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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: Wirtschaftspolitiker fordern schnellere Lockerungen, Grossanlässe sollen im Sommer wieder möglich sein

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 554 932 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 9271 Infizierte sind gestorben.

Die neusten Entwicklungen

  • Grossanlässe sollen in diesem Sommer laut dem Kommunikationschef von Bundesrat Alain Berset wieder möglich sein. «Wir möchten, dass diesen Sommer grössere Kultur- und Sportveranstaltungen wieder durchgeführt werden können, wenn es die epidemiologische Lage erlaubt», sagte Peter Lauener gegenüber der «SonntagsZeitung» (28. 2.). Bei der Weiterentwicklung der Öffnungsagenda hätten die Lockerungen für die Kultur- und Eventbranche hohe Priorität. «Grossveranstaltungen im Sommer sollen eine Perspektive erhalten», so Lauener.
  • Auch die Wirtschaftskommission des Nationalrats verlangt eine raschere Lockerung des Coronaregimes. Unter anderem votierte eine knappe Mehrheit von 12 zu 11 Kommissionsmitgliedern dafür, dass die Restaurants sowie Einrichtungen in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Sport bereits ab dem 22. März 2021 wieder öffnen sollen. Die Minderheit hingegen befürchtet, dass der Bundesrat mit einer entsprechenden Bestimmung im Covid-Gesetz nicht mehr flexibel genug auf die Entwicklung der Pandemie reagieren könnte. Das Gesetz wird in der kommende Woche beginnenden Frühlingssession beraten. Laut Mitteilung der Parlamentsdienste vom Samstag (27. 2.) reichte die Kommission zudem eine Erklärung des Nationalrats ein, die den Bundesrat zu einer Anpassung seiner Strategie und zu weiteren Lockerungen auffordert. Zum Bericht
  • Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic meldet 95 Impf-Fälle mit schwerwiegenden Nebenwirkungen. Dies geht aus einer Medienmitteilung vom Freitag (26. 2.) hervor. Die häufigsten Reaktionen waren demnach Gürtelrosen (8 Meldungen), Fieber (8), Kopfschmerzen (7), Covid-19-Erkrankungen (9) sowie allergische Reaktionen. Vier Personen hatten einen allergischen Schock. In 16 der schwerwiegenden Fälle seien die Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Sie alle seien über 86 Jahre alt gewesen, die meisten hätten Vorerkrankungen gehabt. Swissmedic betont, dass es in keinem Fall konkrete Hinweise gebe, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall gewesen sei. Demnach hätten Erkrankungen wie Infektionen, kardiovaskuläre Ereignisse oder Erkrankungen der Lungen und Atemwege zum Tod geführt.
  • Die Corona-Situation in der Schweiz ist gut, die epidemiologische Lage sei aber immer noch fragil. Dies hat die BAG-Expertin Virginie Masserey am Freitag (26. 2.) am Point de Presse der Task-Force gesagt. Die Fallzahlen seien stabil. Der R-Wert liege zur Zeit unter Eins, allerdings zu knapp, um zu einem klaren Rückgang der Ansteckungen zu führen. Über die Hälfte der Fälle seien auf Mutationen des Virus zurückzuführen, warnte Masserey. Bei Infektionen mit der stärker ansteckenden Virusvarianten werden beim Contact-Tracing nicht nur primäre, sondern auch sekundäre Kontaktpersonen zum Testen oder zum Einhalten der Quarantäne aufgefordert. Task-Force-Chef Martin Ackermann schlägt vor, alle vier Wochen Lockerungen zu besprechen. Auf diese Weise könne man auf die Sieben-Tage-Inzidenz eingehen und nur dann Öffnungsschritte einleiten, wenn damit die aktuelle Lage nicht verschlechtert werde.
  • In der Schweiz und in Liechtenstein sind seit Donnerstag 1065 Personen positiv getestet worden. Es seien 29 915 Tests durchgeführt worden, das gab das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag (26. 2.) bekannt. Das ergibt eine Positivitätsrate von 4,6 Prozent. 45 Patienten mussten ins Spital, 8 starben im Zusammenhang mit der Infektion.
  • Die Innerschweizer Kantone und das Tessin wollen die Terrassen der Restaurants nun doch schliessen. Dies gaben sie in einem gemeinsamen Communiqué bekannt. Ab kommenden Wochenende werden auch dort keine Sitzgelegenheiten bei Beizen mehr zugelassen. Die Innerschweizer Kantone hatten sich zusammen mit dem Kanton Tessin der Anordnung des Bundesrats widersetzt und wollten die Terrassen in den Skigebieten weiter offengehalten. Man bleibe bei der Öffnung, erklärten Regierungsvertreter gegenüber der NZZ. Man wolle aber bald das Gespräch mit Berset suchen. Am Donnerstagabend (25. 2.) fand dieses Gespräch statt. Die Gespräche hätten nicht die gewünschte Wirkung gezeigt, liessen die Kantone verlauten, aber aus staatspolitischen Gründen hätten sie nachgegeben. Zum Bericht

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