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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: Ueli Maurer will die Restaurants schnell öffnen, Parmelin ruft zu Schweigeminute auf

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 559 845 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 9310 Infizierte sind gestorben.

Ueli Maurer hat seine Position zur Öffnung der Restaurants offengelegt.

Ueli Maurer hat seine Position zur Öffnung der Restaurants offengelegt.

Alessandro Della Valle / Keystone

Die neusten Entwicklungen

  • Bundespräsident Guy Parmelin lädt für den Freitag zu einer Schweigeminute für die Covid-Opfer ein. Am 5. März 2020 war in der Schweiz die erste Person an einer Corona-Infektion gestorben. Im Gedenken an die Opfer und auch in Dankbarkeit an alle, die für die Bewältigung der Krise Opfer erbracht haben, ruft Parmelin alle zu einer Schweigeminute um 11 Uhr 59 auf. Die drei Landeskirchen werden anschliessend um 12 Uhr zum gemeinsamen Gedenken die Kirchenglocken läuten lassen. «Das Gedenken soll auch ein Zeichen setzen, um aus der bekundeten Solidarität, der Freundschaft und dem Trost Kraft zu schöpfen und nach vorne zu schauen. Denn nur so werden wir die gegenwärtige Krise meistern», schreibt Parmelin am Mittwoch (3. 3.).
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet 1223 neue Ansteckungen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Am Vortag waren es noch 1130 gewesen. Innert 24 Stunden wurden 47 Personen neu hospitalisiert, 7 Personen verstarben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion, wie das BAG am Mittoch (3. 3.) mitteilte. Insgesamt wurden 27 335 Tests durchgeführt, die Positivitätsrate liegt bei 4,9 Prozent (4,6 Prozent bei Schnelltests). Ausserdem wurden bisher 1 164 075 Impfdosen geliefert, fast 260 000 Personen in der Schweiz sind vollständig geimpft (Zahlen von Ende Februar).
  • Bundesrat Ueli Maurer legt seine Position im Streit um die Öffnung der Restaurants offen. Er habe für die Bundesratssitzung vom 27. Februar einen Mitbericht verfasst, teilt das Finanzdepartement in einem ziemlich ungewöhnlichen Schritt mit. Dabei habe Maurer die vollständige Öffnung der Aussenbereiche von Gastronomiebetrieben auf den 1. März 2021 und der Innenräume auf den 22. März 2021 gefordert. Er begründete dies mit der positiven Entwicklungen der Fallzahlen, aber auch mit den positiven Erfahrungen aus den Berggebieten mit der Einhaltung der Schutzkonzepte und den Massentests. Das Finanzdepartement reagierte mit der Publikation von Maurers Position auf entsprechende Medienartikel. 
  • In den meisten Kantonen können sich alle Interessierten für einen Impftermin vorregistrieren, auch wenn sie keiner Risikogruppe angehören. Am weitesten geht Basel: Das Gesundheitsdepartement der Stadt Basel gab am Mittwoch (3. 3.) bekannt, dass für eine Anmeldung alle in Basel wohnhaften Personen ab 16 Jahren berechtigt sind. Einschreiben kann man sich über die Webseite des Basler Impfzentrums. Die Termine werden gemäss den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Impffragen vergeben. Das bedeutet, dass jüngere, gesunde Personen sich zwar anmelden können, aber voraussichtlich erst im Juni einen Termin erhalten. Wenn sie dran kommen, werden sie direkt aufgeboten. In den meisten andern Kantonen können sich Interessierte ebenfalls vorregistrieren. Die Terminvergabe geschieht aber nicht automatisch, sondern man erhält - sobald man berechtigt ist - eine weitere Meldung, dass man einen Termin buchen könne. 
  • Bundesrat Alain Berset hat am Dienstag (2. 3.) den Zürcher Flughafen besucht. Dabei äusserte er sich auch zu Selbsttests: «Wir glauben, es wird jetzt sehr rasch für alle möglich sein, sich selbst zu Hause zu testen.» Im Rahmen der Veranstaltung wurde ihm auch das Contact Tracing des Kantons gezeigt, das mit rund 800 Mitarbeitern in Räumlichkeiten am Flughafen arbeitet. Auch die Personenabfertigung wurde Berset vorgeführt. Diese werde in den nächsten Monaten zunehmend wichtig werden, wenn die Mobilität im Laufe des Jahres wieder ansteige, sagte die Zürcher Regierungspräsidentin Silvia Steiner. Bei der Einreise werde mit Stichprobenkontrollen die Einhaltung der Regeln kontrolliert. Steiner sagte zudem, nötig sei nicht eine Verschärfung der Massnahmen, sondern «der konsequente Vollzug der bestehenden Rechtsgrundlagen». Ein dritter Lockdown müsse unbedingt verhindert werden. 
  • Erste Resultate des Forschungsprojektes Corona-Immunitas.ch zeigen grosse Unterschiede in der erreichten Immunität der Bevölkerung auf. Wie Milo Puhan, der Direktor des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention an der Universität Zürich am Dienstag (2. 3. 2021) an der Medienkonferenz des BAG erklärte, ist schon ein Einfluss der Impfungen auf die sogenannte Seroprävalenz – der Anteil der Bevölkerung, der Antikörper gegen das Coronavirus aufweist – festzustellen. In der Waadt hätten schon 25 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen Covid-19, in Freiburg seien es 20 Prozent, in Bern 18 Prozent und in Basel-Stadt 13 Prozent. Warum die Schere so weit auseinandergeht, ist noch nicht klar. Jedenfalls gebe es im Verhalten der Bevölkerung nur ganz kleine Unterschiede, sagte Puhan. Ein wichtiges Resultat sei auch, dass rund 90 Prozent der Personen, die schon eine Corona-Infektion hatten, nach einem halben Jahr immer noch immun seien. 

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