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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in Deutschland: Ab Mai soll auch in Arztpraxen geimpft werden, Krankenhäuser erwarten Entlastung im Zuge der Impfungen

Die neusten Entwicklungen

Das Robert Koch-Institut hat am Freitag 9997 Neuinfektionen und 394 Todesfälle gemeldet. 2898 Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt, 4497 Betten sind frei. 3,75 Millionen Menschen haben eine Erstimpfung erhalten, 1,95 Millionen eine Zweitimpfung.

Noch liegt nicht genügend Impfstoff vor, um alle Menschen direkt impfen zu können. Deswegen wurde nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eine Reihenfolge festgelegt.

Noch liegt nicht genügend Impfstoff vor, um alle Menschen direkt impfen zu können. Deswegen wurde nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eine Reihenfolge festgelegt.

Michael Probst / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Freitag 9997  Neuinfektionen und 394 neue Todesfälle. Am Vortag waren es 11 869 Neuinfektionen und 385 neue Todesfälle. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Freitagmorgen bundesweit bei 62,6 – und damit höher als am Vortag (61,7). In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie über 2,4 Millionen Menschen angesteckt, 69 519 Personen sind gestorben.
  • Spätenstens ab Mai soll auch in den Arztpraxen der Biontech-Impfstoff gegen das Coronavirus geimpft werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erwartet «einen Impfstart für die Praxen in den nächsten sechs bis acht Wochen», wie ein KBV-Sprecher der «Rheinischen Post» sagte. Nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein stehen allein in Nordrhein-Westfalen 4000 Apotheken bereit, die niedergelassenen Ärzte ab Mai mit Impfstoff zu versorgen.
  • Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gass, erwartet eine Entspannung in den Kliniken im Zuge der Impfungen. Diese würden sich «in den nächsten Wochen positiv bemerkbar machen, davon bin ich fest überzeugt», sagte Gass NDR Info. Demnach ist die Situation bereits jetzt beherrschbar. «Wir haben in den letzten Wochen eine sinkende Zahl der Patienten auf unseren Intensivstationen gehabt. Wir hatten Anfang des Jahres eine Zahl von etwa 6000 Intensiv-Patienten mit Covid-19-Erkrankung und liegen jetzt bei ungefähr 2900, also nur noch der Hälfte», sagte Gass.
  • Laut Gesundheitsminister Jens Spahn zeigt die Impfkampagne in Deutschland erste Erfolge. So hätten bislang die allermeisten Menschen der Kategorie 1 das Impfangebot angenommen, sagte Spahn am Freitag in Berlin. In einigen Bundesländern sei bereits die Mehrheit der über 80-Jährigen geimpft. Das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, sei für diese Gruppe damit deutlich gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz der über 80-Jährigen lag dem Minister zufolge Anfang Februar noch bei 200, mittlerweile liege sie bei 70.
  • Gesundheitsminister Jens Spahn nahm laut «Spiegel» am 20. Oktober 2020, einen Tag vor seinem positiven Corona-Test, an einem Abendessen mit etwa einem Dutzend Unternehmern in Leipzig teil. Zu diesem Zeitpunkt stiegen die Corona-Zahlen in Deutschland wieder deutlich. Am Morgen desselben Tages hatte Spahn im ZDF noch gemahnt: «Wir wissen vor allem, wo es die Hauptansteckungspunkte gibt. Nämlich beim Feiern, beim Geselligsein, zu Hause privat oder eben in der Veranstaltung, auf der Party im Klub.» Am Abend fuhr er nach Leipzig, wo das Dinner in der Privatwohnung eines Bekannten von Spahn stattfand.

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