Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: Polizei muss Anti-Corona-Demonstration auf dem Bundesplatz auflösen

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit knapp 510 000 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 8345 Infizierte sind gestorben.

Bild: Im Alterszentrum Bruggbach in Frick bereitet eine mobile Impfequipe den Impfstoff vor.

Bild: Im Alterszentrum Bruggbach in Frick bereitet eine mobile Impfequipe den Impfstoff vor.

Annick Ramp / NZZ

Die neusten Entwicklungen

  • Auf dem Bundesplatz in Bern ist es am Samstag (23. 1.) zu einer Demonstration gegen die Anti-Corona-Massnahmen gekommen. Die Berner Stadtpolizei teilte mit, man habe die Kundgebungsteilnehmer mittels Lautsprecherdurchsage auf die Vorgaben hingewiesen und aufgefordert, den Platz zu verlassen, worauf ein grosser Teil dem Folge geleistet habe. Die Verbliebenen seien verzeigt worden. Laut den Tamedia-Zeitungen waren rund 200 Personen anwesend.
  • Die Zürcher Stadtpolizei musste mehrmals wegen Verstössen gegen die aktuelle Covid-Verordnung eingreifen. Am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag (23. 1.) wurden laut Stadtpolizei mehrere Personen weggewiesen und verzeigt. Weiter intervenierten Stadtpolizisten im Verlaufe des Abends und in der Nacht mehrmals wegen zu grossen Personenansammlungen in der Innenstadt.
  • Postauto Schweiz hat im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie einen Einbruch im Personenverkehr von 25 Prozent verzeichnet. Dies berichtete die Nachrichtenagentur SDA gemäss mehreren Medien. Der Rückgang sei vor allem in den Frühlingsmonaten massiv gewesen. Es habe regional starke Unterschiede gegeben, diese müssten jedoch noch ausgearbeitet werden. Am Freitagvormittag (22. 1.) hatte ein Postauto-Sprecher in der SRF-Sendung «Heute morgen» gesagt, dass das Unternehmen für das vergangene Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie von einem Verlust von 50 Millionen Franken ausgehe. Dieser solle mit den angehäuften Reserven gedeckt werden.
  • Bei der Covid-Impfaktion sind bisher 42 Fälle von vermuteten unerwünschten Nebenwirkungen gemeldet worden. Dies teilte das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic am Freitag (22. 1.) mit. Bisher ergebe sich aus der Bewertung der Meldungen keine Änderung des positiven Nutzen-Risiko-Verhältnisses der Impfstoffe, hiess es im Communiqué weiter. Die Mehrzahl der Meldungen sei nicht schwerwiegend und beziehe sich auf leichte Reaktionen, die aus den klinischen Studien bereits bekannt seien. 16 Meldungen seien hingegen als schwerwiegend eingestuft worden. Fünf Meldungen erfolgten in Zusammenhang mit einem tödlichen Verlauf. «Die betroffenen Patienten in diesen fünf Fällen waren zwischen 84 und 92 Jahre alt und sind nach jetzigem Kenntnisstand an Erkrankungen verstorben, die in diesem Lebensalter gehäuft vorkommen», schreibt Swissmedic. Trotz einer zeitlichen Assoziation mit der Impfung bestehe in keinem Fall der konkrete Verdacht, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall war.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Freitag (22. 1.) erstmals Daten zu den Impfungen veröffentlicht. In der Schweiz wurden demnach bisher knapp 170 000 Dosen verimpft. 460 000 Impfdosen seien bisher in die Schweiz geliefert worden. Es handelt sich dabei ausschliesslich um Produkte von Moderna und Pfizer/Biontech. Der Kanton Basel Stadt hat mit 5,5 bisher am meisten Dosen pro 100 Einwohnern verimpft. Im Durchschnitt wurden in der Schweiz bisher 2 Prozent der Bevölkerung ein erstes Mal geimpft.

Football news:

Nikolic wurde wegen Streitigkeiten mit dem Schiedsrichter wegen eines Elfmeters von ZSKA Moskau gesperrt. Er bekam zwei gelbe in 10 Sekunden
Ronald Kouman: Barcelona muss jedes Spiel gewinnen. Ich bin stolz auf die Mannschaft von Trainer Ronald Koumanla
Gerard Piqué: Ich bin stolz auf Barça. Das Team zeigte, dass es noch am Leben ist
Pep Guardiola über 20 Siege in Folge: Eine der größten Erfolge in seiner Karriere angesichts des Zeitplans, der Pandemie
In der 41. Minute erhielt Lionel Messi eine Verwarnung wegen eines Foulspiels an Fernando. Zwei Minuten später schob der Argentinier Verteidiger Jules Kunde in den Rücken und vereitelte einen Angriff des FC Sevilla. Lopetegui verlangte emotional, Messi die zweite gelbe Karte zu zeigen, aber Schiedsrichter Alejandro Hernandez entschied den Spieler nicht und zeigte stattdessen dem Trainer der Gastgeber die gelbe Karte
Messi hat 22 (18+4) Punkte in 23 Spielen für Barça in La Liga
Nemanja Matic: Für Manchester United ist jedes Spiel ein Finale. Verlieren Punkte-aufholen City wird schwierig