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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in Deutschland: Schärfere Corona-Kontrollen am Frankfurter Flughafen, Berliner Krankenhaus wegen Virusmutation gesperrt

Die neusten Entwicklungen

Das Robert Koch-Institut meldet am Sonntagmorgen 12 257 Neuinfektionen und 349 Todesfälle. 4660 Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt, 4387 Betten sind frei. 1,5 Millionen Menschen wurden bisher geimpft.

Ein Schild weist den Weg zu einem hessischen Impfzentrum.

Ein Schild weist den Weg zu einem hessischen Impfzentrum.

Oliver Vogler / Imago

Die neusten Entwicklungen

  • Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag (24. 1.) 12 257 Neuinfektionen und 349 neue Todesfälle. Am Vortag waren 16 417 neue Infektionen und 879 Todesfälle registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 111,1 Fällen pro 100 000 Einwohner. Deutschlandweit haben sich seit Beginn der Pandemie über 2,1 Millionen Menschen angesteckt, 51 870 Personen sind gestorben.
  • Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt intensiviert ab Sonntag (24. 1.) die Kontrollen bei Flügen aus Hochrisikogebieten. Dazu gehören alle Länder mit deutlich höheren Infektionszahlen als Deutschland. Der Grenzwert ist in der Regel eine Inzidenz von 200. Kontrolliert werden sollen vor allem die Einreiseanmeldungen und der Nachweis über einen aktuellen, negativen Corona-Test, teilte die Bundespolizeidirektion am Samstagabend in Frankfurt mit. Die Überprüfungen finden nach Angaben der Bundespolizei in Frankfurt noch vor der eigentlichen Grenzkontrolle statt – und zwar direkt an den Flugzeugen. Auch am Flughafen München mobilisiert die Bundespolizei nach Informationen des «Spiegels» deutlich mehr Beamte, um alle landenden Passagiere überprüfen zu können.
  • Das Berliner Humboldt-Klinikum nimmt keine neuen Patienten mehr – um zu verhindern, dass sich die Virusvariante B.1.1.7 weiter verbreitet. Darüber informierte das im Bezirk Reinickendorf gelegene Krankenhaus am Samstag (23.1.) auf seiner Website. Die Mutation war zuvor bei Patienten und Mitarbeitern nachgewiesen worden. Neue Patienten, auch Notfälle, würden in andere Kliniken der Hauptstadt umgeleitet, heisst es. Die mutmasslich deutlich infektiösere Virusvariante war im Herbst erstmals im Süden Englands nachgewiesen worden und ist inzwischen im ganzen Land vorherrschend. Laut Berliner Lokalmedien soll die Mutation auch auf dem Charité Campus Virchow-Klinikum im Bezirk Wedding aufgetaucht sein.
  • Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung erstmals mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft. Für diese gelten von Sonntag (24. 1.) an verschärfte Einreiseregeln. Wie das Robert-Koch-Institut am Freitag auf seiner Internetseite mitteilte, gehören dazu unter anderem Tschechien, Portugal und Spanien sowie die USA.
  • Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, hat die Bundeskanzlerin und die Präsidentin der EU-Kommission wegen der Impfstoff-Beschaffung scharf kritisiert. Die SPD-Politikerin sprach bei einem ZDF-Auftritt von zu geringen Investitionen und zu grosser Risikoscheu. «Ich wäre nicht darauf gekommen, dass sich die Europäische Union so was leistet», sagte Schwesig. Sie wünsche sich, dass Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (alle CDU) Fehler einräumen. Dass andere Länder viel mehr Impfstoff haben, könne man «den Menschen nicht erklären». CDU-Generalsekretär bezeichnete die Kritik am Samstag (23. 1.) als «SPD-Wahlkampfmanöver».

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