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Die ewigen Playoff-Versager: Tampa Bay greift nach den Sternen

Klappt es endlich wieder für das Team aus Florida? 16 Jahre sind vergangen, seit Tampa Bay den Stanley Cup gewonnen hat. Vom Team, das damals unter Trainer John Tortorella mit den Stars Lecavalier, Richards und St. Louis und dem Schweizer Timo Helbling im erweiterten Kader den NHL-Titel holte, ist längst keiner mehr dabei.

Der nächsten Generation der «Blitze» haftet das Verlierer-Image an. Oft spielte das Team um Captain Steven Stamkos, der schon seit 2008 dabei ist, dem Russen Nikita Kutscherow und den schwedischen Verteidiger Victor Hedman in der Qualifikation gross auf, scheiterte dann aber in den Playoffs. Dabei hatte es alle Varianten des Versagens im Repertoire. 2015 endete der Traum im Final gegen Chicago, dreimal im Halbfinal im siebten Spiel oder zweimal mit einem Rohrkrepierer, als man in der ersten Runde gegen einen Underdog erstarrte und sieglos rausflog. So wie letztes Jahr nach einer Rekord-Quali (62 Siege) gegen Columbus mit Tortorella.

Ohne Captain in den Final

Doch die Mannschaft ist allen Rückschlägen zum Trotz immer besser geworden. Sie wurde mit Transfers verstärkt und selbst gedraftete Spieler, allen voran Goalie Andrei Wassilewski und Stürmer Brayden Point, entpuppten sich als Juwelen.

Und jetzt fehlen nur noch zwei Siege zum Heiligen Gral. Erst wurden die bösen Geister gegen Columbus vertrieben, dann Qualisieger Boston aus dem Weg geräumt, darauf die New York Islanders in sieben Spielen niedergerungen und nun greifen Kutscherow, Point & Co. im Final gegen die Dallas Stars nach den Sternen.

Den Weg in den Final überstanden die «Bolts» ohne den verletzten Stamkos. Seit Wochen sah sich Coach Jon Cooper in den «Zoom»-Interviews mit der Frage konfrontiert, ob und wann der Captain und Goalgetter wieder an Bord sei. Und den 30-Jährigen, der in dieser Saison vor einer gravierenden Muskelverletzung, die eine Operation erforderte, in 57 Spielen 29-mal getroffen hatte, dürfte ein Alptraum heimgesucht haben: Tampa Bay holt endlich den Titel und er ist nicht dabei.

Stamkos: «Ein Traum wird wahr»

Doch in der Nacht auf Mittwoch gab Stamkos sein Blitz-Comeback. Nur fünfmal ist er im ersten Drittel auf dem Eis, danach nur noch Zuschauer. Doch das reicht. Mit seinem ersten Schuss gelingt ihm das 2:0. Die Freude für ihn ist bei seinen Teamkollegen grenzenlos.

«Ein Traum wurde wahr», sagt Stamkos nach 210 Tagen ohne Spiel. Und die Statistik-Stöberer der NHL finden heraus, dass er der zweite Spieler der Geschichte nach einem gewissen Billy Taylor senior (Toronto, 1940) war, der im Final erstmals eingriff und sofort traf.

«Es war inspirierend», findet Point. Beflügelt von der märchenhaften Rückkehr ihres Captains gewinnt Tampa Bay 5:2 und führt in der Serie 2:1. «Es bleibt noch Arbeit zu tun», sagt Stamkos. Zwei Siege fehlen zum Triumph.

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