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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in Deutschland: Ein Grossteil der Regionen weist Inzidenz über 100 aus, Spahn will «testgestützte Öffnungen» nach der dritten Welle

Die neusten Entwicklungen

Das Robert Koch-Institut hat am Dienstag 9609 Neuinfektionen und 297 neue Todesfälle gemeldet. 4932 Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt, 3343 Betten sind frei. Eine Erstimpfung haben rund 16 Millionen Menschen erhalten. Davon sind rund 5,4 Millionen bereits vollständig geimpft.

Die menschenleere Mönckebergstrasse im Zentrum Hamburgs.

Die menschenleere Mönckebergstrasse im Zentrum Hamburgs.

Hanno Bode / Imago

Die neusten Entwicklungen

  • Sollte das Parlament in dieser Woche die bundesweite Corona-Notbremse beschliessen, sind für die allermeisten deutschen Regionen keine Lockerungen in Sicht: Von den 412 Regionen – Landkreise, kreisfreie Städte und Berliner Bezirke – überschreiten 359, also 87 Prozent, die für die Notbremse ausschlaggebende Marke von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Zu Monatsbeginn lagen noch 290 Regionen über dieser Schwelle.
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstagmorgen (20. 4.) 9609 Neuinfektionen und 297 neue Todesfälle.  Die Sieben-Tage-Inzidenz sank bundesweit von 165,3 am Vortag auf 162,4 . In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie über 3,1 Millionen Menschen angesteckt. 80 303 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.
  • Nach der dritten Welle komme die «testgestützte Öffnung», sagte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn am Montag (19. 4.) bei der Eröffnung einer kostenlosen Teststation in Berlin. Mit einem negativen Corona-Testergebnis auf der Corona-Warn-App sollen Einkaufen, Theater- und Restaurantbesuche oder Fussballspiele wieder möglich sein. Schon im Laufe des Aprils sollen negative Testergebnisse auf der Corona-Warn-App gespeichert werden können, sagte Spahn.
  • Die geplante Gesetzesnovelle zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland soll nun doch weniger strenge Regeln für nächtliche Ausgangsbeschränkungen enthalten als zunächst geplant. Das teilten Teilnehmer der Beratungen der Regierungskoalition aus Christ- und Sozialdemokraten am Montag (19. 4.) in Berlin mit. Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22 Uhr und 5 Uhr geben. Joggen und Spaziergänge sollen aber bis Mitternacht erlaubt sein. Im Einzelhandel soll das Abholen bestellter Waren weiterhin möglich sein. Der Bundestag will am Mittwoch über die Änderungen im Bevölkerungsschutz abstimmen. Ziel dabei ist es, Einschränkungen des öffentlichen Lebens landesweit einheitlich zu regeln – mit der sogenannten «Notbremse»: Falls die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Stadt oder einem Landkreis drei Tage hintereinander über 100 Fällen pro 100 000 Einwohner liegt, sollen dort jeweils die gleichen Regeln gelten.
  • Es sei nach wie vor realistisch, dass alle, die sich impfen lassen wollen, bis Ende des Sommers ein Angebot erhalten werden. Dies sagte der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, am Montag (19. 4.) im Gespräch mit dem Bayrischen Rundfunk. Stand Montag hat in Deutschland jede fünfte Person eine erste Corona-Impfung erhalten, knapp sieben Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft, gemäss Zahlen des Robert-Koch-Instituts.

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