemacht werden können», sagte Gerd Landsberg, der Hauptgeschäftsführer des Verbands, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Landsberg schlug vor, vorerst kleine Schritte zu gehen. Denkbar sei etwa, bei Restaurants und Gaststätten vorrangig die Aussengastronomie zu öffnen und im Innenbereich noch mehr Fläche pro Gast vorzusehen.
  • Eine grosse Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen Corona-Impfpass, der den Besuch von Theatern, Fitnessstudios, Sportereignissen oder auch Reiseerleichterungen ermöglicht. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 16 Prozent dafür, einen solchen «Grünen Pass» nach dem Vorbild Israels einzuführen. Weitere 44 Prozent meinen, man sollte damit warten, bis alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. Nach derzeitiger Planung soll das bis zum 21. September der Fall sein. Nur 35 Prozent lehnen die Einführung eines Passes, der Geimpften Vorteile gegenüber nicht Geimpften ermöglicht, grundsätzlich ab.
  • Bundeswahlleiter Georg Thiel hat angesichts der Corona-Pandemie eine einheitliche Regelung für die Bundestagswahl am 26. September gefordert. «Ich bin der Ansicht, dass die Maskenpflicht im Wahllokal strikt befolgt werden muss. Die Bundestagswahl darf nicht zum Superspreader-Event werden», sagte Thiel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zudem hoffe er, dass bis zur Wahl alle Wahlhelfer geimpft seien. Feste Zeitfenster, in denen die Bürger ihre Stimmen abgeben können, hält Thiel nicht für sinnvoll. Stattdessen schlägt er grössere Wahllokale vor. Altenheime sollten gemieden werden, dafür könne verstärkt auf Räumlichkeiten in Sporthallen, Theatern oder Museen zurückgegriffen werden, regte Thiel an.
  • Die Ständige Impfkommission (Stiko) will ihre Empfehlung zum Impstoff des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca rasch ändern. Es werde sehr bald zu einer neuen, aktualisierten Empfehlung kommen, sagte Stiko-Chef Thomas Mertens am Freitagabend (26. 2.) im ZDF. Bisher empfiehlt die Stiko den Einsatz des Impfstoffs nur bei Menschen unter 65 Jahren. Dies hatte in Deutschland zu Akzeptanzproblemen für das Mittel geführt. «Das Ganze ist irgendwie schlecht gelaufen», sagte Mertens dazu. Jedoch hätten zu dem Zeitpunkt der Empfehlung keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei älteren Menschen vorgelegen. «Wir haben nie den Impfstoff kritisiert. Wir haben nur kritisiert, dass die Datenlage für die Altersgruppe über 65 nicht gut oder nicht ausreichend war», betonte der Stiko-Chef. 

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