Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: Zürich Openair wird abgesagt, BAG meldet 800 neue Corona-Fälle

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 717 665 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 417 Infizierte sind gestorben.

Urs Karrer, Chefarzt für Infektiologie am Kantonsspital Winterthur, rechnet mit einem Anstieg bei den Hospitalisierungen.

Urs Karrer, Chefarzt für Infektiologie am Kantonsspital Winterthur, rechnet mit einem Anstieg bei den Hospitalisierungen.

Gaetan Bally / Keystone

Die neusten Entwicklungen:

  • Das Zürich Openair findet auch dieses Jahr wegen Corona nicht statt. Es hätte Ende August durchgeführt werden sollen. Die Veranstalter schreiben auf der Website, dass mehrere Acts ausgefallen wären wegen abgesagten Tourneen – damit sei es nicht möglich gewesen, das Festival «wirtschaftlich tragbar» durchzuführen. 
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag (30. 7.) 800 neue Corona-Fälle innert 24 Stunden. 20 Personen wurden neu hospitalisiert. Es wurden zwei Todesfälle gemeldet.
  • In Basel ist das Bundesasylzentrum Bässlergut am Donnerstag wegen eines Ausbruchs des Coronavirus komplett unter Quarantäne gestellt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Keystone-sda gemäss mehreren Medien am Freitag (30. 7.). Das Basler Gesundheitsdepartement bestätigte demnach entsprechende Berichte. Insgesamt sind bisher 50 Personen im Bundesasylzentrum positiv getestet worden. In Quarantäne befinden sich rund 100 Personen.
  • Das Tessin führt auf den 1. August eine Impfrangliste der Spitäler und Altersheime ein. Die Rangliste zeigt gemäss einem Bericht von SRF vom Donnerstag (29. 7.) wie viel Prozent der Angestellten in diesen Institutionen geimpft sind. Die Rangliste soll einerseits für Patienten Transparenz schaffen andererseits aber auch die Motivation zur Impfung beim Personal erhöhen.
  • Das BAG empfiehlt den Kantonen «dringend» ein Testobligatorium für Ungeimpfte im Gesundheitswesen. In einem Schreiben an die Kantone weist das BAG auf eine beträchtliche Unsicherheit im Hinblick auf die Ferienrückkehrenden hin. Primär gehe es darum, die Impfkampagnen voranzutreiben und die Tests an Schulen weiterzuführen. In Spitälern, Pflegeheimen und Betreuungseinrichtungen müsse mit Ausbrüchen gerechnet werden. «Daher wird den Kantonen dringend empfohlen, dass sie repetitive Tests für das nicht geimpfte und nicht genesene Gesundheitsfachpersonal in Spitälern, Pflegeheimen, Betreuungseinrichtungen und von Spitex-Organisationen als obligatorisch erklären», schreibt das BAG. Weiter regte der Bund an, dass Besuche in Spitälern, Pflegeheimen und Betreuungseinrichtungen künftig nur mit Covid-Zertifikat oder mit einem Antigen-Schnelltest vor Ort möglich sein sollen.
  • Die sogenannte Normalisierungsphase wird in der Schweiz wohl erst später eintreten. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schreibt Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch (28. 7.): «Gute Situation, aber negative Dynamik und Unsicherheit (Ferienrückkehrer). Wir verfolgen die Entwicklung sehr eng. Vorerst keine Konsultation zu Massnahmen-Anpassung.» Die Bedingungen für eine Aufhebung der verbliebenen Corona-Massnahmen seien nicht erfüllt, wurde das BAG gleichentags in den Tamedia-Zeitungen zitiert. Ursprünglich hatte der Bund das Ziel gesetzt, dass Ende Juli alle Impfwilligen geimpft sind. Dies ist nun aber nicht der Fall. Eine Verschärfung der Massnahmen zeichnet sich laut dem Bericht jedoch trotz steigenden Infektionszahlen nicht ab. Auch eine Ausweitung der Zertifikatspflicht – zum Beispiel auf Restaurants – komme für die Behörden nur infrage, wenn die Zahl der Hospitalisationen stark steige.

Football news:

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Barça-Vizepräsident: Die Frage nach dem Rücktritt von Couman im Aufsichtsrat war nicht angesprochen worden. Der FC Barcelona hat nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern in der Champions League nicht über den Rücktritt von Cheftrainer Ronald Koeman gesprochen
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Boateng, der wegen Körperverletzung mit einer Ex-Freundin zu einer Geldstrafe von 1,8 Millionen Euro verurteilt worden war, hat Berufung eingelegt: Der Verteidiger von Lyon, Jerome Boateng, hat gegen das Urteil eine Geldstrafe von 1,8 Millionen Euro wegen Körperverletzung gegen die Mutter seiner Kinder beantragt. Ein Sprecher des Amtsgerichts München teilte mit, sowohl Boatengs Anwalt als auch der Staatsanwalt hätten das Urteil angefochten. Der Fußballer wurde wegen Körperverletzung gegen seine Ex-Freundin verurteilt, obwohl die Staatsanwaltschaft eine Verurteilung zu 1,5 Jahren auf Bewährung gefordert hatte. Boateng selbst gab seine Schuld nicht zu
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