Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: Bern will weder Demonstration gegen Corona-Massnahmen noch Ansammlungen von YB-Fans in den Strassen tolerieren, BAG meldet 1375 neue Fälle

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 675 671 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 133 Infizierte sind gestorben.

Die Lockerungen haben laut BAG keine negativen Auswirkungen. Grund dafür sei unter anderem die fortschreitende Impfkampagne.

Die Lockerungen haben laut BAG keine negativen Auswirkungen. Grund dafür sei unter anderem die fortschreitende Impfkampagne.

Pablo Gianinazzi / Ti-Press / Keystone

Die neusten Entwicklungen:

  • Die Stadt Bern bittet die Organisatoren, die für Samstag (15. 5.) geplante unbewilligte Kundgebung gegen die Corona-Massnahmen abzusagen. Der Berner Gemeinderat hat die Kantonspolizei Bern beauftragt, Personenansammlungen entgegenzuwirken. Es sei mit Kontrollen und Massnahmen bei Nichteinhaltung der Corona-Regeln zu rechnen, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt am Mittwoch (12. 5.).
    Am Samstag findet im Wankdorf die Pokalübergabe an den Schweizer Meister YB statt. Offizielle Feierlichkeiten gibt es aufgrund der Pandemie aber auch in diesem Jahr keine. Der Gemeinderat appelliert deshalb an die Fans, grössere Menschenansammlungen zu vermeiden. Die Kantonspolizei sei präsent und werde den Zugang zu Plätzen oder Strassen nötigenfalls einschränken, heisst es weiter.
  • In der Schweiz und Liechtenstein sind seit Montagmorgen 1375 neue Fälle aufgetreten. Es wurden 24 701 Tests ausgewertet, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag (11. 5.) mitteilte. 73 Patientinnen und Patienten wurden neu ins Spital eingeliefert und vier starben im Zusammenhang mit der Infektion. 
  • Die Zollverwaltung hat in den vergangenen drei Monaten an der Schweizer Grenze rund 1600 Personen mit fehlendem negativem Test erwischt und rund 5000 Verstösse gegen die Meldepflicht festgestellt. Das teilte die Zollverwaltung am Dienstag (11. 5.) auf Anfrage mit. In solchen Fällen wird eine Meldung an die zuständige kantonale Behörde gemacht. Auch Bussen sind möglich, die Einreise hingegen wird niemandem verweigert. Die Eidgenössische Zollverwaltung führt seit dem Inkrafttreten der entsprechenden Verordnung (EZV) am 8. Februar risikobasierte Kontrollen durch. Die erforderlichen Nachweise (negatives Testergebnis und erfasste Kontaktdaten) werden in erster Linie bei Personen aus Staaten oder Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko kontrolliert.  
  • Der Bund soll den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs aus der Krise helfen. Nach der nationalrätlichen Verkehrskommission stellt sich auch ihre Schwesterkommission das Ständerats hinter diese Forderung. Nicht nur der regionale Personenverkehr, sondern auch der Ortsverkehr, der touristische Verkehr und der eigentlich eigenwirtschaftliche Fernverkehr sollen Unterstützung erhalten. Die Kommission hat deshalb zwei Motionen gutgeheissen, die verlangen, rasch eine gesetzliche Grundlage und die finanziellen Mittel dafür bereitzustellen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag (11. 5.) mitteilten. Die meisten Transportunternehmen hätten ihre finanziellen Reserven in der Coronakrise aufgebraucht.
  • Ostschweizer Kantone wollen 300-Personen-Anlässe ab Juni durchführen. Das forderten die Kantone St. Gallen, Thurgau und beide Appenzell am Montag (10. 5.) in einer Medienmitteilung geschlossen vom Bund.  Die vier Kantone unterstützen die Vorschläge des Bundes für die Zulassung von Grossveranstaltungen ab Juli grundsätzlich, teilten die Kantone mit. Anders als der Bund, sind die Ostschweizer Regierungen aber gegen Pilotversuche ab dem 1. Juni und fordern eine generelle Erlaubnis von Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen. Die Zeit sei für die Umsetzung von Pilotversuchen sei zu knapp. Zudem stehen bis dann noch keine fälschungssicheren Zertifikate für geimpfte, genesene oder getestete Personen (GGG) zur Verfügung, wie es in den Stellungnahmen heisst.

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