Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: Berset erwartet, dass Lieferengpässe bei Impfdosen im März kompensiert werden, Graubünden schliesst Terrassen in Skigebieten

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 552 698 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 9256 Infizierte sind gestorben.

Bundesrat Alain Berset sagt: «Alle, die es wünschen, sollten bis im Sommer geimpft sein – trotz Lieferengpässen.»

Bundesrat Alain Berset sagt: «Alle, die es wünschen, sollten bis im Sommer geimpft sein – trotz Lieferengpässen.»

Peter Klaunzer / Keystone

Die neusten Entwicklungen

  • Der Bundesrat Alain Berset glaubt daran, dass das Impf-Ziel eingehalten werden kann. Berset hat am Donnerstag (25. 2.) den Kanton Aargau besucht – es war sein 20. Besuch in einem der Kantone seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Berset nutzte den Anlass, um vor den Medien zu betonen, dass der Bundesrat am ursprünglichen Impf-Ziel festhält: «Alle, die es wünschen, sollten bis im Sommer geimpft sein – trotz Lieferengpässen.» Es gebe im Moment kein Signal, das befürchten lasse, dass die bestellten 32 Millionen Impfdosen nicht wie geplant in der Schweiz eintreffen würden, sagte Berset weiter. Die im Februar zu wenig eingetroffenen Dosen, könnten voraussichtlich im März kompensiert werden. Angesprochen auf die Entschädigung für Spitäler, die nicht dringende Operationen verschieben mussten, hat Berset am Donnerstag klare Worte gefunden: «Wenn die Mindereinnahmen der Spitäler dadurch am Ende gross sind, zeigt das, dass diese Operationen wohl nie nachgeholten wurden. Das heisst vielleicht auch, dass diese Operationen gar nicht nötig waren.»
  • Ab dem 1. März dürfen gemäss den Beschlüssen des Bundesrats vom Mittwoch Läden, Museen und Lesesäle von Bibliotheken wieder öffnen. Das beschloss der Bundesrat am Mittwoch (24. 2.). Ebenso dürfen auch die Aussenbereiche von Sport-und Freizeitanlagen, Zoos und botanischen Gärten wieder öffnen. Zudem sind Treffen draussen, im Familien- und Freundeskreis mit maximal 15 Personen ab dem 1. März wieder erlaubt. Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre können zudem den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen. Was am 1. März gilt
  • Der nächste Öffnungsschritt soll am 22. März erfolgen. Dabei geht es unter anderem um Kultur- und Sportveranstaltungen mit Publikum in begrenztem Rahmen, Homeoffice-Pflicht, Sport in Innenräumen und die Öffnung von Restaurantterrassen. Sollte sich die epidemische Situation in den nächsten Wochen positiv entwickeln, wird der Bundesrat für den 22. März auch die Öffnung der Innenbereiche der Restaurants und andere Tätigkeiten in Innenräumen sowie den Präsenzunterricht an Hochschulen ins Auge fassen. Zum Bericht | Zum Kommentar
  • Während sich ein Grossteil der Kantone positiv zum Vorgehen des Bundesrates äusserte, zeigten sich die Wirtschafts- und Gastroverbände enttäuscht. «Der heutige Entscheid ist nicht nachvollziehbar und unverhältnismässig.», erklärte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer. Die Vorschläge des Bundesrates würden das Gastgewerbe erneut hart treffen. Dass die Branche sich weiter gedulden solle, sei fatal. Ähnlich sieht das auch der Wirtschaftsverband Economiesuisse. Überdies kritisiert dieser das Weiterbestehen der Homeoffice-Pflicht. Diese stelle nicht nur viele Unternehmen vor grosse Herausforderungen, sie sei auch für viele Arbeitnehmende eine grosse Belastung.
  • Die Bündner Regierung schliesst die Terrassen in den Wintersportgebieten, wie die Nachrichtenagentur Keystone-sda gemäss mehreren Medien berichtet. Dies nachdem Bundesrat Alain Berset in der Pressekonferenz vom Mittwoch (24. 2.) noch einmal deutlich machte, dass diese nach Bundesrecht schliessen müssen. Die Bündner Regierung zeigt sich vom Bundesrat enttäuscht. Skitouristen würden nun wieder unkontrolliert im Schnee sitzen, statt kontrolliert an Tischen, so Regierungsrat Peter Peyer. Die Bündner Skigebiete bleiben aber bis zum Ende der Skisaison offen.
  • Die Schweiz hat am Mittwoch (24. 2.) zahlreiche Länder neu auf die Risikoliste gesetzt. Es sind dies Antigua und Barbuda, Barbados, Chile, Kuwait, Luxemburg, Malediven, Moldau und Peru. In Italien kommen neu die Regionen Abruzzen, Kampanien, Ligurien, Molise und Toskana dazu. In Österreich zählen die Länder Kärnten, Niederösterreich und Steiermark neu zu den Risikoländern. Die neue Quarantäneliste tritt am 8. März in Kraft. In Deutschland gehört kein Bundesland mehr zu den Risikogebieten. Zur Übersicht
  • In der Schweiz und Liechtenstein sind seit Dienstag 1343 weitere Personen positiv getestet worden. Es wurden 28 775 positive Tests gezählt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch (24. 2.) bekanntgab. Das ergibt eine Positivitätsrate von 4,8 Prozent (bei Schnelltests 4,2 Prozent). 43 Patienten mussten neu ins Spital, 16 starben im Zusammenhang mit der Infektion.

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