Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: 1065 neue Infektionen, Die Innerschweizer Kantone und das Tessin geben im Terrassen-Streit nach

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 554 932 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 9271 Infizierte sind gestorben.

Die Terrassen in Engelberg bleiben offen.

Die Terrassen in Engelberg bleiben offen.

Urs Flueeler / Keystone

Die neusten Entwicklungen

  • In der Schweiz und in Liechtenstein sind seit Donnerstag 1065 Personen positiv getestet worden. Es seien 29 915 Tests durchgeführt worden, das gab das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag (26. 2.) bekannt. Das ergibt eine Positivitätsrate von 4,6 Prozent. 45 Patienten mussten ins Spital, 8 starben im Zusammenhang mit der Infektion.
  • Die Innerschweizer Kantone und das Tessin wollen die Terrassen der Restaurants nun doch schliessen. Dies gaben sie in einem gemeinsamen Communiqué bekannt. Ab kommenden Wochenende werden auch dort keine Sitzgelegenheiten bei Beizen mehr zugelassen. Die Innerschweizer Kantone hatten sich zusammen mit dem Kanton Tessin der Anordnung des Bundesrats widersetzt und wollten die Terrassen in den Skigebieten weiter offengehalten. Man bleibe bei der Öffnung, erklärten Regierungsvertreter gegenüber der NZZ. Man wolle aber bald das Gespräch mit Berset suchen. Am Donnerstagabend (25. 2.) fand dieses Gespräch statt. Die Gespräche hätten nicht die gewünschte Wirkung gezeigt, liessen die Kantone verlauten, aber aus staatspolitischen Gründen hätten sie nachgegeben. Zum Bericht
  • Am Flughafen Zürich wird das Testangebot erweitert. Ab dem 1. März werden im Covid-Testcenter im Terminal 2 neben PCR-Tests auch Antigen-Tests via Abstrich im Nasen-/Rachenbereich angeboten, wie Swissport in einer Medienmitteilung schreibt. Von 4 Uhr bis 20 Uhr können sich Passagiere, die für ihre Reise ein negatives Corona-Resultat brauchen, ohne Voranmeldung testen lassen. Das Resultat des Antigen-Schnelltests wird innert 15 bis 20 Minuten direkt vor Ort mitgeteilt. 
  • Restaurants dürfen unter bestimmt Voraussetzungen als Betriebskantinen unter der Woche zwischen 11 und 14 Uhr öffnen. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag (25. 2.) mit. Zugang bekommen ausschliesslich Berufsleute aus dem Landwirtschaftssektor und dem Bausektor sowie Handwerkerinnen und Handwerker und Berufstätige auf Montage. Die Arbeitgeber müssten ihre Angestellten anmelden und in den Lokalen gelte, ausser am Tisch, Maskenpflicht, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Abstandsregeln müssten eingehalten und auch die Kontaktdaten von allen Personen aufgenommen werden. Die Wirtschaftskommission (WAK) des Nationalrates hatte den Bundesrat Anfang Februar aufgefordert, Restaurants über Mittag für im Freien arbeitende Personen als Kantinen zu öffnen. 
  • Der Bundesrat Alain Berset glaubt daran, dass das Impf-Ziel eingehalten werden kann. Berset hat am Donnerstag (25. 2.) den Kanton Aargau besucht – es war sein 20. Besuch in einem der Kantone seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Berset nutzte den Anlass, um vor den Medien zu betonen, dass der Bundesrat am ursprünglichen Impf-Ziel festhält: «Alle, die es wünschen, sollten bis im Sommer geimpft sein – trotz Lieferengpässen.» Es gebe im Moment kein Signal, das befürchten lasse, dass die bestellten 32 Millionen Impfdosen nicht wie geplant in der Schweiz eintreffen würden, sagte Berset weiter. Die im Februar zu wenig eingetroffenen Dosen, könnten voraussichtlich im März kompensiert werden. Angesprochen auf die Entschädigung für Spitäler, die nicht dringende Operationen verschieben mussten, hat Berset am Donnerstag klare Worte gefunden: «Wenn die Mindereinnahmen der Spitäler dadurch am Ende gross sind, zeigt das, dass diese Operationen wohl nie nachgeholt wurden. Das heisst vielleicht auch, dass diese Operationen gar nicht nötig waren.»
  • Ab dem 1. März dürfen gemäss den Beschlüssen des Bundesrats vom Mittwoch Läden, Museen und Lesesäle von Bibliotheken wieder öffnen. Das beschloss der Bundesrat am Mittwoch (24. 2.). Ebenso dürfen auch die Aussenbereiche von Sport-und Freizeitanlagen, Zoos und botanischen Gärten wieder öffnen. Zudem sind Treffen draussen, im Familien- und Freundeskreis mit maximal 15 Personen ab dem 1. März wieder erlaubt. Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre können zudem den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen. Was am 1. März gilt
  • Der nächste Öffnungsschritt soll am 22. März erfolgen. Dabei geht es unter anderem um Kultur- und Sportveranstaltungen mit Publikum in begrenztem Rahmen, Homeoffice-Pflicht, Sport in Innenräumen und die Öffnung von Restaurantterrassen. Sollte sich die epidemische Situation in den nächsten Wochen positiv entwickeln, wird der Bundesrat für den 22. März auch die Öffnung der Innenbereiche der Restaurants und andere Tätigkeiten in Innenräumen sowie den Präsenzunterricht an Hochschulen ins Auge fassen. Zum Bericht | Zum Kommentar
  • Während sich ein Grossteil der Kantone positiv zum Vorgehen des Bundesrates äusserte, zeigten sich die Wirtschafts- und Gastroverbände enttäuscht. «Der heutige Entscheid ist nicht nachvollziehbar und unverhältnismässig.», erklärte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer. Die Vorschläge des Bundesrates würden das Gastgewerbe erneut hart treffen. Dass die Branche sich weiter gedulden solle, sei fatal. Ähnlich sieht das auch der Wirtschaftsverband Economiesuisse. Überdies kritisiert dieser das Weiterbestehen der Homeoffice-Pflicht. Diese stelle nicht nur viele Unternehmen vor grosse Herausforderungen, sie sei auch für viele Arbeitnehmende eine grosse Belastung.
  • Die Schweiz hat am Mittwoch (24. 2.) zahlreiche Länder neu auf die Risikoliste gesetzt. Es sind dies Antigua und Barbuda, Barbados, Chile, Kuwait, Luxemburg, Malediven, Moldau und Peru. In Italien kommen neu die Regionen Abruzzen, Kampanien, Ligurien, Molise und Toskana dazu. In Österreich zählen die Länder Kärnten, Niederösterreich und Steiermark neu zu den Risikoländern. Die neue Quarantäneliste tritt am 8. März in Kraft. In Deutschland gehört kein Bundesland mehr zu den Risikogebieten. Zur Übersicht

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