Switzerland

Die Berner Schauspielerin Sabine Timoteo brilliert im ORF-«Tatort»: «Von Schweizer Filmen könnte ich nicht leben»

Sie gehört zu den meistbeschäftigten und erfolgreichsten Schauspielerinnen der Schweiz: Die Bernerin Sabine Timoteo (45), die heute Abend in der österreichischen «Tatort»-Folge «Krank» mit einem Rachefeldzug für Furore sorgt (SRF 1, 20.05 Uhr). Dass sie in einer ausländischen Produktion im Fokus steht, ist kein Zufall, sondern Sinnbild ihrer internationalen Karriere, die rund 60 Filme umfasst und ihr schon sechs Nominationen für den Schweizer Filmpreis eingetragen hat.

«Ich könnte jedoch unmöglich von Schweizer Filmen existieren und bin froh, europaweit in fünf Sprachen arbeiten und so überleben zu können», sagt sie. Neben Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch beherrscht sie auch Spanisch, weil der Vater ihrer beiden Kinder Peruaner ist. Das kommt ihr beim aktuellen «Tatort» zugute, in dem sie eine südamerikanische Linksterroristin spielt. Ihr berufliches Credo ist klar: «Ich arbeite gerne mit Leuten, die mich interessieren, egal, wie viele Filme ich schon gemacht habe. Wenn es mich interessiert und wenn mich die darin erzählte Welt und die gestellten Fragen fesseln, mache ich mit. Ansonsten lasse ich es sein. Das hat nichts mit der Bekanntheit oder Erfahrung zu tun, sondern mit dem Inhalt und mit der Menschlichkeit. Und ich fühle mich immer da zu Hause, wo es für mich etwas zu tun gibt.»

Ungewöhnliche Vergangenheit bestimmt ihre Rollenwahl

Die Vielfalt ihrer Rollenwahl ist Ausdruck ihrer ungewöhnlichen Vergangenheit. Timoteo wächst in den USA und im Welschland auf und kommt früh zum Ballett. Mit 17 Jahren gewinnt sie 1992 den renommierten Prix de Lausanne und bekommt ein Engagement bei Heinz Spoerli (80) an der Deutschen Oper in Düsseldorf. 1997 disloziert sie nach Bern, wendet sich vom Tanzen ab und macht im traditionsreichen Restaurant Harmonie beim Zytglogge eine Kochlehre. Zur Schauspielerei sei sie eher zufällig gekommen. «Ich spiele nicht, um mich selber zu finden, sondern um das Leben zu erforschen.» Gleich für ihre erste Hauptrolle in «L'amour, l'argent, l'amour» bekommt sie 2001 den Schweizer Filmpreis als beste Darstellerin und den Bronzenen Leoparden in Locarno TI.

Eine der für sie wichtigsten Motivationsquellen sind aber nicht Auszeichnungen, sondern ihre Kinder. «Ohne sie hätte ich keine Karriere gemacht.» Die wirtschaftliche Notwendigkeit als Mutter habe sie immer wieder dazu gebracht, neue Engagements anzunehmen.» Doch da ist natürlich auch die unbändige Liebe zur Kunst, die sie antreibt: Bereits sind mit «Zorro», «Das Mädchen und die Spinne» sowie «Zahori» erneut drei Filme mit ihr abgedreht und stehen vor der Veröffentlichung.

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