Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: Kantonsspital Uri testet und impft gleichzeitig, bisher wenig schwere Verläufe bei vollständig Geimpften, 1746 neue Fälle seit Freitag

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 714 414 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 390 Infizierte sind gestorben.

Urs Karrer, Chefarzt für Infektiologie am Kantonsspital Winterthur, rechnet in ein bis zwei Wochen mit einem Anstieg bei den Hospitalisierungen.

Urs Karrer, Chefarzt für Infektiologie am Kantonsspital Winterthur, rechnet in ein bis zwei Wochen mit einem Anstieg bei den Hospitalisierungen.

Gaetan Bally / Keystone

Die neusten Entwicklungen:

  • Das Kantonsspital Uri testet und impft gleichzeitig. Wie das Spital mitteilt, fänden im Kanton vermehrt Anlässe statt, die nur mit einem Covid-Zertifikat besucht werden können. Insbesondere das ungeimpfte «Partyvolk» müsse folglich praktisch jede Woche einen Test machen. Wer genesen oder geimpft sei, habe es einiges komfortabler, heisst es weiter. Um den Schritt zur Impfung möglichst einfach zu machen, bietet das Kantonsspital deshalb jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag an, dass unmittelbar nach einem PCR- oder Antigen Schnelltest auch gleich die Erstimpfung verabreicht werden kann. 
  • In der Schweiz mussten bisher 86 Personen trotz zweifacher Impfung wegen einer Corona-Infektion hospitalisiert werden. 18 sind verstorben, wie aus den am Montagmorgen (26. 7.) aktualisierten Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervorgeht. Am stärksten betroffen von Impfdurchbrüchen mit schweren Covid-Verläufen ist die Altersgruppe über 80 Jahren. Auf sie entfallen 46 Spitaleinweisungen und 17 Todesfälle. Insgesamt weist das BAG 362 Covid-Fälle trotz vollständiger Impfung aus. Es betont allerdings, dass es tatsächlich mehr sein dürften, weil auch mit Fällen zu rechnen ist, die weder in einem Spital noch ambulant erfasst wurden. Die Zahl der Impfdurchbrüche ist aber anteilsmässig gering und bewegt sich laut BAG im erwarteten Rahmen. In der Schweiz haben mittlerweile mehr als vier Millionen Menschen zwei Impfdosen erhalten.
  • Das BAG meldete am Montag (26. 7.) 1746 neue Corona-Fälle seit dem letzten Freitag. 24 Personen wurden ins Spital eingeliefert. Es gab einen neuen Todesfall.
  • Der Bund schickt 600 Sauerstoffkonzentratoren nach Indonesien. Das teilt das Aussendepartement am Samstag (24. 7.) mit. Der Wert der medizinischen Geräte beträgt laut Mitteilung rund eine Million Franken. Es ist die sechste Hilfsgüterlieferung ins Ausland seit Mai dieses Jahres. Die so geleistete humanitäre Hilfe belaufe sich auf über 15 Millionen Franken, schreibt das Aussendepartement.
  • Jeder vierte Schweizer hat wegen unterschiedlicher Corona-Ansichten einen Kontakt abgebrochen. So lautet das Resultat einer Spezialauswertung des Sotomo-Corona-Monitors für die SRF-Sendung «Schweiz aktuell». 62 Prozent der Befragten gaben an, sie seien schon in Konflikte zu den Corona-Massnahmen oder zum Impfen involviert gewesen. Fast die Hälfte (48 Prozent) erlebte solche Konflikte laut Umfrage im engeren Umfeld. Bei Jüngeren polarisiert das Thema eher als bei Älteren. Impfunwillige gaben besonders häufig an, sie hätten Konflikte erlebt.

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