Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: BAG bestellt bei Roche Arzneimittel gegen Covid-19

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 637 304 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 9885 Infizierte sind gestorben.

Das Departement von Bundesrat Alain Berset erwägt offenbar, ab Juli Grossanlässe bis zu 1000 Personen zuzulassen.

Das Departement von Bundesrat Alain Berset erwägt offenbar, ab Juli Grossanlässe bis zu 1000 Personen zuzulassen.

Dominic Steinmann / Keystone

Die neusten Entwicklungen:

  • Der Bund hat mit dem Unternehmen Roche Pharma einen Vertrag für die Beschaffung von Arzneimitteln gegen das Coronavirus abgeschlossen. Es handelt sich um 3000 Dosen von Kombinationen von Casirivimab / Imdevimab, die von der Firma Regeneron Pharmaceuticals in Partnerschaft mit dem Unternehmen Roche Holding entwickelt wurden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit am Dienstag (20. 4.) mit. Die Vertragssumme sei vertraulich. Die ersten Lieferungen seien ab Mitte Mai zu erwarten, dann stünden sie für Behandlungen für bestimmte Risikopatientinnen und -patienten zur Verfügung. Eine Zulassung durch das Heilmittelinstitut Swissmedic besteht noch nicht und kann nur ausnahmsweise verschrieben werden. Das BAG habe die Dosen von monoklonalen Antikörpern auf Empfehlung der wissenschaftlichen Taskforce erworben, heisst es weiter.
  • Das deutsche Pharmaunternehmen Curevac hat in der Schweiz die Zulassung seines Impfstoffs CVnCoV beantragt. Das teilte die Heilmittelbehörde Swissmedic am Montag (19. 4.) mit. Es ist das fünfte Zulassungsverfahren für einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Laut der Mitteilung bewertet Swissmedic mit der rollenden Begutachtung die wissenschaftlichen Daten, sobald sie verfügbar sind und von den Firmen eingereicht werden. Curevac kann demnach für ihren Impfstoffkandidaten laufend Unterlagen übermitteln, ohne auf die abschliessenden Ergebnisse der klinischen Studien warten zu müssen.
  • Das Kantonsspital Schaffhausen kommt auf der Intensivstation an seine Kapazitätsgrenze.  Alle verfügbaren sechs Beatmungsplätze seien belegt, teilte das Spital am Montag (19. 4.) mit und rief die Bevölkerung dazu auf, sich weiterhin an die geltenden Schutzmassnahmen zu halten. Aufgrund der hohen Auslastung der Intensivstation in allen Spitälern des Kantons mussten übers vergangene Wochenende mehrere Patienten in ausserkantonale Spitäler verlegt werden. Die Verlegungssituation gestalte sich äusserst schwierig, da sich auch andere Spitäler in einer ähnlich angespannten Situation befänden, schrieb das Spital in seiner Medienmitteilung. Die täglich vermeldeten Fallzahlen bereiten den Spitälern Schaffhausen deshalb zunehmend Sorge.
  • Das Bundesamt für Gesundheit meldet 4905 neue Infektionen seit Freitag. 148 Personen wurden neu hospitalisiert. Zudem meldet das BAG am Montag (19. 4.) 16 neue Todesfälle in den letzten drei Tagen. Es wurden 71 805 Tests durchgeführt, die Positivitätsrate liegt bei 6,8 Prozent.
  • Noch diese Woche soll ein Vorentscheid zum Schweizer Impfpass fallen. Eine vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) eingesetzte Arbeitsgruppe hatte in den vergangenen Wochen mehrere Lösungen geprüft. Mit einem Entscheid ist in Kürze zu rechnen, wie das BAG auf Anfrage zu Medienspekulationen erklärte. «Über technische Lösungen, die weiterverfolgt werden, wird bis Ende dieser Woche entschieden und informiert», hiess es am Montag (19. 4.) beim BAG. Rund 50 Anbieter haben sich beim Bund um den Auftrag beworben. Die Zeit drängt. Vorgesehen ist, dass der Impfpass rechtzeitig für die Reisesaison vom Sommer bereitsteht. Am wahrscheinlichsten ist eine mit dem geplanten EU-Impfpass kompatible Lösung.

Football news:

In unserem Serie-A-Telegramm führen wir weiterhin Umfragen durch, um den besten Spieler der italienischen Meisterschaft in der Saison 2020/2021 zu wählen. Die Abstimmung findet in Form eines Playoff-Rasters statt. Es ist 1/4 gegangen, es ist Zeit, die Ergebnisse zusammenzufassen
Strafe für 9 Superliga-Klubs: eine Gesamtspende von 15 Millionen und eine Absage von 5% der Euroeinnahmen. Mit Real, Juve und Barça verspricht die UEFA, sich ernsthafter mit der Rebellion auseinanderzusetzen
Neymar verlängert seinen Vertrag bei PSG bis 2026. Am Samstag wird Stürmer Neymar weiter bei PSG spielen. Der 29 Jahre alte Brasilianer habe sich mit dem Verein auf eine Vertragsverlängerung bis 2026 geeinigt, teilte die L ' Equipe mit
Arsenal kann Onan unterschreiben, wenn seine Disqualifikation verkürzt wird. Ajax will 14 Millionen Euro für den Torwart
Lille hält zwei Runden vor dem Ende die Führung in der 1.Liga. Die letzten Spiele - mit St. Etienne und Angers steht die Saison in der französischen Meisterschaft kurz vor dem Abschluss. In der 36. Runde der 1. Liga war Lille stärker als Lance
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Frage nach drei Klubs beantwortet, die noch nicht aus der Super League ausgeschieden sind: Real Madrid, Juventus Turin und Barcelona
Golovin hat einen negativen Coronavirus-Test bestanden