Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: BAG fordert Kantone zu Massentests auf, Schule in Wangen an der Aare muss wegen mutiertem Virus schliessen

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit knapp 510 000 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 8345 Infizierte sind gestorben.

Wer an einem Schweizer Flughafen ankommt, soll künftig einen negativen Test vorlegen und zudem in Quarantäne müssen, fordern die Parteipräsidenten.

Wer an einem Schweizer Flughafen ankommt, soll künftig einen negativen Test vorlegen und zudem in Quarantäne müssen, fordern die Parteipräsidenten.

Ennio Leanza / Keystone

Die neusten Entwicklungen

  • Der Berner Kantonsarzt lässt die ganze Schule in Wangen an der Aare für knapp eine Woche schliessen. Das teilte die Bildungsstätte am Sonntag (24. 1) auf ihrer Website mit. Mehrere Kinder hatten sich dort mit der mutierten Coronavirus-Variante aus Grossbritannien infiziert. «Alle Schülerinnen und Schüler der Schule Wangen an der Aare müssen sich auf Anweisung des Kantonsarztamtes bis und mit Samstag, 30. Januar 2021 in Quarantäne begeben», heisst es auf der Website. Nicht von der Quarantänepflicht betroffen seien die Eltern.
  • In einem Schreiben fordert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Kantonsregierungen auf, regelmässig grossflächige Corona-Tests durchzuführen. Das berichtet der Sonntagsblick (24. 1.). Die Massentests sollen in Altersheimen, Schulen und Unternehmen durchgeführt werden. Die Kosten dafür übernehme der Bund, heisst es im Bericht. Allerdings muss der Bundesrat noch über eine entsprechende Verordnung entscheiden.
  • Die Präsidentinnen und Präsidenten aller grossen Parteien fordern den Bundesrat in einem gemeinsamen Brief dazu auf, das Grenzregime zu verschärfen. Das berichtete die Sonntagszeitung (24. 1.). Demnach sollen Einreisende an den Flughäfen oder an den Grenzübergängen einen negativen Corona-Test vorlegen müssen und zusätzlich in Quarantäne gehen, so die Forderung der Parteipräsidenten. Auch bei einem negativen Test soll «eine umfassende Quarantäne» oder «Quarantäne light» angeordnet werden, je nach epidemiologischer Lage. Abgesehen von Grenzgängern und Tagesgeschäftsreisenden sollen alle, die in die Schweiz einreisen, für mindestens fünf Tage in Quarantäne. Zum Bericht
  • Auf dem Bundesplatz in Bern ist es am Samstag (23. 1.) zu einer Demonstration gegen die Anti-Corona-Massnahmen gekommen. Die Berner Stadtpolizei teilte mit, man habe die Kundgebungsteilnehmer mittels Lautsprecherdurchsage auf die Vorgaben hingewiesen und aufgefordert, den Platz zu verlassen, worauf ein grosser Teil dem Folge geleistet habe. Die Verbliebenen seien verzeigt worden. Laut den Tamedia-Zeitungen waren rund 200 Personen anwesend.
  • Postauto Schweiz hat im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie einen Einbruch im Personenverkehr von 25 Prozent verzeichnet. Dies berichtete die Nachrichtenagentur SDA gemäss mehreren Medien. Der Rückgang sei vor allem in den Frühlingsmonaten massiv gewesen. Es habe regional starke Unterschiede gegeben, diese müssten jedoch noch ausgearbeitet werden. Am Freitagvormittag (22. 1.) hatte ein Postauto-Sprecher in der SRF-Sendung «Heute morgen» gesagt, dass das Unternehmen für das vergangene Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie von einem Verlust von 50 Millionen Franken ausgehe. Dieser solle mit den angehäuften Reserven gedeckt werden.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Freitag (22. 1.) erstmals Daten zu den Impfungen veröffentlicht. In der Schweiz wurden demnach bisher knapp 170 000 Dosen verimpft. 460 000 Impfdosen seien bisher in die Schweiz geliefert worden. Es handelt sich dabei ausschliesslich um Produkte von Moderna und Pfizer/Biontech. Der Kanton Basel Stadt hat mit 5,5 bisher am meisten Dosen pro 100 Einwohnern verimpft. Im Durchschnitt wurden in der Schweiz bisher 2 Prozent der Bevölkerung ein erstes Mal geimpft.

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