Switzerland

Die nachhaltigste Kommode landet nie im Sperrgutabfall

Viele durchstöbern derzeit ihren Estrich nach Schätzen. Der Antiquar Lars Carmine bringt ihnen dann oft schonend bei, dass nicht jeder Fund eine Trouvaille ist.

Lars Carmine will von der Antiquitätenbranche etwas den Staub wegpusten.

Lars Carmine will von der Antiquitätenbranche etwas den Staub wegpusten.

Foto: Adrian Moser

Das Telefon klingelt bei Carmine Home häufiger als sonst. Manchmal bekommt der junge Antiquar Lars Carmine täglich 20 Telefonate, manchmal 30. Die Anrufer nutzen die Corona-Zeit mit Homeoffice oder Kurzarbeit, um den Keller oder den Estrich aufzuräumen. Und zum Vorschein kommt alles: von der Jugendstil-Lampe über das Kommödli bis zum Gemälde im goldfarbenen Rahmen. «Oft schicken sie ein Whatsapp und fragen mich nach einer ersten Einschätzung», sagt der Geschäftsinhaber. In einigen Fällen sieht er sofort, dass der Gegenstand zwar ein Fund, aber keine Trouvaille ist. In anderen bittet er die Kunden, vorbeizukommen, damit er das Objekt genauer besichtigen kann. Das Sensationellste war eine Meissen-Vase aus der Zeit vor 1760. «Schöne, unbeschädigte Exemplare wurden schon für einen sechsstelligen Betrag verkauft», weiss Carmine, der bei der Begutachtung auf ein Netzwerk von rund 200 Experten zurückgreifen kann.

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