Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in Deutschland: Bundesregierung will Beförderungsverbot verlängern, Städte und Gemeinden für «Notbremse» bei Öffnungen

Die neusten Entwicklungen

Das Robert Koch-Institut hat am Samstag 9762 Neuinfektionen und 369 Todesfälle gemeldet. 2827 Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt, 4789 Betten sind frei. 3,9 Millionen Menschen haben eine Erstimpfung erhalten, zwei Millionen eine Zweitimpfung.

Noch liegt nicht genügend Impfstoff vor, um alle Menschen direkt impfen zu können. Deswegen wurde nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eine Reihenfolge festgelegt.

Noch liegt nicht genügend Impfstoff vor, um alle Menschen direkt impfen zu können. Deswegen wurde nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eine Reihenfolge festgelegt.

Klaus-Dietmar Gabbert / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Samstag (27. 2.) 9762 Neuinfektionen und 369 neue Todesfälle. Am Vortag waren es 9997 Neuinfektionen und 394 neue Todesfälle gewesen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen bundesweit bei 63,8 – und damit höher als am Vortag (62,6). In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie über 2,43 Millionen Menschen angesteckt, 69 888 Personen sind gestorben.
  • Die deutsche Regierung will das Beförderungsverbot für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten bis zum 17. März verlängern. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe, denen ein entsprechender Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorliegt. «Mit einem deutlich verringerten Eintrag von Virusvarianten sollen weitere Infektionen möglichst verhindert werden», heisst es in dem Papier. Aktuell gilt das Beförderungsverbot, das derzeit auch Einreisen aus Tschechien und weiten Teilen des österreichischen Bundeslandes Tirol umfasst, bis zum 3. März. Im Prinzip dürfen von dort nur noch Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Für Berufspendler, die in systemrelevanten Branchen arbeiten, gibt es Ausnahmen.
  • Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich für hohe Bussgelder ausgesprochen, sollte sich jemand bei Impfungen vordrängeln. «Das wäre ein starkes Signal», erklärte sie mit Blick auf Überlegungen der Bundesregierung, bis zu 25 000 Euro Bussgeld für solche Fälle zu verhängen. «Aber es muss auch klar sein, dass kein Impfstoff weggeworfen wird», sagte die SPD-Politikerin dem Berliner «Tagesspiegel». In Rheinland-Pfalz gebe es klare Regeln: «Wenn Impfstoff an einem Tag absehbar übrig ist, werden Menschen aus der gleichen Prioritätengruppe kontaktiert.»
  • Der Deutsche Städte- und Gemeindebund plädiert für eine Regelung, um bereits erfolgte Lockerungen notfalls wieder zurückzunehmen. Es sei «sinnvoll, eine Corona-Notbremse vorzusehen, so dass bei dramatischen Entwicklungen Öffnungen auch wieder rückgängig gemacht werden können», sagte Gerd Landsberg, der Hauptgeschäftsführer des Verbands, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Landsberg schlug vor, vorerst kleine Schritte zu gehen. Denkbar sei etwa, bei Restaurants und Gaststätten vorrangig die Aussengastronomie zu öffnen und im Innenbereich noch mehr Fläche pro Gast vorzusehen.
  • Eine grosse Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen Corona-Impfpass, der den Besuch von Theatern, Fitnessstudios, Sportereignissen oder auch Reiseerleichterungen ermöglicht. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 16 Prozent dafür, einen solchen «Grünen Pass» nach dem Vorbild Israels einzuführen. Weitere 44 Prozent meinen, man sollte damit warten, bis alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. Nach derzeitiger Planung soll das bis zum 21. September der Fall sein. Nur 35 Prozent lehnen die Einführung eines Passes, der Geimpften Vorteile gegenüber nicht Geimpften ermöglicht, grundsätzlich ab.
  • Die Ständige Impfkommission (Stiko) will ihre Empfehlung zum Impstoff des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca rasch ändern. Es werde sehr bald zu einer neuen, aktualisierten Empfehlung kommen, sagte Stiko-Chef Thomas Mertens am Freitagabend (26. 2.) im ZDF. Bisher empfiehlt die Stiko den Einsatz des Impfstoffs nur bei Menschen unter 65 Jahren. Dies hatte in Deutschland zu Akzeptanzproblemen für das Mittel geführt. «Das Ganze ist irgendwie schlecht gelaufen», sagte Mertens dazu. Jedoch hätten zu dem Zeitpunkt der Empfehlung keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei älteren Menschen vorgelegen. «Wir haben nie den Impfstoff kritisiert. Wir haben nur kritisiert, dass die Datenlage für die Altersgruppe über 65 nicht gut oder nicht ausreichend war», betonte der Stiko-Chef. 

Football news:

Benzema mit der Ferse erzielte Barcelona nach einem Schuss von Vazquez
Es war eine schwierige Woche, wir wussten, dass wir gegen Sampdoria Genua (1:1) nicht auf unserem Niveau gespielt haben, und wollten uns heute verbessern
Fußball auf der Rhön ist unsere Kindheit. 90-E, ALE, junge Elagin, Beckham und Сульшер
Messi führt den 45.Clásico. Er wiederholte Ramos-Rekord: Real Madrid und der FC Barcelona treffen am 30.Spieltag in La Liga aufeinander. Der katalanische Stürmer Lionel Messi gastiert zum 45.Mal im Clásico. Er wiederholte den Rekord von Real-Verteidiger Sergio Ramos, der das heutige Spiel wegen einer Verletzung verpasst hatte
Tuchel über 4:1 gegen Crystal Palace: Chelsea hat die erste halbe Stunde perfekt gemacht. Wir waren hungrig und aggressiv
Braithwaite baut mit seinem Onkel Häuser in den USA. Helfen Sie den Dunkelhäutigen, reicher zu werden - sie wollen 100 Tausend von ihnen Millionäre machen
Mauricio Pochettino: Bayern ist die beste Mannschaft der Welt. PSG-Trainer Mauricio Pochettino sagte nach dem 1:1-Sieg: Ich denke, dieses Spiel war wichtig. Wir sind im Rennen um den Titel. Es gibt keinen Druck, wir müssen effektiv handeln. Heute haben wir gezeigt, dass wir Kämpfer sind. Wir kämpfen gleichzeitig in drei Turnieren, und das macht es schwieriger