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Die Indianer begehren gegen die Weissen auf

Die Sioux in South Dakota sind im Kampf – gegen das Coronavirus und die Regierung in Washington. Es geht um ihr Überleben. Und um die alte Frage: Wem gehört Amerikas Westen?

Die Sioux halten ihre Traditionen hoch. Doch die Gegenwart bedeutet für sie auch heute noch vor allem eines: Kämpfen.

Die Sioux halten ihre Traditionen hoch. Doch die Gegenwart bedeutet für sie auch heute noch vor allem eines: Kämpfen.

Foto: Christian Heeb/laif

Remi Bald Eagle wollte immer ein Krieger sein. Er ist ein Sioux-Indianer, ein Lakota vom Stamm der Mnicoujou, und alle Männer in seiner Familie waren Krieger. Sein Vater war Soldat, ein Held, der 1944 in Italien und in der Normandie kämpfte und für seinen Mut einen Silver Star bekam. Sein Grossvater war Soldat im Ersten Weltkrieg. Sitting Bull, der Sieger der Schlacht am Little Bighorn, war einer seiner Vorfahren. Seine Urgrossväter White Bull und White Feather kämpften damals mit, als die Sioux im Juni 1876 das 7. US-Kavallerieregiment unter George Armstrong Custer besiegten. «Longhair» nannten die Indianer den amerikanischen Offizier, weil sein Haar lang und gelb war wie das Präriegras nach dem ersten Frost.

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